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Weißes Haus: US-Regierung will mehr Open-Source-Software in Behörden

Open-Source-Software kann Steuergeld sparen und die Zusammenarbeit von Behörden verbessern, glaubt zumindest die US-Regierung. Die Öffentlichkeit soll nun deren Pläne zur Verbesserung der Offenlegung von Code kommentieren.

Artikel veröffentlicht am ,
Die US-Regierung will Open-Source-Software in Behörden stärken.
Die US-Regierung will Open-Source-Software in Behörden stärken. (Bild: Diego Cambiaso/Flickr.com/CC-BY 2.0)

Software, die speziell für oder von einer Bundesbehörde der USA entwickelt wird, soll künftig allen anderen Behörden zur Weiterverbreitung und Wiederverwendung zur Verfügung stehen, plant die US-Regierung. Damit verbunden sei auch ein Pilotprogramm, bei dem öffentlich finanzierter Code auch für die Allgemeinheit bereitstehen soll. Die Bevölkerung soll nun zu diesen Plänen Stellung nehmen können.

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Der Ankündigung zufolge hat die erfolgreiche Umsetzung einer derartigen Richtlinie gleich mehrere Vorteile. So werde Steuergeld dadurch gespart, dass Softwareaufträge für die gleichen Anforderungen nicht mehrfach vergeben werden müssen. Darüber hinaus fördere dies Innovationen sowie die Kollaboration der verschiedenen Bundesbehörden untereinander.

Mit einer Offenlegung könne die Software zudem von Angestellten der Verwaltung ebenso wie von externen Entwicklern sicherer und zuverlässiger gemacht werden. Dem Open-Source-Gedanken folgend stehe eine derartige Richtlinie zudem in klarer Übereinkunft mit dem Ziel, keine bestimmte Technik oder deren Anbieter zu bevorzugen und so Neutralität zu wahren.

Der erste Entwurf der nun zur Diskussion vorgestellten Richtlinie zum Umgang mit eigens erstellter Software sieht vor, dass bis auf einige Ausnahmen sämtlicher Code, der durch Angestellte einer Bundesbehörde erstellt worden ist, künftig Open Source werden soll. Dies entspricht ungefähr bereits existierenden Vorgaben in anderen Bereichen der US-Verwaltung. So sind etwa Fotografien, die von Behörden erstellt werden, sehr oft Public Domain. Darüber hinaus sollen mindestens 20 Prozent des anderweitig erstellten oder eingekauften Codes ebenfalls Open Source werden.



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Moe479 13. Mär 2016

Die Programmierer haben doch das zuvor vereinbarte Geld für die Erstellung bekommen, ob...

Moe479 13. Mär 2016

Warum genau soll diese nicht anonymisiert mit veröffentlicht werden, da steht zum...

NukeOperator 12. Mär 2016

Das erinnert mich doch sehr an die OneGov Geschichte. Vom CH Kanton Zug entwickeln...

c3rl 11. Mär 2016

Hat da ja leider zu viel Drama geführt, trotz guter Ergebnisse ;)


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