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Wegen Corona: Drohnen liefern medizinische Güter auf südenglische Insel

Wenn Fähren nicht fahren, fliegen Drohnen auf die Insel Wight.

Artikel veröffentlicht am ,
Drohne Windracers Ultra: vier Flüge am Tag nach Wight
Drohne Windracers Ultra: vier Flüge am Tag nach Wight (Bild: Solent Transport)

Mit Drohnen gegen den Lockdown: Weil derzeit kaum Fähren zwischen England und der Isle of Wight verkehren, sollen unbemannte Fluggeräte (Unmanned Aerial Vehicle, UAV) wichtige medizinische Ausrüstung auf die Insel vor der englischen Südküste transportieren.

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Die Drohne soll vom Flugplatz in Lee-on-Solent in der Grafschaft Hampshire zum Flugplatz Binstead auf Wight fliegen, berichtet die BBC. Sie wird zwar autonom unterwegs sein. Zwei Piloten, einer auf jedem Flugplatz , werden den Flug jedoch überwachen. Der Flug über die Meerenge Solent wird rund zehn Minuten dauern.

Die Drohnen sollen für den staatlichen Gesundheitsdienst, den National Health Service (NHS), Transporte übernehmen. Zu Anfang sollen sie Schutzausrüstung für das Personal des örtlichen Krankenhauses auf die Insel transportieren. Die Güter werden dann mit dem Auto zum Krankenhaus gebracht. Später könnten die Drohnen aber dringende Waren transportieren wie etwa Blutkonserven oder Spenderorgane, sagte eine NHS-Sprecherin der BBC. Je nach Bedarf werden am Tag vier Flüge stattfinden. Die Transportflüge werden Drohnen vom Typ Windracers Ultra übernehmen. Das sind Starrflügler mit zwei Propellern. Als Antrieb dienen Verbrennungsmotoren. Die Reichweite der UAVs beträgt etwa 1.000 Kilometer. Sie können eine Nutzlast von maximal 100 Kilogramm transportieren. Am Anfang sollen sie aber nicht voll beladen werden.

Solent Transport hatte das Drohnenprojekt im März angekündigt als eines von mehreren neuen Mobilitätskonzepten, die die Verkehrsgesellschaft ausprobieren will. Dafür stellt die Regierung Solent Transport 28 Millionen britische Pfund, umgerechnet knapp 32 Millionen Euro, zur Verfügung. Zu dem Projekt gehört es auch, ein sogenanntes Unmanned Traffic-Management System (UTM) zu entwickeln, das es ermöglicht, die Drohnen in den normalen Luftverkehr zu integrieren.

Da das UTM noch nicht fertig, wird für das Pilotprojekt drei Monate lang eigens ein Gefahrenbereich eingerichtet, um bemannten und unbemannten Flugverkehr zu trennen. Wegen der aktuellen Situation sei das Pilotprojekt vorgezogen worden, sagte der britische Verkehrsminister Grant Shapps der BBC. Es muss allerdings noch von der britischen Zivilluftfahrtbehörde (Civil Aviation Authority, CAA) genehmigt werden.

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M.P. 27. Apr 2020

ca 35 km x 20 km laut Wikipedia. Dazu 138000 Einwohner, sind ca 360 Einwohner/km...

norbertgriese 26. Apr 2020

5g als Technik und die Drohne grün lackieren scheint mir eine gute Idee zu sein Als vor...

MeinSenf 26. Apr 2020

Technisch cool aber ansonsten Ressourcenverschwendung. Ein Lastenhubschrauber könnte mehr...


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