Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Weihnachtsgeschäft: DHL erwartet etwas höhere Paketmengen als im Vorjahr

Deutsche Post DHL bereitet sich auch technisch vor und kann jetzt kleine Pakete erheblich schneller sortieren.
/ Achim Sawall
Kommentare undefined News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Elektroflugzeuge des Typs "Alice" (Bild: Deutsche Post DHL)
Elektroflugzeuge des Typs "Alice" Bild: Deutsche Post DHL

Die Deutsche Post DHL erwartet in diesem Weihnachtsgeschäft keine weitere starke Zunahme im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das teilte Unternehmenssprecherin Sarah Preuß am 22. Oktober 2021 auf Anfrage von Golem.de mit: "Wir gehen davon aus, dass wir das außergewöhnlich hohe Vorjahresniveau in diesem Jahr halten und möglicherweise leicht übertreffen werden."

Das letztjährige Weihnachtsgeschäft habe mit außergewöhnlich hohen Paketmengen alle bisherigen Rekorde gebrochen: Deutsche Post DHL habe im vierten Quartal 2020 ein Wachstum der Paketmengen um mehr als 23 Prozent auf 498 Millionen Sendungen verzeichnet.

"Um die Corona-bedingt sehr hohen Sendungsmengen im Frühjahr zu bewältigen, haben wir bereits in diesem Jahr rund 7.000 zusätzliche Vollzeitstellen im Paketbereich geschaffen. Um die besonders hohen Mengen im Weihnachtsgeschäft zuverlässig zu bearbeiten und zuzustellen, werden wir in diesem Winter insgesamt rund 10.000 Aushilfskräfte in allen Bereichen der Produktion einsetzen" , sagte Preuß.

600 zusätzliche E-Trikes

Rund 13.000 zusätzliche Fahrzeuge und 600 zusätzliche E-Trikes seien ebenfalls im Einsatz. Der Logistikkonzern habe auch für zusätzliche Sortierkapazität insbesondere für kleine Pakete gesorgt: "In diesem Jahr können wir zum Beispiel durch den Einsatz neuer Sortiertechnik rund 160.000 Sendungen pro Stunde zusätzlich bearbeiten."

Der Konkurrent Hermes, der zur Otto Group gehört, transportierte im vergangenen Weihnachtsgeschäft ebenfalls Rekordmengen, erwartet in diesem Jahr aber nochmals eine Steigerung. In den Monaten Oktober bis Dezember sei mit rund 137 Millionen Päckchen und Paketen zu rechnen. Das entspricht einem Plus von rund 9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Vor einem Jahr wurden von Hermes in der stärksten Kalenderwoche 51 fast zwölf Millionen Sendungen zugestellt.


Relevante Themen