Wegen hoher Nachfrage am Speichermarkt: Kioxia verdoppelt Nettogewinn
Der japanische Speicherhersteller Kioxia hat seinen Gewinn mehr als verdoppelt. Wie aus dem Bericht für das Fiskaljahr(öffnet im neuen Fenster) vom 1. April 2025 bis zum 31. März 2026 hervorgeht, betrug der Nettogewinn in diesem Zeitraum 554,49 Milliarden Yen (etwa 3 Milliarden Euro). Im Vorjahr lag der Nettogewinn bei 272,3 Milliarden Yen (etwa 1,48 Milliarden Euro).
Das Unternehmen profitierte von der enorm gestiegenen Nachfrage nach Speicherlösungen für KI-Anwendungen und hebt insbesondere die Nachfrage nach SSDs und anderen Speicherprodukten für Rechenzentren hervor. Zudem sei der durchschnittliche Verkaufspreis für Flash-Speicher signifikant gestiegen.
Der Umsatz erreichte im betrachteten Zeitraum eine Summe von etwa 2,34 Billionen Yen (circa 12,68 Milliarden Euro) wobei das Segment SSD & Storage mit 1,36 Billionen Yen (7,4 Milliarden Euro) den größten Anteil dazu beisteuerte. Kioxia bezeichnete diese Entwicklung als Markterholung, da sich die Lagerbestände der Kunden wieder normalisiert und zur Steigerung der Nachfrage beigetragen hätten.
Nettogewinn soll sich nochmals verdoppeln
Aufgrund der hohen Volatilität in der Speicher- und Halbleiterindustrie gab der Hersteller keinen detaillierten Ausblick auf das aktuelle Fiskaljahr. Für das erste Quartal des neuen Geschäftsjahres (April bis Juni 2026) wird aber eine weiterhin positive Entwicklung erwartet. Gegenüber dem Vorjahresquartal werden ein Umsatzplus in Höhe von 74,5 Prozent und ein Anstieg des Nettogewinns um 113 Prozent prognostiziert.
Als Markttreiber benannte das Unternehmen die anhaltend starke Nachfrage aus dem Bereich der Rechenzentren. Im Januar 2026 erklärte Shunsuke Nakato, Leiter des Endkundengeschäfts bei Kioxia, dass bereits die gesamte geplante Produktion des Jahres 2026 verkauft sei. Mit einer Entspannung für Endkunden wird frühestens im Jahr 2027 gerechnet.
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