Weltmarkt: Huawei macht Rekordgewinn mit Smartphones

Huawei hat mit Smartphones und Telekommunikationsausrüstung das höchste Gewinnwachstum seit vier Jahren erzielt. Das sei der Stellung des chinesischen Konzerns auf dem Weltmarkt zu verdanken.

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Weltmarkt: Huawei macht Rekordgewinn mit Smartphones
(Bild: AFP/Getty Images)

Huawei hat 2013 das höchste Gewinnwachstum in vier Jahren erzielt. Wie Huawei Technologies am 31. März 2014 bekanntgab, stieg der Gewinn des nicht börsennotierten chinesischen Konzerns um 34,4 Prozent auf 21 Milliarden Yuan (3,38 Milliarden US-Dollar). Der operative Gewinn lag bei 29,1 Milliarden Yuan.

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Der Umsatz stieg um 8,5 Prozent auf 239 Milliarden Yuan (38,5 Milliarden US-Dollar).

Eric Xu, einer der drei Huawei-CEOs, erklärte, die "bedeutende globale Präsenz hat uns geholfen, stabiles und kontinuierliches Wachstum bei der Netzwerkausrüstung, mit Konzernen und mit Endkunden zu erzielen."

In Huaweis Enterprise-Sparte wuchs der Umsatz um 32,4 Prozent, der Bereich Consumer, zu dem auch die Smartphones gehören, erzielte einen Umsatzzuwachs von 17,8 Prozent.

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Laut Angaben der Nachrichtenagentur Reuters ist Huawei der zweitgrößte Telekommunikationsausrüster und der drittgrößte Smartphone-Hersteller der Welt. Huawei will nach Angaben Xus vom Februar 2014 den Marktanteil bei Smartphones in diesem Jahr auf 8 Prozent ausbauen. Der Absatz soll auf 80 bis 100 Millionen Stück ansteigen, nach 50 Millionen im vergangenen Jahr.

Wie berichtet wurde, hat die NSA Spionageoperationen gegen die chinesische Staatsführung sowie chinesische Banken und Telekommunikationsunternehmen betrieben. Besonderen Aufwand betrieb die NSA bei einer Operation, die 2009 gegen Huawei startete, den zweitgrößten Netzwerkausstatter der Welt. Einer Spezialeinheit sei es gelungen, an rund 100 Stellen das Computernetzwerk von Huawei zu infiltrieren und interne Dokumente zu kopieren. Zudem habe sich die NSA Zugang zum geheimen Quellcode einzelner Produkte verschafft.

Laut der New York Times lief die Huawei-Operation unter dem Codenamen "Shotgiant". Eines der Ziele sei es gewesen, Verbindungen zwischen dem Telekommunikationsriesen und der chinesischen Volksarmee zu finden.

In der vergangenen Woche hatte der neuseeländische Vizepremierminister Bill English erklärt, es gebe keinen Grund anzunehmen, dass Huawei in irgendeiner Form ein Sicherheitsrisiko darstelle.

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