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Weg von Whatsapp: Signal verfünffacht Nutzerzahl in kürzester Zeit

Millionen Nutzer wechseln von Whatsapp zu Alternativen. Diese kommen teils kaum hinterher. Allerdings gibt es beim Datenschutz große Unterschiede.

Artikel veröffentlicht am ,
Viele Nutzer wechseln weg von Whatsapp.
Viele Nutzer wechseln weg von Whatsapp. (Bild: Signal)

Nachdem Whatsapp seinen Nutzern kürzlich eine Frist bis zum 8. Februar gesetzt hat, um neuen Nutzungsbedingungen zuzustimmen, schießt die Zahl der Neuanmeldungen bei alternativen Messengern in die Höhe. Demnach konnte Signal die App-Installationen über Googles Play Store innerhalb weniger Tage verfünfachen. Auch bei Threema und Telegram steigen die Nutzerzahlen rasant.

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Noch vor wenigen Tagen verzeichnete der Play Store 10 Millionen Signal-Installationen, mittlerweile sind es 50 Millionen, wie Signal in einem Screenshot-Vergleich auf Twitter zeigt. Nicht inbegriffen in den Zahlen sind die iOS-Installationen sowie die direkten Installationen der Signal-APK auf Google-freien Smartphones. Bei dem rasanten Nutzerwachstum verwundert es kaum, dass Signal zwischenzeitlich Schwierigkeiten hatte, Bestätigungscodes an die neuen Nutzer zu versenden.

Auch bei dem kostenpflichtigen Messenger Threema sollen die "Downloads in die Höhe schießen". Konkrete Zahlen nennt Threema auf Twitter zwar nicht, erinnert jedoch daran, dass Nutzer nicht Kunden, sondern Produkt seien, wenn sie nicht für einen Dienst bezahlten. Das lässt allerdings spendenbasierte Finanzierungsmodelle wie beispielsweise bei Signal außer Acht.

Telegram wächst, bietet aber standardmäßig keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

Telegram-Gründer Pavel Durov berichtete auf seinem Kanal ebenfalls von rasant steigenden Nutzerzahlen. Demnach sollen innerhalb von 72 Stunden 25 Millionen Nutzer hinzugekommen sein. Telegram habe damit die 500 Millionen-Nutzer-Marke geknackt, erklärte Durov. Von den neuen Nutzern sollen 21 Prozent aus Europa stammen.

Für hiesige Nutzer dürfte ein Wechsel von Whatsapp hin zu Signal oder Threema mit einem deutlichen Datenschutzgewinn einhergehen. Ein Wechsel zu Telegram dürfte allerdings nicht den gewünschten Effekt bringen. So setzt Telegram standardmäßig keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ein und speichert die komplette Nutzerkommunikation auf den Servern - im Unterschied zu Whatsapp, Signal und Threema.

Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gibt es bei Telegram nur optional und beschränkt auf zwei Geräte, also beispielsweise zwei Smartphones ohne Desktop-Clients. In Gruppen gibt es grundsätzlich keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Dabei ist diese die Voraussetzung für einen sicheren Messenger, der Datenschutz ernst nimmt - das kann sogar das umstrittene Whatsapp.

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ldlx 21:53 / Themenstart

Kam da das Twitter-Vögelchen, das die Nummer gezwitschert hat? Oder stand auf der...

unbekannt. 21:22 / Themenstart

Also dann gehen wir mal deine Kritikpunkte durch: 1) - Keine Verwendung ohne Rufnummer...

Benjamin_L 20:39 / Themenstart

Ja von WhatsApp zu Telegram zu wechseln ist schon ziemlich dämlich https://www.kuketz...

ohhello2 19:09 / Themenstart

Mal langsam mit den Pferden: WhatsApp ist End-zu-End_verschlüsselt, auch die Gruppen, d...

unbekannt. 12:31 / Themenstart

https://support.signal.org/hc/en-us/articles/360007061452-Does-Signal-send-my-number-to...

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