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Wegen SpaceX-Übernahme: OpenAI zieht seine Modelle aus Cursor zurück

OpenAI möchte nicht darauf vertrauen, dass Elon Musk die Technologie des Unternehmens wirklich nur gemäß den Nutzungsbedingungen einsetzt.
/ Mike Faust
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OpenAI bezweifelt, dass sich SpaceX korrekt an die Nutzungsbedingungen halten würde. (Bild: Justin Sullivan/Getty Images))
OpenAI bezweifelt, dass sich SpaceX korrekt an die Nutzungsbedingungen halten würde. Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

OpenAI wird die Zusammenarbeit mit Cursor beenden. In einem Blogbeitrag(öffnet im neuen Fenster) nennt das Unternehmen, den 12. November 2026 als Abschaltdatum. Bis dahin soll Cursor weiterhin Zugriff auf die bereits integrierten OpenAI-Modelle haben. Die Unternehmen haben laut OpenAIs fast vier Jahre zusammengearbeitet.

Auslöser ist die Übernahme von Cursor durch SpaceX, die am 14. August 2026 abgeschlossen wurde. OpenAI erklärt, der bestehende Vertrag enthalte für einen Eigentümerwechsel ein zeitlich begrenztes Kündigungsrecht, und führt aus, dass man nicht darauf vertrauen könne, dass SpaceX OpenAI-Technologie dauerhaft entsprechend den Nutzungsbedingungen einsetzen werde.

Als Begründung für das Misstrauen verweist OpenAI auf frühere Vertragsprobleme mit Twitter sowie darauf, dass Elon Musk in einem Gerichtsverfahren eingeräumt habe, dass xAI OpenAIs Nutzungsbedingungen verletzt habe.

Indirekte Nutzung weiterhin möglich

OpenAI betont zugleich, dass Cursor selbst keine Vertragsverletzung vorgeworfen wird. Entscheidend sei vielmehr, dass der Eigentümer gewechselt habe und kommende leistungsfähigere Modelle stärkere vertragliche und technische Schutzmaßnahmen erforderten. Insbesondere das kommende Modell Astra soll Cursor deshalb nicht mehr über den bisherigen Vertrag erhalten.

Aktuell bietet Cursor unter anderem OpenAIs GPT-5.6 Sol, Terra und Luna direkt über seinen Modellkatalog an. Parallel sind Modelle von Anthropic und Google sowie eigene beziehungsweise mit SpaceX entwickelte Modelle wie Grok 4.6 verfügbar.

Für Anwender gibt es laut OpenAI drei Möglichkeiten, Modelle des Unternehmens weiterhin in Cursor zu verwenden: Sie können einen eigenen OpenAI-API-Key hinterlegen, die Codex-IDE-Erweiterung direkt in Cursor verwenden oder OpenAI-Modelle über kompatible Anbieter wie Azure beziehungsweise Amazon Bedrock anbinden.

Damit betrifft die Trennung vor allem die nahtlose Integration und Abrechnung über Cursor selbst. Wer OpenAI direkt bezahlt, soll seine Modelle weiterhin innerhalb des Cursor-Editors einsetzen können.


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