Abo
  • Services:
Anzeige
Künftige US-Trägerrakete Space Launch System: in den ersten 50 Jahren der Raumfahrt wenig Gedanken um Kollisionen von Weltraumobjekten gemacht
Künftige US-Trägerrakete Space Launch System: in den ersten 50 Jahren der Raumfahrt wenig Gedanken um Kollisionen von Weltraumobjekten gemacht (Bild: Nasa/MSFC)

Warum die USA für SpaceX haften müssen

Wirtschaftswoche: Private Raumfahrtprojekte wie etwa SpaceX sind eine noch recht neue Entwicklung, die aber in Zukunft wohl noch an Bedeutung gewinnen wird. Inwiefern sind die rechtlich eingeordnet?

Hobe: Es ist so, dass der Weltraumvertrag von 1967 tatsächlich nicht nur die Erforschung des Weltraums oder die staatliche Nutzung vorgesehen hat, sondern auch die Möglichkeit privater Nutzer vorsieht und auch ausdrücklich erlaubt. Bedingung ist aber, dass jede private Nutzung staatlicher Kontrolle unterliegt.

Anzeige

Wenn eine private Firma also etwa einen Satelliten in den Weltraum schicken will, muss sie sich eine Lizenz von dem Staat holen, der als Startstaat in Betracht kommt. Es muss also alles staatlich überwacht werden. So will man sicherstellen, dass es sich um ein sicheres und umweltgerechtes Projekt handelt, das keine Gefährdung des Weltraums darstellt.

Wirtschaftswoche: Haftet dann also der Staat ein Stück weit mit dem privaten Unternehmen?

Hobe: Man wird sogar so weit gehen können, dass nur und ausschließlich der Staat haftet, denn wir kennen im Weltraumrecht nur eine staatliche Haftung. Deshalb wird ein Staat vor der Lizenzvergabe immer eine adäquate Versicherung des privaten Unternehmens fordern, so dass der Staat - sollte er als Haftender in Anspruch genommen werden - auf diese Versicherung zurückgreifen kann.

Wirtschaftswoche: Was wäre für Sie der dringendste Schritt, der im Weltraumrecht als Nächstes getan werden müsste?

Hobe: Ich denke, die Verkehrsregeln sind besonders wichtig, weil sie im Kern die Möglichkeit eröffnen, den Weltraum stärker als bisher auch wirtschaftlich nutzen zu können - etwa beim Transport von Menschen durch den Weltraum.

Wir sind in den ersten fünfzig Jahren der Raumfahrt nicht sehr aufmerksam dahingehend gewesen, dass Kollisionen von Weltraumobjekten vermieden werden. Mit einer Art Rechts-vor-links könnten wir in höherem Maß gewährleisten, dass dies nicht geschieht, um so sicherzustellen, dass der Weltraum auch in fünfzig, hundert, zweihundert oder noch viel mehr Jahren weiter genutzt werden kann.

 Der Mond als Naturpark

eye home zur Startseite
M.P. 24. Jun 2015

Ich denke auch, andere Optionen für den Totalverlust eines Satelliten sind statistisch...

h4z4rd 24. Jun 2015

Wenn du von der Leyen falsch schon positioniert findest... Unsere Bundesdrogenbeauftrage...

FreiGeistler 24. Jun 2015

Hätte Vorteile, damit wären die Nationen angehalten keine debris im Orbit...

Niantic 23. Jun 2015

und wenn wir denen dann die GEZ-Eintreiber schicken(weil DVB-T kann man mit richtantenne...

Lemo 23. Jun 2015

... und wollen schon NeuNeuland regulieren :D



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Hildesheim
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach
  3. Vitaliberty GmbH, Mannheim
  4. OPTIMAbit GmbH, München


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 69,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. ab 59,95€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. (-10%) 17,99€

Folgen Sie uns
       


  1. id Software

    "Global Illumination ist derzeit die größte Herausforderung"

  2. Echo Look

    Amazon stellt erste Kamera mit Alexa vor

  3. e.GO Life

    Elektroauto aus Deutschland für 15.900 Euro

  4. Apple

    App schaltet Touch Bar des Macbook Pro ab

  5. Deutscher Computerspielpreis

    Portal Knights ist das "Beste Deutsche Spiel" 2017

  6. Sledgehammer Games

    Call of Duty WW2 und die Befreiung von Europa

  7. Elektroauto

    VW testet E-Trucks

  8. Telekom

    IP-Umstellung wird auch bei Geschäftskunden durchgesetzt

  9. Linux-Hardening

    Grsecurity nicht mehr für alle verfügbar

  10. Spracheingabe

    Nuki-Smart-Lock lässt sich mit Alexa öffnen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
In eigener Sache: Die Quanten kommen!
In eigener Sache
Die Quanten kommen!
  1. In eigener Sache Golem.de führt kostenpflichtige Links ein
  2. In eigener Sache Golem.de sucht Marketing Manager (w/m)
  3. In eigener Sache Golem.de geht auf Jobmessen

Spielebranche: "Ungefähr jetzt ist der Prinzessin-Leia-Moment"
Spielebranche
"Ungefähr jetzt ist der Prinzessin-Leia-Moment"
  1. Let's Player Auf Youtube verkauft auch die Trashnight Spiele
  2. In eigener Sache Doom auf dem Tech Summit
  3. Nvidia "Geometry Pass spart in VR massiv Rechenleistung"

Akkutechnik: Was, wenn nicht Lithium?
Akkutechnik
Was, wenn nicht Lithium?
  1. Geländekauf in Nevada Google wird Nachbar von Teslas Gigafactory
  2. Lagerverkehr Amazon setzt auf Gabelstapler mit Brennstoffzellen
  3. Lithium-Akkus Durchbruch verzweifelt gesucht

  1. Re: Reicht eine Reichweite von 100km für die Stadt?

    thinksimple | 09:07

  2. Och nö...

    IchBinFanboyVon... | 09:07

  3. Geht nicht

    Cerdo | 09:05

  4. Re: Weis nicht...

    Stefan99 | 09:05

  5. Re: Es ist völlig legitim für Filme nichts zu zahlen.

    TW1920 | 09:05


  1. 09:00

  2. 08:50

  3. 07:37

  4. 07:12

  5. 23:39

  6. 20:59

  7. 18:20

  8. 18:20


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel