Wegen Whatsapp: EU-Kommission will 110 Millionen Euro Strafe von Facebook

Facebook hat beim Kauf von Whatsapp wissentlich falsche Angaben gemacht - dieser Auffassung ist die EU-Kommission. Um solche Fälle künftig zu vermeiden, wird nun eine Millionenstrafe verhängt.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Facebook soll bei der Übernahme von Whatsapp gelogen haben.
Facebook soll bei der Übernahme von Whatsapp gelogen haben. (Bild: Lionel Bonaventure/AFP/Getty Images)

Die EU-Kommission hat gegen Facebook 110 Millionen Euro Strafe verhängt, weil das US-Unternehmen bei der Übernahme von Whatsapp irreführende Angaben gemacht haben soll. Dies teilte die Brüsseler Behörde am Donnerstag mit, so unter anderem das Wall Street Journal. Die Höhe der Geldbuße begründete Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager mit der abschreckenden Wirkung für falsche Angaben bei Verfahren zur Fusionskontrolle.

Facebook hatte nach Angaben der Kommission bei der Anmeldung der Übernahme des Messenger-Dienstes 2014 erklärt, dass es nicht zuverlässig möglich sein werde, einen automatischen Datenabgleich zwischen den Benutzerkonten beider Dienste einzurichten. Im August 2016 hatte Facebook jedoch angekündigt, künftig die Telefonnummern von Whatsapp-Nutzern mit Facebook-Profilen zu verknüpfen. Die Brüsseler Behörde sieht sich deshalb getäuscht.

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Neuro-Chef 11. Jun 2017

Okay, mit einem jetzt neu erstellten Account konnte ich es nachvollziehen. Aber wie...

Neuro-Chef 20. Mai 2017

Lese ich da etwa Sarkasmus heraus?^^

FreiGeistler 18. Mai 2017

Naja, oder das belogene (Abgleich der Nummern) dauerhaft verbieten.

.02 Cents 18. Mai 2017

Die Wettbewerbsrechtliche Situation hat nichts damit zu tun, wie "Bewohner oder Staaten...



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