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Aus dem Video der Aktionärsversammlung
Aus dem Video der Aktionärsversammlung (Bild: Axel Springer/Screenshot: Golem.de)

Welt und Bild: Axel Springer hat 320.000 zahlende Digital-Abonnenten

Aus dem Video der Aktionärsversammlung
Aus dem Video der Aktionärsversammlung (Bild: Axel Springer/Screenshot: Golem.de)

Für seine Bild-Zeitung und Die Welt hat der Axel-Springer-Verlag heute die Anzahl der zahlenden Digital-Abonnenten verraten. 53 Prozent der Gesamterlöse kämen aus dem digitalen Bereich, sagte Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner.

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Der Medienkonzern Axel Springer hat vor Aktionären Angaben über zahlende Digital-Abonnenten gemacht. Mit digitalem Journalismus sei der Konzern ein gutes Stück vorangekommen, sagte Vorstandschef Mathias Döpfner. Bild und Die Welt hätten rund 320.000 zahlende Digital-Abonnenten, 60.000 davon Die Welt.

Die Tageszeitung Die Welt hatte bereits im August 2013, ein gutes halbes Jahr nach der Einführung des Bezahlmodells, 47.000 digitale Abonnenten.

"Wir sind heute sehr viel optimistischer, dass diese Bezahlmodelle funktionieren werden, als wir das noch vor zwei oder drei Jahren waren", sagte Döpfner.

Mehrheit des Umsatz aus digitalem Bereich

53 Prozent der Gesamterlöse sowie 74 Prozent der Werbeerlöse und 72 Prozent des operativen Ergebnisses, des EDITDA, kämen heute aus dem digitalen Geschäft. Dazu zählen auch die Immobilienplattform Immonet und die Jobbörse Stepstone. Springer macht keine Angaben dazu, dass der Konzern bisher für exklusive Bildplus-Inhalte mehr ausgibt als damit eingenommen wird. Auch Kombi-Abos für Print und Online werden mitgezählt, was die Angaben erhöht. Der Konzernchef äußerte sich ebenfalls nicht dazu, wie viele Kombi-Abos, Digital-Only, Tages-, Monats- und Jahresabos abgeschlossen worden seien. Reine Digitalabos weist Springer nicht aus.

Döpfner will das Medienhaus zum führenden digitalen Verlag auf den jeweiligen Märkten ausbauen. "Auf den Märkten, auf denen wir aktiv sind, wollen wir eine führende Position", erklärte der Konzernchef.

Der Axel-Springer-Konzern hatte für den 12. Dezember 2012 eine Paywall für das Onlineangebot der Tageszeitung Die Welt angekündigt. Leser bekommen in jedem Monat bis zu 20 Artikel kostenfrei. Ab dem 21. Artikel wird ein Abonnement eingefordert. "Die Startseite bleibt frei nutzbar. Artikel, auf die von Suchmaschinen, sozialen Netzwerken oder anderen Seiten verlinkt wird, können ebenfalls frei gelesen werden", erklärte das Unternehmen.

Das Bezahlmodell Bildplus startete am 11. Juni 2013. Ein unkomplizierter Weg, an Paid Content zu kommen, ist der Kauf der Printausgabe des Boulevardblattes, um einen "Tagespass" zu erhalten.


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zorndyuke 15. Apr 2015

Es wurde sicherlich gemogelt, aber dennoch darf man nicht unterschätzen, wie viele...

Prypjat 15. Apr 2015

Ich habe zuweilen einen derben Humor und möchte mich dafür entschuldigen, dass man mit...

genussge 15. Apr 2015

Aber um überhaupt auf dem Markt Fuß zu fassen muss man aggressiv werben. Und Springer hat...

13HipHop37 15. Apr 2015

usenext? bist du aus den 80ern?

Keridalspidialose 14. Apr 2015

Und dannach kommt ja nichts lesenwertes mehr. Bescheuerte Überschriften hat Springer ja...



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