Weltraumbergbau: Deep Space Industries fliegt zum Asteroiden

Start frei für Deep Space Industries: Das Weltraumbergbau-Unternehmen will in wenigen Jahren das erste Raumschiff zur Prospektion zu einem Asteroiden schicken. Ein Testsatellit soll schon bald starten.

Artikel veröffentlicht am ,
Prospector-1: zuerst Suche nach Wasser
Prospector-1: zuerst Suche nach Wasser (Bild: DSI)

2020 zum Asteroiden: Das US-Unternehmen Deep Space Industries (DSI) will in vier Jahren ein Raumfahrzeug auf die Reise zu einem erdnahen Asteroiden schicken. Es soll darauf landen und untersuchen, ob sich der Abbau von Rohstoffen dort lohnt.

Stellenmarkt
  1. IT-Koordinator*in Hard- und Softwareportfolio (m/w/d)
    Rehabilitationszentrum Rudolf-Sophien-Stift gGmbH, Stuttgart
  2. Fachinformatiker / Informatiker (m/w/d)
    Dr. Hobein (Nachf.) GmbH, med. Hautpflege / EUBOS, Meckenheim bei Bonn
Detailsuche

Prospector-1 wird ein sehr kleines Raumfahrzeug: Betankt soll es nur rund 50 Kilogramm wiegen. Angetrieben wird Prospector-1 von dem elektrothermischen Triebwerk Comet-1. Das wird mit Wasser betrieben: Das Wasser wird verdampft, der austretende Heißdampf erzeugt Vortrieb. Vorteil ist laut DSI, dass Wasser überall im Weltall vorkomme.

Prospector-1 sucht zuerst nach Wasser

Auf dem Asteroiden angekommen, wird Prospector-1 landen und den Himmelskörpern mit Sensoren, die im sichtbaren und im infraroten Licht arbeiten, untersuchen. Er wird die Oberfläche kartieren und bis in etwa einen Meter Tiefe spähen. Der erste Rohstoff, nach dem das Raumfahrzeug suchen wird, ist Wasser, um künftig Raumfahrzeuge auf fremden Himmelskörpern betanken zu können.

  • Übersicht über die Prospector-1-Mission, die 2020 starten soll. (Bild: DSI)
  • Für 2017 ist der Start von Prospector-X geplant. (Bild: DSI)
Übersicht über die Prospector-1-Mission, die 2020 starten soll. (Bild: DSI)

Bevor Prospector-1 im Jahr 2020 startet, will DSI einige Techniken, die für das Weltraumprogramm wichtig sind, testen. Im kommenden Jahr will das Unternehmen das experimentelle Raumfahrzeug Prospector-X ins All schießen. Prospector-X ist ein Cubesat-3, mit dem DSI unter anderem den elektrothermischen Antrieb, das optische Navigationssystem und den Strahlenschutz für die Bordelektronik testen will.

Luxemburg macht mit

Golem Akademie
  1. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  2. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
  3. Online-Sprachkurse mit Golem & Gymglish
    Kurze Lektionen, die funktionieren
Weitere IT-Trainings

An der Prospector-X-Mission ist die Regierung von Luxemburg beteiligt. Luxemburg arbeitet an einem Gesetz, das den Weltraumbergbau regelt. Es ist das zweite Land: Die USA haben im November vergangenen Jahres den Space Act so überarbeitet, dass es Privatunternehmen erlaubt ist, Rohstoffe auf anderen Himmelskörpern abzubauen.

Das 2013 gegründete Unternehmen DSI will auf erdnahen Asteroiden nach Metallen und Wasser schürfen. Einen Teil der Rohstoffe, darunter Platinmetalle, will DSI zur Erde bringen. Andere Materialien sollen per 3D-Druck im Weltall verarbeitet werden - etwa zu Raumschiffen oder -stationen.

Neben DSI will auch das US-Unternehmen Planetary Resources nach Rohstoffen auf Asteroiden suchen. Planetary Resources hat im vergangenen Jahr den Minisatelliten Arkyd 3 Reflight (A3R), ebenfalls einen Cubesat-3, von der Internationalen Raumstation (ISS) ausgesetzt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Probefahrt mit EQS
Mercedes schüttelt Tesla ab, aber nicht die Klimakrise

Der neue EQS von Mercedes-Benz widerlegt die Argumente vieler Elektroauto-Gegner. Auch die Komforttüren gefallen uns.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

Probefahrt mit EQS: Mercedes schüttelt Tesla ab, aber nicht die Klimakrise
Artikel
  1. Elektroauto: Mercedes EQS mit besserer Hinterachslenkung als Abo
    Elektroauto
    Mercedes EQS mit besserer Hinterachslenkung als Abo

    Den Mercedes EQS gibt es mit Hinterachslenkung mit 4,5 Grad Einschlag. Wer ein Jahresabo abschließt, bekommt sogar 10 Prozent Lenkeinschlag und damit eine bessere Lenkung.

  2. Loongson 3A5000: Chinesische Quadcore-CPU mit eigenem Befehlssatz
    Loongson 3A5000
    Chinesische Quadcore-CPU mit eigenem Befehlssatz

    50 Prozent schneller als der Vorgänger-Chip und dabei sparsamer: Der 3A5000 mit LoongArch-Technik stellt einen wichtigen Umbruch dar.

  3. Spiele-Notebooks: Lenovo schaltet H.264-Encoding ab
    Spiele-Notebooks
    Lenovo schaltet H.264-Encoding ab

    Mal eben eine Spieleszene mit dem Gaming-Laptop aufnehmen? Bei vielen Lenovo-Notebooks klappt das derzeit nicht, aber Besserung ist in Sicht.

chefin 15. Aug 2016

Irgendwann müssen wir ja mal anfangen. Und wir fangen nicht damit an, eine Komplette...

Moe479 14. Aug 2016

im artikel steht was von platin, es geht also wohl um seltene/hoch gehandelte metalle

qwertü 13. Aug 2016

#clickbait



Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • 30% Rabatt auf Amazon Warehouse • ASUS TUF VG279QM 280 Hz 306,22€ • Fractal Design Meshify C Mini 69,90€ • Acer Nitro XF243Y 165Hz OC ab 169€ • Samsung C24RG54FQR 125€ • EA-Promo bei Gamesplanet • Alternate (u. a. Fractal Design Define S2 106,89€) • Roccat Horde Aimo 49€ [Werbung]
    •  /