Weiße Flecken: EU genehmigt Funkloch GmbH in Deutschland

Die Versorgungsverpflichtungen in Deutschland reichen nicht aus. Die EU-Kommission erlaubt bis zu 2,1 Milliarden Euro Förderung durch die Funkloch GmbH für Bundesverkehrsminister Scheuer.

Artikel veröffentlicht am ,
Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU)
Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) (Bild: Andreas Gora - Pool/Getty Images)

Die EU-Kommission hat den Plan des Bundesverkehrsministeriums genehmigt, den Aufbau passiver Mobilfunkinfrastruktur mit 2,1 Milliarden Euro zu fördern. Das gab die EU-Kommission am 25. Mai 2021 bekannt. Damit kann die sogenannte Funkloch GmbH, eigentlich Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft (MIG), ihre Arbeit aufnehmen.

Stellenmarkt
  1. SAP PP Berater (m/w/x)
    über duerenhoff GmbH, Raum Göttingen
  2. Informatiker / Wirtschaftsinformatiker als Projektmanager (m/w/d) IT-Organisationsentwicklung
    Handwerkskammer Rheinhessen, Mainz, Ulm, Saarbrücken, Halle (Saale), Osnabrück
Detailsuche

Die EU-Kommission nahm zur Kenntnis, dass die Versorgungsverpflichtungen der Mobilfunkbetreiber aus den Frequenzauktionen "nicht die vollständige Abdeckung des deutschen Staatsgebiets sicherstellen werden. Daher ist die Beihilfe erforderlich, um dieses Ziel zu erreichen". EU-Vizepräsidentin Margrethe Vestager erklärte dazu: "Da alle Mobilfunknetzbetreiber zu gleichen Bedingungen Zugang zur Infrastruktur erhalten werden, fördert die Regelung den Wettbewerb zum Wohle der Verbraucher."

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) erklärte: "Mit den 1,1 Milliarden Euro gehen wir den Aufbau von bis zu 5.000 Mobilfunkmasten in den weißen Flecken an, insbesondere in ländlichen Regionen. Die Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft wird für uns die Förderung aus einer Hand umsetzen."

Erste Markterkundungsverfahren abgeschlossen

Die von der EU genannten 2,1 Milliarden Euro beziffern den beihilferechtlichen Rahmen der Genehmigung. Bis zu diesem Betrag ist eine Ausweitung der Mobilfunkförderung des Bundesverkehrsministeriums ohne eine erneute Zustimmung möglich. "Derzeit stehen dem Ministerium 1,1 Milliarden Euro zum Start der Mobilfunkförderung zur Verfügung", sagte eine Sprecherin des Verkehrsministeriums Golem.de auf Anfrage.

Golem Akademie
  1. Blender Grundkurs: virtueller Drei-Tage-Workshop
    07.-09.06.2022, Virtuell
  2. Kotlin für Java-Entwickler: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    01./02.06.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Die MIG soll weiße Flecken in Deutschland ausfindig machen, die nicht mit Mobilfunk oder nur mit 2G versorgt sind und wo zudem keine Ausbauverpflichtungen bestehen. Dann soll sie geeignete Standorte für Mobilfunkmasten suchen und vorschlagen, die Verfügbarkeit von Liegenschaften klären und Kontakt mit Genehmigungsbehörden aufnehmen, um Hindernisse zu beseitigen. Danach wird ein Netzbetreiber ermittelt, der bereit ist, einen Mast eigenwirtschaftlich mit aktiver Technik auszustatten.

Im Juli dieses Jahres werden die ersten Markterkundungsverfahren abgeschlossen, erklärte das Ministerium.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


WillsWissen 26. Mai 2021

Warum muss jeder Anbieter seine eigenen Masten aufstellen? Warum gibt es keine National...

gelöscht 26. Mai 2021

Genau.. Statt 95 Prozent der Bevölkerung zu versorgen lautet dann die Vorgabe 85 Prozent...

rafterman 26. Mai 2021

danach bitte privatisieren kekw



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Halbleiter & SMIC
Chip-Nachfrage für Smartphones und PC fällt "wie ein Stein"

Chinesische Kunden von SMIC haben volle Lager und ordern weniger Chips. Andere Halbleiter sollen den Einbruch auffangen.

Halbleiter & SMIC: Chip-Nachfrage für Smartphones und PC fällt wie ein Stein
Artikel
  1. Google: Russland will Youtube aus Selbstschutz nicht blockieren
    Google
    Russland will Youtube aus Selbstschutz nicht blockieren

    Die zahlreichen Drohungen der russischen Zensurbehörde zur Blockade von Youtube werden wohl nicht umgesetzt. Die Auswirkungen wären zu stark.

  2. Arclight Rumble: Wegen Warcraft Mobile sollte sich Blizzard selbst verklagen!
    Arclight Rumble
    Wegen Warcraft Mobile sollte sich Blizzard selbst verklagen!

    Golem.de hat es gespielt: Arclight Rumble entpuppt sich als gelungenes Mobile Game - aber wie ein echtes Warcraft fühlt es sich nicht an.
    Von Peter Steinlechner

  3. Biontech: Mainz kann 365-Euro-ÖPNV-Ticket dank Corona einführen
    Biontech
    Mainz kann 365-Euro-ÖPNV-Ticket dank Corona einführen

    In Mainz ist Biontech beheimatet, was die Steuereinnahmen explodieren lässt. Mit dem Geld wird nun ein 365-Euro-Jahresticket für Schüler und Azubis finanziert.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 jetzt bestellbar • Cyber Week: Bis zu 900€ Rabatt auf E-Bikes • MindStar (u. a. Intel Core i9 529€, MSI RTX 3060 Ti 609€) • Gigabyte Waterforce Mainboard günstig wie nie: 480,95€ • Razer Ornata V2 Gaming-Tastatur günstig wie nie: 54,99€ • AOC G3 Gaming-Monitor 34" 165 Hz günstig wie nie: 404€ [Werbung]
    •  /