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Weltraumforschung: Auch die Asteroidenmission Dawn ist am Ende

Dawn, die Morgendämmerung, hat faszinierende Erkenntnisse aus der Kälte des Asteroidengürtels zur Erde gebracht. Nachdem der letzte Treibstoff verbraucht und der Kontakt abgerissen ist, hat die Nasa ihre Mission abgeschlossen.

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Die weißen Flecken im Occator-Krater gehörten zu den überraschendsten Funden von Dawn.
Die weißen Flecken im Occator-Krater gehörten zu den überraschendsten Funden von Dawn. (Bild: Wikimedia/Nasa)

Erst Kepler, jetzt Dawn: Die Nasa beendet die zweite Mission in einer Woche. Schon am Dienstag verlor die US-Raumfahrtbehörde den Kontakt zur Raumsonde Dawn, nachdem dieser wohl endgültig der Treibstoff ausgegangen war. Mit einem Startgewicht von nur 1,3 Tonnen gehörte Dawn zu der Vielzahl an Nasa-Sonden, die mit einer Delta-II-Rakete gestartet wurde. Nach dem Start im Jahr 2007 untersuchte die Sonde in einer elfjährigen Mission erstmals die beiden größten Objekte im Asteroidengürtel, den Asteroiden Vesta und den Zwergplaneten Ceres.

Inhalt:
  1. Weltraumforschung: Auch die Asteroidenmission Dawn ist am Ende
  2. Radioaktivität brachte Vesta zum Schmelzen

Das Ende der Mission fiel zufällig auf den Tag, an dem auch das Ende der Kepler-Mission verkündet wurde. Auch die Ursache war die gleiche: Dawn und Kepler wurden mit Schwungrädern vom selben Hersteller ausgestattet, die einen verdeckten Konstruktionsfehler aufwiesen. Auf dem Weg von Vesta zu Ceres hatte Dawn schließlich nur noch zwei funktionierende Schwungräder, um ihre Lage zu verändern und zu kontrollieren.

Den Ingenieuren der Nasa gelang es auch bei Dawn, durch geschickten Einsatz der Ionentriebwerke das dritte Schwungrad teilweise zu ersetzen. Obwohl anschließend alle Manöver, die eine Drehung der Sonde erforderten, soweit wie möglich reduziert wurden, führte der Ausfall des dritten Schwungrades zu einem erhöhten Treibstoffbedarf, weniger bei den hocheffizienten Ionentriebwerken, aber bei den hydrazinbetriebenen Steuertriebwerken. Die Treibstoffreserven reichten aber, um die geplante Untersuchung des Zwergplaneten Ceres weitgehend durchzuführen.

Der Asteroidengürtel war nie ein Planet

Benannt nach der römischen Göttin der Fruchtbarkeit, des Ackerbaus und der Ehe, macht Ceres allein 31 Prozent der Masse des gesamten Asteroidengürtels zwischen Mars und Jupiter aus. Schon deshalb ist er eines der interessantesten Objekte in diesem Teil des Sonnensystems. Mit einem Durchmesser von nur knapp 1.000 km besitzt Ceres aber kaum mehr als ein Viertel des Durchmessers unseres Erdmondes und nur 1,28 Prozent seiner Masse. Der Asteroidengürtel war nie ein zerstörter Planet. Vielmehr sind es die Überreste der Frühzeit unseres Sonnensystems, als Objekte dieser Größe entstanden und langsam immer mehr Material ansammelten, bis sie zu Planeten wurden.

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Die Masse von Ceres ist dennoch groß genug, um allein durch die Schwerkraft das inzwischen erstarrte Gestein des Zwergplaneten in eine runde Form zu zwingen. Das sichert Ceres auch den Status als Zwergplanet, anders als bei dem fast runden Vesta, der nach der römischen Göttin des Feuers, Heims und Herds benannt wurde. Ein großer Einschlagkrater verformte Vesta und zeigte, dass seine Schwerkraft heute nicht mehr ausreicht, um das starre Gestein zu einer 500 km großen Kugel zu formen.

Radioaktivität brachte Vesta zum Schmelzen 
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Kay_Ahnung 03. Nov 2018

Naja ich vermute mal die meisten Sonden werden, nach dem ihnen der Treibstoff...

kmb@deam.org 02. Nov 2018

Sehr gut, jetzt hat man alles um *Ceres station* planen zu können. Schönen Freitag :)

Pecker 02. Nov 2018

Geld macht nie was nützliches. Es sind immer noch die Menschen, die was nützliches oder...


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