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Weltraumsimulation: Star-Citizen-Spielepräsentation ging nach hinten los

Die Spieleentwickler haben neue Inhalte von Star Citizen im besten Licht zeigen wollen. Stattdessen zeigten sie kaputte NPCs und Mechaniken.
/ Oliver Nickel
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Am Ende des Streams waren die Entwickler selbst sichtlich enttäuscht. (Bild: Cloud Imperium Games)
Am Ende des Streams waren die Entwickler selbst sichtlich enttäuscht. Bild: Cloud Imperium Games

Das Team von Cloud Imperium Games wollte in einem Livestream-Format(öffnet im neuen Fenster) den Stand der Technik in Star Citizen demonstrieren. Aktuell arbeitet das Unternehmen an instanzierten Dungeons und Aktivitäten wie der Belagerung von Orison. Um das Gameplay im bestmöglichen Zustand zu zeigen, spielten vier Angestellte auf einem internen Build und nicht, wie alle anderen Star-Citizen-Spieler, auf den öffentlichen Testservern.

"Das ist das Spiel, so wie es funktionieren soll", sagt Community-Manager Jared Huckaby in seinen einführenden Worten. Das darauffolgende Gameplay: kaputte Spielmechaniken, nicht reagierende NPCs als Kanonenfutter und Desynchronisation zwischen den Spielern. Das mit mehr als einer Milliarde US-Dollar finanzierte Star Citizen funktionierte sehr schlecht – und die Community konnte live dabei zusehen.

Toxisches Entwicklerteam?

Das gezeigte Spiel offenbarte unter anderem, dass Probleme nicht nur durch Serverlag und Netzwerkprobleme auftreten – das war die Annahme vieler Spieler in Star Citizen. Offenbar gibt es Probleme mit dem gesamten Code. Vor allem das Verhalten der NPCs, die sich in der Demo kaum zur Wehr setzen und zu Hunderten von den Mitspielern niedergeschossen werden, ist als großer Kritikpunkt unter dem Youtube-Livestream und in Star Citizens Spectrum-Forum(öffnet im neuen Fenster) zu lesen.

Einige Menschen sehen den vergangenen Livestream auch als positiv an. Vor allem zeigte er grundlegende Probleme bei der Entwicklung von Star Citizen auf. Hohe Serverlast ist dabei nicht der primäre Grund, warum das Spiel teilweise so schlecht läuft. Systeme sind kaputt und sollten überarbeitet werden. Und der Umgangston zwischen einigen der Angestellten im Livestream schien vielen Zuschauern ebenfalls nicht zu gefallen.

Bisher äußerte sich das Entwicklerstudio nicht zu der Kritik aus der Community. Normalerweise geschieht dies allerdings in kurzem Abstand zu Livestreams. Eventuell werden das Instancing und die Belagerung von Orison noch einmal verschoben, nachdem die Aktivität bereits um einen Monat verzögert wurde und sich immer noch auf Testservern befindet.


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