Weltraumteleskop: Hubble ist wieder im Einsatz

Mit einer neuen Software sollen die Instrumente des Weltraumteleskops künftig auch trotz bestimmter Fehler weiter arbeiten.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Weltraumteleskop Hubble ist seit 1990 im Weltraum.
Das Weltraumteleskop Hubble ist seit 1990 im Weltraum. (Bild: Nasa)

Hubble ist wieder vollständig im Einsatz: Alle vier Instrumente des Weltraumteleskops arbeiten wieder. Seit Anfang November wurden keine Probleme mit den Signalen zur Synchronisierung mehr festgestellt.

Stellenmarkt
  1. Entwicklungsingenieur (m/w/d) Backofenelektronik / Home Connect
    BSH Hausgeräte GmbH, Traunreut
  2. Senior Solution Architect M365 (m/w/d)
    operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, München, Hamburg
Detailsuche

Seit 6. Dezember 2021 sei der Space Telescope Imaging Spectrograph (STIS) wieder ein Einsatz, meldet die US-Raumfahrtbehörde National Aeronautics And Space Administration (Nasa). Das für Hubble zuständige Team arbeite daran, die Software der Instrumente so zu modifizieren, dass diese auch beim Verlust mehrerer Synchronisationsmeldungen arbeiteten.

Diese Meldungen sind wichtig: Wenn die Instrumente kein Signal zur Synchronisierung empfangen, werden sie in den Sicherheitsmodus versetzt. Am 23. Oktober 2021 empfingen die Instrumente diese Signale nicht. Die Nasa versuchte es mit einem Reset der Instrumente, war damit aber nicht erfolgreich. Am 25. Oktober 2021 trat das Probleme erneut auf. Die Ursache wird in der Science-Instrument-Command-and-Data-Handling-Einheit (SI C&DH) vermutet, die im Sommer schon mutmaßlich einen längeren Ausfall verursacht hatte.

Die neue Software kommt

"Das Team hat seit Beginn der Überwachung am 1. November noch keine weiteren Probleme mit Synchronisationsmeldungen festgestellt", teilte die Nasa mit. Mit der neuen Software soll Hubble auch beim Verlust der Meldungen funktionsfähig bleiben. Das erste Instrument, das die neue Software in Kürze bekommt, ist der Cosmic Origins Spectrograph. Die anderen Instrumente sollen in den kommenden Monaten folgen.

Golem Akademie
  1. Cloud Computing mit Amazon Web Services (AWS): virtueller Drei-Tage-Workshop
    14.–16. Februar 2022, virtuell
  2. Data Engineering mit Apache Spark: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    25.–26. April 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Das Weltraumteleskop Hubble wurde 1990 von einem Spaceshuttle ins All gebracht. Doch schnell zeigte sich, dass das Teleskop kaum brauchbar war, weil es einen Fehler am Hauptspiegel hatte. 1993 brachten Astronauten ein Spiegelsystem an, das den Fehler korrigierte. Seither lieferte Hubble brauchbare Bilder. Seit dem Ende der Spaceshuttle-Ära im Jahr 2011 ist es nicht mehr möglich, an dem Teleskop direkt zu arbeiten.

HST sollte bereits 2007 durch das James Webb Space Telescope (JWST) ersetzt werden. Das Projekt verzögerte sich jedoch über die vergangenen Jahrzehnte mehrfach. Es soll Ende Dezember starten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Musterfeststellungsklage
Parship kann eine Kündigungswelle erwarten

Die Verbraucherzentrale ruft zur Kündigung bei Parship und zur Teilnahme an einer Musterfeststellungsklage auf. Doch laut Betreiber PE Digital ist das aussichtslos.

Musterfeststellungsklage: Parship kann eine Kündigungswelle erwarten
Artikel
  1. Open Source: Antworten Sie innerhalb von 24 Stunden
    Open Source
    "Antworten Sie innerhalb von 24 Stunden"

    Die E-Mail eines großen Konzerns an den Entwickler von Curl zeigt wohl eher aus Versehen, wie problematisch das Verhältnis vieler Firmen zu Open-Source-Software ist.

  2. Raumfahrt: US-Weltraumstreitkräfte starten zwei Spionagesatelliten
    Raumfahrt
    US-Weltraumstreitkräfte starten zwei Spionagesatelliten

    Was können denn andere Satelliten im geostationären Orbit? Fliegen wir hin und schauen nach.

  3. Elektro-Pick-up: Neuer Tesla-Cybertruck-Prototyp gefilmt
    Elektro-Pick-up
    Neuer Tesla-Cybertruck-Prototyp gefilmt

    In einem Video wird ein neuer Cybertruck-Prototyp von Tesla im Detail gezeigt. Es stammt vermutlich aus der Gigafactory in Texas.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RTX 3070 Ti 8GB 1.039€ • RX 6900XT 16 GB für 1.495€ • Acer Curved Gaming-Monitor 27" 259€ • RX 6800XT 16GB 1.229€ • Corsair 16GB DDR4-4000 111,21€ • 10% auf Gaming bei Ebay (u. a. Gigabyte 34" Curved UWQHD 144Hz 429,30€) • Razer Gaming-Stuhl 179,99€ [Werbung]
    •  /