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Wechat: Tencent will über 10 Milliarden Dollar in Europa investieren

Der führende chinesische Internetkonzern Tencent erhöht seine Investitionen in Europa. Ein Drittel davon geht nach Deutschland.

Artikel veröffentlicht am ,
Logo von Wechat auf dem Smartphone
Logo von Wechat auf dem Smartphone (Bild: MARTIN BUREAU/AFP via Getty Images)

Tencent plant hohe Investitionen in Europa und Deutschland im kommenden Jahr. "2020 werden wir mehr als zehn Milliarden Dollar in Europa investieren, rund ein Drittel davon in Deutschland", sagte Li Shiwei, Europachef der Cloudsparte des Konzerns im Interview mit dem Handelsblatt. 2018 hatte das chinesische Unternehmen nur 4,8 Milliarden Dollar in Europa investiert.

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Li kündigte an, das Engagement von Tencent in Europa auszubauen und gleichzeitig in interessante Firmen investieren zu wollen. Design, Maschinenbau und autonome Mobilität gelten als interessante Bereiche. Tencent ist bereits an zahlreichen Firmen in Europa beteiligt wie etwa dem Musikstreaming-Dienst Spotify. Gleichzeitig will Li deutsche Firmen als Kunden für Cloud-Lösungen von Tencent gewinnen.

Tencent hatte kürzlich in Frankfurt sein Deutschland-Büro eröffnet. Noch hat Manager Li erst rund zwanzig Mitarbeiter in seiner Europa-Dependance. In den nächsten Jahren sollen es 3.000 werden, kündigte er an.

Tencent: Wenig Umsatz im Ausland

Tencent mag eines der größten Internetunternehmen der Welt sein: Doch auch heute kommen weniger als drei Prozent des Umsatzes aus Märkten außerhalb Chinas. Und das, obwohl Tencent Beteiligungen an zahlreichen westlichen Spielefirmen hält (PDF), darunter 48 Prozent an Epic Games.

Tencent ist einer der führenden Internetkonzerne, der mit Wechat den meistverbreiteten Chat-Dienst in China betreibt und der viele weitere Dienste zum Bezahlen und für E-Government anbietet.

Dazu komm die Verkaufsplattform Paipai, der in China verbreitete Webbrowser Tencent Traveler und natürlich QQ Games, das Mehrspieler-Onlineportal.

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nolonar 24. Dez 2019 / Themenstart

Die Kids nutzen aber kein WeChat, sondern WhatsApp von Facebook. Und nun?

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