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Weltraumbergbau: Blockchain-Unternehmen Consensys kauft Planetary Resources

Mit Planetary Resources sah es zuletzt nicht so gut aus: Vielleicht hilft ein neuer Eigentümer, ein Blockchain-Unternehmen, die finanziellen Schwierigkeiten des Weltraumbergbau-Unternehmens zu lösen.
/ Werner Pluta
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Weltraumbergbau von Planetary Resources: Demokratisierung und Dezentralisierung von Weltraumexpeditionen sollen die Menschheit einen. (Bild: Planetary Resources)
Weltraumbergbau von Planetary Resources: Demokratisierung und Dezentralisierung von Weltraumexpeditionen sollen die Menschheit einen. Bild: Planetary Resources

Blockchain kauft Weltraumbergbau: Planetary Resources, ein Unternehmen, das künftig Rohstoffe auf Asteroiden schürfen will, ist von Consensys gekauft worden, einem Entwickler von Blockchain-Software. Der Kaufpreis ist nicht bekannt.

Das Weltraumbergbau-Unternehmen Planetary Resources wurde 2012 gegründet. Zu den Gründern gehörten Peter Diamandis, der Vorsitzende der X-Prize-Foundation, und Ex-Nasa-Mitarbeiter Chris Lewicki. Das Unternehmen hatte diverse prominente Investoren wie Google-Gründer Larry Page und Ex-Google-Chef Eric Schmidt. Regisseur James Cameron ist wissenschaftlicher Berater.

Lewicki, der unter anderem als leitender Mitarbeiter an den Missionen der Marsrover Spirit und Opportunity beteiligt war, ist Chef von Planetary Resources. Er und Justiziar Brian Israel, ehemals Jurist im US-Außenministerium, werden beide von Consensys übernommen.

Weltraumteleskop Arkyd 6 – Planetary Resources
Weltraumteleskop Arkyd 6 – Planetary Resources (01:29)

Der Käufer ist das Software-Unternehmen Consensys, das Anwendungen für die auf der Blockchain-Technologie basierende Plattform Ethereum entwickelt. Consensys-Gründer Joe Lubin, ehemals Manager beim Finanzdienstleister Goldman Sachs, ist einer der Entwickler von Ethereum.

Mit dem Kauf von Planetary Resources will er Consensys für Weltraumgeschäfte öffnen. Mit den intelligenten Verträgen oder Smart Contracts sollen solche Geschäfte abgeschlossen werden. Er glaube(öffnet im neuen Fenster), dass die Demokratisierung und Dezentralisierung von Weltraumexpeditionen die Menschheit einen könne.

Planetary Resources hatte Anfang des Jahres sein zweites Weltraumteleskop ins All geschossen, das nach Asteroiden Ausschau halten soll, auf denen Rohstoffe abgebaut werden könnten. Allerdings steckt das Unternehmen, nachdem eine Finanzierungsrunde Anfang des Jahres nicht erfolgreich abgeschlossen werden konnte, in Schwierigkeiten und musste Mitarbeiter entlassen.


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