Abo
  • Services:

Weißes Haus: US-Regierung will mehr Open-Source-Software in Behörden

Open-Source-Software kann Steuergeld sparen und die Zusammenarbeit von Behörden verbessern, glaubt zumindest die US-Regierung. Die Öffentlichkeit soll nun deren Pläne zur Verbesserung der Offenlegung von Code kommentieren.

Artikel veröffentlicht am ,
Die US-Regierung will Open-Source-Software in Behörden stärken.
Die US-Regierung will Open-Source-Software in Behörden stärken. (Bild: Diego Cambiaso/Flickr.com/CC-BY 2.0)

Software, die speziell für oder von einer Bundesbehörde der USA entwickelt wird, soll künftig allen anderen Behörden zur Weiterverbreitung und Wiederverwendung zur Verfügung stehen, plant die US-Regierung. Damit verbunden sei auch ein Pilotprogramm, bei dem öffentlich finanzierter Code auch für die Allgemeinheit bereitstehen soll. Die Bevölkerung soll nun zu diesen Plänen Stellung nehmen können.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Neuruppin
  2. Robert Bosch GmbH, Leonberg

Der Ankündigung zufolge hat die erfolgreiche Umsetzung einer derartigen Richtlinie gleich mehrere Vorteile. So werde Steuergeld dadurch gespart, dass Softwareaufträge für die gleichen Anforderungen nicht mehrfach vergeben werden müssen. Darüber hinaus fördere dies Innovationen sowie die Kollaboration der verschiedenen Bundesbehörden untereinander.

Mit einer Offenlegung könne die Software zudem von Angestellten der Verwaltung ebenso wie von externen Entwicklern sicherer und zuverlässiger gemacht werden. Dem Open-Source-Gedanken folgend stehe eine derartige Richtlinie zudem in klarer Übereinkunft mit dem Ziel, keine bestimmte Technik oder deren Anbieter zu bevorzugen und so Neutralität zu wahren.

Der erste Entwurf der nun zur Diskussion vorgestellten Richtlinie zum Umgang mit eigens erstellter Software sieht vor, dass bis auf einige Ausnahmen sämtlicher Code, der durch Angestellte einer Bundesbehörde erstellt worden ist, künftig Open Source werden soll. Dies entspricht ungefähr bereits existierenden Vorgaben in anderen Bereichen der US-Verwaltung. So sind etwa Fotografien, die von Behörden erstellt werden, sehr oft Public Domain. Darüber hinaus sollen mindestens 20 Prozent des anderweitig erstellten oder eingekauften Codes ebenfalls Open Source werden.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 12,49€
  2. 99,99€
  3. 19,99€
  4. 59,99€

Moe479 13. Mär 2016

Die Programmierer haben doch das zuvor vereinbarte Geld für die Erstellung bekommen, ob...

Moe479 13. Mär 2016

Warum genau soll diese nicht anonymisiert mit veröffentlicht werden, da steht zum...

NukeOperator 12. Mär 2016

Das erinnert mich doch sehr an die OneGov Geschichte. Vom CH Kanton Zug entwickeln...

c3rl 11. Mär 2016

Hat da ja leider zu viel Drama geführt, trotz guter Ergebnisse ;)


Folgen Sie uns
       


AMD Ryzen 7 2700X - Test

Wie gut ist der Ryzen-Refresh? In Anwendungen schlägt er sich sehr gut und ist in Spielen oft überraschend flott. Besonders schön: die Abwärtskompatibilität.

AMD Ryzen 7 2700X - Test Video aufrufen
God of War im Test: Der Super Nanny
God of War im Test
Der Super Nanny

Ein Kriegsgott als Erziehungsberechtigter: Das neue God of War macht nahezu alles anders als seine Vorgänger. Neben Action bietet das nur für die Playstation 4 erhältliche Spiel eine wunderbar erzählte Handlung um Kratos und seinen Sohn Atreus.
Von Peter Steinlechner

  1. God of War Papa Kratos kämpft ab April 2018

BeA: Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet
BeA
Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet

Das deutsche Rechtsanwaltsregister hat eine schwere Sicherheitslücke. Schuld daran ist eine veraltete Java-Komponente, die für einen Padding-Oracle-Angriff verwundbar ist. Das Rechtsanwaltsregister ist Teil des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs, war aber anders als dieses weiterhin online.
Eine Exklusivmeldung von Hanno Böck

  1. BeA Secunet findet noch mehr Lücken im Anwaltspostfach
  2. EGVP Empfangsbestätigungen einer Klage sind verwertbar
  3. BeA Anwälte wollen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung einklagen

Oracle vs. Google: Dieses Urteil darf nicht bleiben
Oracle vs. Google
Dieses Urteil darf nicht bleiben

Im Fall Oracle gegen Google fällt ein eigentlich nicht zuständiges Gericht ein für die IT-Industrie eventuell katastrophales Urteil. Denn es kann zu Urhebertrollen, Innovationsblockaden und noch mehr Milliardenklagen führen. Einzige Auswege: der Supreme Court oder Open Source.
Eine Analyse von Sebastian Grüner

  1. Oracle gegen Google Java-Nutzung in Android kein Fair Use

    •  /