Wechsel zu Meta: Apple versucht Mitarbeiter mit hohen Prämien zu halten

Apple versucht seine Top-Mitarbeiter mit hohen Aktienprämien zu halten, damit diese nicht zu Facebook/Meta abwandern.

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Lockt Apples Magie nicht mehr?
Lockt Apples Magie nicht mehr? (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)

Apple lockt seine Top-Mitarbeiter mit Geld, damit diese nicht zu Meta wechseln. Apple selbst soll allerdings auch bei Meta Spitzenpersonal abgeworben haben, wie zum Beispiel die Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit für die Oculus-Sparte.

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Wie der Wirtschaftsdienst Bloomberg berichtet, hat Apple "ungewöhnliche und bedeutende Aktienprämien" ausgegeben. Dem Bericht zufolge sollen die Beträge zwischen 50.000 Dollar und bis zu 180.000 US-Dollar liegen. Die Prämien sollen aufgrund ihrer rechtlichen Ausgestaltung einen Anreiz bieten, bei Apple zu bleiben. Es handelt sich um sogenannte Restricted Stock Units. Diese bieten eine Möglichkeit, wie ein Arbeitgeber seinen Mitarbeitern Unternehmensaktien gewähren kann. Die Zuteilung ist "eingeschränkt", weil sie einem Unverfallbarkeitsplan unterliegt, der auf der Dauer des Beschäftigungsverhältnisses oder auf Leistungszielen basiert.

Diese Art der Vergütung sei bei Apple bislang nicht üblich, heißt es in dem Bericht von Bloomberg.

Apple hat derzeit mit vielfältigen Personalproblemen zu kämpfen. Apple hatte in der Pandemie wie viele Unternehmen auf Homeoffice und mobiles Arbeiten umgestellt. Dieses Arbeiten sollte jedoch nicht zum Normalfall werden, entschied die Firmenleitung und wollte hybrides Arbeiten einführen, bei dem die Mitarbeiter an drei Tagen in der Woche ins Büro gehen müssen. Das gefiel einigen Mitarbeitern nicht, die sich durch Umfragen und offene Briefe gegen eine Rückkehr ins Büro ausgesprochen hatten. Ihnen wurden in der Folge die Kommunikationsmittel dafür entzogen.

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Die weiter wütende Pandemie und die Omikron-Variante sorgten bei Apple kürzlich für eine Änderung der Pläne: Die Mitarbeiter müssen nicht wie geplant im Februar 2022 wieder ins Büro zurückkehren. Apple-Chef Tim Cook hatte Mitte Dezember 2021 nach Medienberichten in einem Memo an die Belegschaft geschrieben, dass die Rückkehr ins Büro auf ein noch unbestimmtes Datum verschoben werde. Apple will außerdem jedem Mitarbeiter 1.000 Dollar für die Anschaffung von Homeoffice-Geräten zur Verfügung stellen.

Beim Projekt Titan laufen die Ingenieure weg

Beim Project Titan, Apples Autoprojekt, scheint es ebenfalls größere Personalprobleme zu geben. Führende Ingenieure verließen das Unternehmen und wechseln zu Startups. Einer der Mitarbeiter, die Apple verlassen haben, ist Eric Rogers. Er war technischer Leiter für das Radarsystem des Autos, das angeblich einen hohen Automatisierungsgrad aufweisen soll. Rogers ist jetzt beim Flugtaxi-Startup Joby Aviation beschäftigt. Ingenieur Alex Clarabut, der dem Bericht zufolge am Akkusystem des Apple Car arbeitete, ist ebenfalls zu Joby Aviation gegangen, genauso wie Ingenieur Stephen Spiteri, der auch am Auto arbeitete. Im Juni 2021 verließen schon einmal mehrere leitende Mitarbeiter das Projekt. Angeblich läuft Apples Autoprojekt schon seit sieben Jahren und ist begleitet von häufigen Fluktuationen und Strategiewechseln.

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