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Weltraumsimulation: Chris Roberts bedauert zynische Debatten um Star-Citizen

Der CIG-Chef verdeutlicht in einem Post im Star-Citizen-Forum, warum aggressive Kommentare wenig helfen. Die Community zeigt Verständnis.

Artikel veröffentlicht am ,
Star Citizen wird online heftig diskutiert.
Star Citizen wird online heftig diskutiert. (Bild: Cloud Imperium Games/Screenshot: Golem.de)

In einem langen Foren-Post auf den Kommentar eines enttäuschten Star-Citizen-Fans hat sich Chris Roberts persönlich gemeldet. Dabei geht er auf einige Kritikpunkte ein, die die Spieleentwicklung und Internetdiskussionen im Allgemeinen betreffen. "Ich nehme deine Antwort als ein Signal der Frustration und versuche, ein wenig mehr Kontext zu vermitteln, dass du dir ein größeres Bild machen kannst", schreibt Roberts im Kommentar.

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Er antwortet einem sehr aktiven Community-Mitglied mit mehr als 2.000 Forenbeiträgen, welches sich eingangs über den geringen Fortschritt bei der Entwicklung des Raum-, Schadens- und Atmosphärensystems ärgert. Dabei werden die Kompetenz und das anscheinend schlechte Ressourcenmanagement des Entwicklerteams kritisiert. "Ich will nicht unbedingt so viel Details beim Schadensmodell und mir würde ein Raumsystem reichen, das von außen gut aussieht", heißt es im Foren-Thread. "In acht Jahren hat CIG nicht einmal das hinbekommen, viele grundlegende Mechaniken fehlen noch immer und was wir haben, ist im besten Fall amateurhaft".

"Wenn du mich oder andere Entwickler ermutigen möchtest, Fragen zu beantworten, dann hilft es, die Professionalität der Leute nicht infrage zu stellen oder beleidigende Aussagen zu treffen", antwortet Roberts auf den offensichtlich frustrierten Beitrag. "Warum solltest du so viel Energie in einen Post investieren, den Entwickler ignorieren, weil er sich wie ein Angriff anfühlt?" Er ergänzt später: "Einfach nur zu sagen, dass etwas Mist ist, hilft nicht weiter". Dabei geht Roberts auch darauf ein, dass der Zynismus in Online-Foren oftmals zu keiner konstruktiven Diskussion führe. Für ihn sei das enttäuschend.

Verständnis und Frustration

"Das ist das Spiel, von dem ich mein ganzes Leben lang geträumt habe. Jetzt bin ich in einer Position, es auch umzusetzen. Ich bin nicht bereit, dessen Potenzial zu kompromittieren, weil es länger dauert, als ich ursprünglich gedacht hatte", schreibt Roberts im langen Post. Dabei wird auch klar, dass sich das Team offenbar mehr auf aktuell vorhandene Gameplay-Mechaniken konzentrieren und diese verbessern möchte. "Zum Ende zu kommen und die Grundlagen zu verfeinern, wird das Spiel so gut oder sogar besser als die meisten anderen Spiele machen".

In vielen Antworten auf Roberts' Post wird Verständnis für das Entwicklerteam ausgedrückt. Allerdings wird an Beispielen wie dem um Jahre verschobenen Salvage-System auch der generell steigende Frust selbst in der Kern-Community ausgedrückt. "Die Frustration ist nicht dadurch zu erklären, dass das Feature verschoben wurde. Sie kommt durch die Stille, nachdem es verworfen wurde und die Zeit, die eine Antwort gedauert hat", schreibt Community-Mitglied John Bradley.

Auch Golem.de hat die Machbarkeit des Projekts bereits infrage gestellt. Außerdem zeigt die Redaktion, was bereits im Spiel integriert ist. Das hat Golem.de in einem Leitfaden zum Spiel erläutert.

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Prypjat 16. Sep 2020

Nun sag doch nicht sowas! Das sind doch alles nur Leute von der Straße, die ein Handbuch...

Prypjat 16. Sep 2020

Ähm, nein. Ich habe nicht das geschrieben, was er wiedergegeben hat. Sich etwas aus...

Prypjat 15. Sep 2020

Ich verstehe es auch nicht. Klar kann ich mir das nicht leisten, aber ich bin froh das...

gorsch 15. Sep 2020

Softwareentwicklung ist aber nicht so wie ein Haus bauen, wo praktisch alles Routine ist...


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