• IT-Karriere:
  • Services:

Weißes Haus: US-Regierung will mehr Open-Source-Software in Behörden

Open-Source-Software kann Steuergeld sparen und die Zusammenarbeit von Behörden verbessern, glaubt zumindest die US-Regierung. Die Öffentlichkeit soll nun deren Pläne zur Verbesserung der Offenlegung von Code kommentieren.

Artikel veröffentlicht am ,
Die US-Regierung will Open-Source-Software in Behörden stärken.
Die US-Regierung will Open-Source-Software in Behörden stärken. (Bild: Diego Cambiaso/Flickr.com/CC-BY 2.0)

Software, die speziell für oder von einer Bundesbehörde der USA entwickelt wird, soll künftig allen anderen Behörden zur Weiterverbreitung und Wiederverwendung zur Verfügung stehen, plant die US-Regierung. Damit verbunden sei auch ein Pilotprogramm, bei dem öffentlich finanzierter Code auch für die Allgemeinheit bereitstehen soll. Die Bevölkerung soll nun zu diesen Plänen Stellung nehmen können.

Stellenmarkt
  1. Techniker Krankenkasse, Hamburg (Home-Office)
  2. Wintershall Dea GmbH, Kassel

Der Ankündigung zufolge hat die erfolgreiche Umsetzung einer derartigen Richtlinie gleich mehrere Vorteile. So werde Steuergeld dadurch gespart, dass Softwareaufträge für die gleichen Anforderungen nicht mehrfach vergeben werden müssen. Darüber hinaus fördere dies Innovationen sowie die Kollaboration der verschiedenen Bundesbehörden untereinander.

Mit einer Offenlegung könne die Software zudem von Angestellten der Verwaltung ebenso wie von externen Entwicklern sicherer und zuverlässiger gemacht werden. Dem Open-Source-Gedanken folgend stehe eine derartige Richtlinie zudem in klarer Übereinkunft mit dem Ziel, keine bestimmte Technik oder deren Anbieter zu bevorzugen und so Neutralität zu wahren.

Der erste Entwurf der nun zur Diskussion vorgestellten Richtlinie zum Umgang mit eigens erstellter Software sieht vor, dass bis auf einige Ausnahmen sämtlicher Code, der durch Angestellte einer Bundesbehörde erstellt worden ist, künftig Open Source werden soll. Dies entspricht ungefähr bereits existierenden Vorgaben in anderen Bereichen der US-Verwaltung. So sind etwa Fotografien, die von Behörden erstellt werden, sehr oft Public Domain. Darüber hinaus sollen mindestens 20 Prozent des anderweitig erstellten oder eingekauften Codes ebenfalls Open Source werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 29,99€
  2. (u. a. Train Sim World 2020 für 9,99€, Train Simulator 2021 für 12,75€, Fishing Sim World...
  3. 10,99€

Moe479 13. Mär 2016

Die Programmierer haben doch das zuvor vereinbarte Geld für die Erstellung bekommen, ob...

Moe479 13. Mär 2016

Warum genau soll diese nicht anonymisiert mit veröffentlicht werden, da steht zum...

NukeOperator 12. Mär 2016

Das erinnert mich doch sehr an die OneGov Geschichte. Vom CH Kanton Zug entwickeln...

c3rl 11. Mär 2016

Hat da ja leider zu viel Drama geführt, trotz guter Ergebnisse ;)


Folgen Sie uns
       


VW ID.3 Probe gefahren

Wir sind einen Tag lang mit dem ID.3 in und um Berlin herum gefahren.

VW ID.3 Probe gefahren Video aufrufen
Bestandsdatenauskunft: Experten fordern besseren Schutz von Nutzungsdaten
Bestandsdatenauskunft
Experten fordern besseren Schutz von Nutzungsdaten

Der Bundestag muss nach einem Gerichtsurteil die Bestandsdatenauskunft neu regeln. Doch Experten beklagen ein "absurdes Komplexitätsniveau".
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Verwaltung und KI Deutschland verschläft laut BDI-Präsident Digitalisierung
  2. Elektronische Beweise Europaparlament fordert Vetorecht bei Datenabfrage
  3. Datenschutz Google und Apple verbieten Tracking mit X-Mode-Code

Data-Mining: Wertvolle Informationen aus Datenhaufen ziehen
Data-Mining
Wertvolle Informationen aus Datenhaufen ziehen

Betreiber von Onlineshops wollen wissen, was sich verkauft und was nicht. Mit Data-Mining lassen sich aus den gesammelten Daten über Kunden solche und andere nützliche Informationen ziehen. Es birgt aber auch Risiken.
Von Boris Mayer


    Clubhouse: Plaudern in der Wohlfühl-Langeweile
    Clubhouse
    Plaudern in der Wohlfühl-Langeweile

    Gute Inhalte muss man bei Clubhouse momentan noch suchen. Fraglich ist, ob das Konzept - sinnvoll angewendet - wirklich so neu ist und ob es dafür eine neue App braucht.
    Ein IMHO von Tobias Költzsch

    1. CES 2021 So geht eine Messe in Pandemie-Zeiten
    2. USA Die falsche Toleranz im Silicon Valley muss endlich aufhören
    3. Handyortung Sinnloser Traum vom elektronischen Zaun gegen Corona

      •  /