Weiterbildung und Umschulung: Qualifizierung ja - aber bitte ohne mich!
Die Statistik ist eindeutig: Ende März dieses Jahres waren bei der Bundesagentur für Arbeit rund 64.000 IT-Fachkräfte arbeitslos gemeldet(öffnet im neuen Fenster). Im Vergleichszeitraum des Vorjahres sind es etwa 50.000 gewesen. Das ist ein Anstieg um gut 20 Prozent. Dennoch fehlen in Deutschland mehr als 100.000 IT-Fachkräfte, wie der Bitkom meldet(öffnet im neuen Fenster). Als Grund für dieses Mismatch wird häufig der IT-Skill-Gap genannt, beispielsweise in der Engpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit(öffnet im neuen Fenster). Der Begriff beschreibt die Lücke zwischen den technologischen Fähigkeiten, die Unternehmen benötigen, und den Qualifikationen, die auf dem Arbeitsmarkt oder in der eigenen Belegschaft vorhanden sind.
Um diese Lücke zu schließen, gibt es für die Unternehmen zwei Möglichkeiten: die bestehende Belegschaft weiterzubilden oder Mitarbeiter aus anderen Fachbereichen für IT-Rollen umzuschulen. Upskilling und Reskilling sagen Fachleute dazu. Doch woran hakt es bei der Weiterbildung und welche Bereiche sind besonders wichtig?