Weiter hinter Sony: Xbox One bekommt 7 Prozent mehr Grafikleistung
Microsoft-Mitarbeiter Larry Hryb, besser bekannt als Major Nelson, spricht in seinem aktuellen Podcast mit Marc Whitten(öffnet im neuen Fenster), dem Chefarchitekt der Xbox One. Ungeachtet der sogenannten Move Engines lieferte die Microsoft-Konsole drastisch weniger Grafikleistung als die Playstation 4 von Sony. Doch dem Interview zufolge hat Microsoft die Taktfrequenz der GPU erhöht und die Software angepasst.
So ist die neue Xbox mittlerweile fast in ihrer finalen Form, erste Geräte samt Betabetriebssystem stehen bei Whitten und seinen Arbeitskollegen. Spieleentwickler greifen auf Dev-Kits zurück. Auf der Gamescom soll es zudem weitere neue Spiele zu sehen geben. Auf der Softwareseite kommt der "Mono" genannte Treiber zum Einsatz, eine zu 100 Prozent auf die Xbox One zugeschnittene und von Ballast befreite Version von AMDs Treiber Catalyst. "Das ist eine ziemliche Verbesserung und die Entwickler können mit dem Treiber sehr gut optimieren", erläutert Whitten.
Eine weitere Meldung in Sachen Leistung ist die Erhöhung der GPU-Frequenz unter Last von 800 auf 853 MHz – ein Plus von knapp sieben Prozent. Rechnerisch erreicht die Xbox One nun 1.310 Gflops, wohingegen die GPU der Playstation 4 auf 1.843 Gflops(öffnet im neuen Fenster) kommt. Zudem nutzt die Sony-Konsole GDDR5-Speicher, der schneller ist als der DDR3-Speicher in der Xbox One. Allerdings verbaut Microsoft ein 32 MByte fassendes Esram, was dies je nach Situation ausgleichen kann. Hinsichtlich des Prozessors sind sich die Konsolen sehr ähnlich, beide nutzen einen Achtkerner mit AMDs Jaguar-Architektur.
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