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Wegen Arbeitsspeicher: Cloudanbieter OVH macht Server mehr als 80 Prozent teurer

Einige Serverkonfigurationen bei OVH werden extrem verteuert. Daran ist laut CEO vor allem die Speicherkrise schuld.
/ Oliver Nickel
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OVH-Kunden müssen bald wesentlich mehr Geld bezahlen. (Bild: Pexels.com)
OVH-Kunden müssen bald wesentlich mehr Geld bezahlen. Bild: Pexels.com / Pexels-Lizenz

Der französische Cloudanbieter OVH hat drastische Preissteigerungen bei den eigenen Angeboten angekündigt. Offenbar wird das Mieten von Servern bis zu 87 Prozent verteuert. "KI hat einen signifikanten Einfluss auf die Preise von RAM und Speicher", schreibt CEO Octave Klaba auf X(öffnet im neuen Fenster). Aufträge für Bare-Metal-Server ab dem ersten Juli 2026 sollen bereits von Preiserhöhungen bei Optionen für RAM und SSD betroffen sein.

Ab dem ersten September werden die Preiserhöhungen für alle neuen Konfigurationen übernommen. Bestehende Server werden erst verteuert, wenn diese auf neue Hardware umgestellt werden. Diese Phase soll ab dem 1. Oktober beginnen. Dabei erhalten verschiedene Serverkonfigurationen auch unterschiedliche Preissteigerungen.

Preise von RAM steigen schon jetzt

Ein Gameserver mit Gen2026-Hardware wird um 87 Prozent teurer. Hohe Preissteigerungen werden auch für die Konfigurationen Advance Gen 2024 (26 Prozent), Advance Gen 2026 (49 Prozent), High Grade Gen 2024 (26 Prozent), High Grade Gen 2026 (59 Prozent), Scale Gen 2025 (37 Prozent) und Scale Gen 2026 (40 Prozent) angesetzt. Im Schnitt werden die Preise um 28 Prozent für die ältere 2024-Generation und 51 Prozent für die neueren 2026-Server angehoben.

Bei bereits existierenden Servern werden laut Klaba nur RAM- und SSD-Preise erhöht. Je nach Generation reichen die Preissteigerungen von etwa 20 bis 40 Prozent bei Arbeitsspeicher und 10 bis 15 Prozent bei Massenspeicher. Kunden sollen die aktuellen Preise auch mit einem längeren Abo über 12 oder 24 Monate beziehen können. Es ist wahrscheinlich, dass innerhalb dieser Abozeiten die Preise noch einmal ansteigen.


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