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Weit unter 1.000 Euro: So könnte das kommende günstige Macbook aussehen

Neben M5-Pro- Macbooks wird es in Zukunft wohl auch eine Version mit iPhone-Chip geben – was darüber bekannt ist und gemunkelt wird.
/ Oliver Nickel
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Ein Macbook mit A19 Pro wird günstiger ausfallen als die bisherigen Modelle mit M-Chip. (Bild: Apple/Montage: Golem)
Ein Macbook mit A19 Pro wird günstiger ausfallen als die bisherigen Modelle mit M-Chip. Bild: Apple/Montage: Golem

Schon im Januar 2026 hat Apple erste kleinere Neuerungen für Creators und Besitzer älterer iPhones angekündigt. Das Unternehmen wird voraussichtlich noch Anfang 2026 zudem Einsteigern den Weg zu MacOS erleichtern: mit einem günstigeren Macbook(öffnet im neuen Fenster) , über das es seit längerem Gerüchte gibt. Kostenpunkt: Ungefähr 600 bis 700 Euro. Wir haben geben eine Übersicht über die Gerüchte und Aussagen von Insidern zu dem Gerät.

Dabei will Apple wohl ein Gerät laut Analyst Ming-Chi Kuo(öffnet im neuen Fenster) mit 12,9-Zoll-LC-Panel entwerfen. Erweiterte Funktionen wie dynamische Bildfrequenzen und ein möglichst gut farbkalibriertes Panel werden allerdings wohl weggelassen. Auch die Ausleuchtung des Displays dürfte unter der eines Macbook Air (Test) liegen.

Stattdessen dürfte Apple ein Standard-Panel mit 60 Hz Bildfrequenz verbauen – angelehnt an den Bildschirm des Macbook Air. Bei einer Größe von 12,9 Zoll (32,8 cm) wird sich das Panel also auf 27,8 x 17,4 cm Fläche erstrecken. Das Gerät selbst dürfte deshalb etwas kleiner sein als das aktuelle Macbook Air mit M4-Chip. Dieses ist 30,4 x 21,5 x 1,13 cm groß und hat ein 13,6 Zoll großes Panel.

Zu den verwendeten Materialien gibt es noch keine weiteren Infos. Allerdings würde ein Kunststoff-Macbook nicht in Apples aktuelle Designphilosophie passen. Selbst günstige iPads werden mittlerweile mit Metallgehäuse hergestellt. Das gilt auch für viele Geräte der Konkurrenz im Unter-1.000-Euro-Bereich.

Ein Macbook mit A19 und 12 GByte RAM

Relativ sicher ist, dass Apple ein günstiges Macbook mit dem A19- oder A19-Pro-Chip ausstatten wird. Das berichtete der bei Apple gut vernetzte Bloomberg-Redakteur Mark Gurman noch Ende 2025(öffnet im neuen Fenster) . Dieser Chip wurde speziell für das Apple iPhone 17 und das 17 Pro entwickelt. Auch wenn der A19 für Smartphones gebaut wurde, könnte er sich fürs Laptop-Format eignen.

Wie die M-Serie in anderen Macbooks basiert er auf der Apple-Silicon-Architektur. Er hat zudem insgesamt sechs Cores: zwei P- und vier E-Cores. Zwar sind das in der Summe weniger Cores, allerdings kann der Chip in Benchmarks mit älteren M-Chips mithalten.

Das bestätigen etwa Ergebnisse in Geekbench 6: der A19 Pro im iPhone 17 Pro Max(öffnet im neuen Fenster) erreicht 3.791 Punkte im Single-Core-Test und 9.725 Punkte im Multicore-Teil und liegt damit leistungstechnisch etwa auf dem Niveau des M2 im Macbook Pro von 2022(öffnet im neuen Fenster) . In der Praxis sind diese M2-Macbooks noch gut nutzbar. Ein eventuelles A19-Macbook dürfte also auch im Jahr 2026 noch gute Leistung bieten.

A19 Pro mit besserem USB-Controller

Verändert Apple nichts am Chip, dann dürfte das kommende Notebook zudem mit 12 GByte LPDDR5x-RAM, erhöht von 8 GByte beim A18 Pro, ausgestattet sein. Das ist etwas mehr als der Standard vor einigen Jahren: Wurden bis vor wenigen Jahren Macbook Air und Pro noch mit 8 GByte RAM ausgeliefert, kommen aktuelle Macbooks mit nicht weniger als 16 GByte RAM aus. Ein Macbook A19 würde genau dazwischenliegen.

Ob A19 oder A19 Pro, bleibt abzuwarten. Die Pro-Version einzusetzen, wäre sinnvoll, da sie einen schnelleren USB-Controller für USB 3.2 Gen2 verwendet. Der Standard-A19 unterstützt lediglich USB 2.0 und damit weder externe Displays noch höhere Datenraten über USB-C, weshalb Tech-Analyst Ming-Chi Ko bereits im Juni 2025 die Vermutung aufgestellt hat(öffnet im neuen Fenster) , dass Apple den Pro-Chip einsetzen wird.

Die letzte Version des Macbook Air mit M4-Chip stellte Apple Anfang März 2025(öffnet im neuen Fenster) vor. Das neue Macbook könnte dementsprechend bei einem Frühlingsevent im März oder April gezeigt werden, vielleicht gemeinsam mit neuen Macbook Pro (Test des M5-Modells) ; diese wurden bisher noch nicht auf den M5-Pro- und -Max-Chip aktualisiert. Auch das Macbook Air sollte noch als M5-Version erscheinen.


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