Weitere Massenentlassungen: Groupon entlässt 500 Mitarbeiter, Snap überlegt noch

Die US-amerikanische Tech-Branche kommt nicht zur Ruhe. Von neuen Kürzungen sind Groupon und der Snapchat-Entwickler betroffen.

Artikel veröffentlicht am , Daniel Ziegener
Groupon will jetzt auch selbst sparen.
Groupon will jetzt auch selbst sparen. (Bild: Groupon)

Der Rabattcode-Anbieter Groupon baut mehr als 500 Stellen ab. CEO Kedar Deshpande wandte sich am Montag in einem Blogpost an seine Mitarbeiter. Als Begründung schreibt er: "Einfach ausgedrückt: Unsere Kostenstruktur und unsere Leistung sind nicht aufeinander abgestimmt."

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Das in Chicago ansässige Unternehmen veröffentlichte am selben Tag seinen Geschäftsbericht für das zweite Quartal 2022. Das Unternehmen machte einen Verlust von 90 Millionen US-Dollar. Im Vorjahresquartal waren es 3 Millionen US-Dollar.

"Unsere allgemeine Geschäftsentwicklung entspricht nicht den Erwartungen", sagte Kedar Deshpande an die Investoren gerichtet. Man ergreife "entscheidende Maßnahmen, um unseren Kurs zu verbessern", werde Kosten erheblich senken und "in das Marketing investieren, um das Wachstum zu fördern."

Wie bei anderen Entlassungen üblich, bedankte sich CEO Deshpande bei den Mitarbeitern, die ihren Arbeitsplatz verlieren. Womöglich sollen sie aber ihre Laptops behalten dürfen. Alle betroffenen Mitarbeiter würden im Laufe des Tages noch persönlich informiert.

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Zur geplanten Umstrukturierung gehört eine Reduzierung des Vertriebsteams. Die eigenen Tech-Teams sollen sich auf "geschäftskritische Aktivitäten" konzentrieren und stärker auf externe Unterstützung setzen. Außerdem wird das australischen Warengeschäft geschlossen und der Immobilienbestand verringert, "um den Anforderungen unseres neuen hybriden Arbeitsmodells gerecht zu werden." Laut eigenen Angaben arbeiteten Ende 2020 mehr als 4.000 Menschen bei Groupon.

Auch Snap droht Stellenabbau

Ähnlich schlecht sieht es beim Snapchat-Entwickler Snap aus. Das Unternehmen befindet sich nach Informationen von The Verge "in einem frühen Stadium der Planung von Entlassungen".

Auch Snap legte zuletzt trotz steigendem Umsatz einen enttäuschenden Geschäftsbericht vor. "Unsere Finanzergebnisse für das zweite Quartal spiegeln nicht das Ausmaß unserer Ambitionen wider", schrieb das Unternehmen in einer Mitteilung an die Investoren. Der Aktienkurs des Unternehmens war nach Bekanntgabe der Zahlen um mehr als 30 Prozent eingebrochen.

Groupon und Snap sind nur zwei Unternehmen in einer anhaltenden Welle von Entlassungen in den USA und weltweit. Zuletzt bauten unter anderem der Datenbankentwickler Oracle und die von einem Deutschen gegründete E-Commerce-Plattform Shopify zahlreiche Stellen ab.

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