Wegen Raytracing: Jedi Survivor läuft auf PS5 und Xbox mit 720p-Auflösung

Unscharfe Grafik und Ruckler: Die Konsolenversion von Star Wars Jedi Survivor läuft im Leistungsmodus nur mit sehr niedriger Auflösung.

Artikel veröffentlicht am ,
Szene aus Star Wars Jedi Survivor
Szene aus Star Wars Jedi Survivor (Bild: Respawn Entertainment / Screenshot: Golem.de)

Die Grafik des Ende April 2023 veröffentlichten Actionspiels Star Wars Jedi Survivor sorgt weiter für Diskussionen. Nun hat das Fachmagazin Digital Foundry herausgefunden, dass die intern berechnete, abgestimmt auf das Geschehen dynamisch angepasste Auflösung auf Playstation 5 und Xbox Series X typischerweise bei rund 720p liegt. Das sind 1.280 x 720 Pixel – technischer Stand von vor vielen Jahren.

Im Leistungsmodus wird die Grafik für die Ausgabe auf 1.440 Pixel hochskaliert, die Bildrate soll bei 60 fps liegen – was das Spiel aber nicht immer schafft. Im Qualitätsmodus soll die Ausgabe in 4K bei 30 fps erfolgen. Zwischensequenzen sollen in beiden Modi in 4K mit einer Bildrate von maximal 30 fps berechnet werden.

Laut Digital Foundry kann die Xbox Series X ein etwas besseres Bild als die PS5 generieren. Als Grund für die auf beiden Konsolen durchaus spür- und sichtbaren Beschränkungen tippen die Experten auf das immer aktivierte Raytracing, das für globale Beleuchtung und für Reflexionen verwendet wird; auf der Series S sei Raytracing nicht eingestellt.

Das zuständige Entwicklerstudio Respawn Entertainment hatte bereits im Vorfeld bekanntgegeben, dass es Raytracing auf den genannten Konsolen geben wird. Das Team hat sich mittlerweile mehrfach zu den technischen Problemen geäußert und dafür entschuldigt.

Für die Konsolenversion ist seit dem 2. Mai 2023 ein auf PS5 rund 1,17 GByte großes Update (Patch Notes) erschienen, das unter anderem die Performance verbessert. Dazu kommen Fehlerkorrekturen für bestimmte Stellen und Missionen. Später sollen weitere Updates folgen.

Jedi Survivor: Probleme auf bestimmten PC-Konfigurationen

Für die PC-Fassung von Jedi Survivor ist bereits ein Patch erhältlich. Laut Foren und sozialen Netzwerken sorgt das tatsächlich für ein etwas besseres Laufzeitverhalten, es gibt aber wohl immer noch größere Probleme.

Kurz vor Veröffentlichung des Patches hat Respawn sich unter anderem auf Twitter zu den Problemen geäußert. Schwierigkeiten hätten unter anderem Spieler, die eine relativ leistungsstarke GPU mit einer nicht gleichwertig schnellen CPU verwenden würden.

Auch Personen mit einem eigentlich für Windows 11 ausgelegten PC, auf dem aber Windows 10 läuft, müssten eher mit Rucklern oder anderen Problemen rechnen.

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Dwalinn 03. Mai 2023

Ja mittlerweile passt Next Gen nicht mehr. Im ersten Jahr macht das sicher noch Sinn und...

Smoffte 03. Mai 2023

So unterschiedlich sind die Meinungen. Ich spiele es seit Release auf der PS5. Ich hatte...

Monopanda 03. Mai 2023

PCs mit Intel 13th Gen.

nille02 03. Mai 2023

Inzwischen schon, da immer mehr herkömmliche Reflexionen und Beleuchtung...



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