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Webvideo: Firefox spielt H.264 bald hardwarebeschleunigt ab

Die aktuelle Entwicklerversion von Firefox 23 ist in der Lage, H.264-Videos unter Windows hardwarebeschleunigt abzuspielen. Zuvor soll in der kommenden Woche Firefox 21 erscheinen und erstmals in der Lage sein, H.264-Videos direkt abzuspielen.
/ Jens Ihlenfeld
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Nightly Builds von Firefox 23 nutzen DirectX Video Acceleration. (Bild: Mozilla)
Nightly Builds von Firefox 23 nutzen DirectX Video Acceleration. Bild: Mozilla

Mozilla macht bei der indirekten Unterstützung des Videocodecs H.264 weitere Fortschritte. So hat Firefox-Entwickler Chris Pearce dafür gesorgt(öffnet im neuen Fenster), dass der aktuelle Nightly Build von Firefox 23 unter Windows ab Vista dabei auch auf Hardwarebeschleunigung zurückgreifen kann. Er greift dazu auf die DirectX Video Acceleration 2 (DVXA2) zurück. Dadurch lässt sich die CPU-Last beim Abspielen von H.264-Videos deutlich senken.

Derzeit ist Pearce dabei, Firefox unter Windows-XP-MP3-Dateien abspielen zu lassen und Edwin Flores arbeitet daran, dass Firefox unter Mac OS X und Linux H.264-, AAC- und MP3-Dateien abspielen kann.

Die kommende Version Firefox 21, die in der nächsten Woche erscheint, soll erstmals in der Lage sein, unter Windows 7 Video- und Audiodateien in den Formaten H.264, AAC und MP3 abzuspielen. In Firefox 22 soll das dann auch unter Windows Vista funktionieren.

Für Mozilla ist die Unterstützung der mit Patenten behafteten Codecs problematisch, denn Mozilla kann diese nicht direkt in den Browser integrieren, da eine Weiterverteilung und Änderung des Browsers durch Dritte damit unmöglich werden würde. Stattdessen setzt Mozilla auf die im jeweiligen Betriebssystem vorhandene Infrastruktur zur Wiedergabe von Audio und Video. Das versetzt Firefox in die Lage, diese im Web sehr verbreiteten Formate abzuspielen, ohne dass der Browser die Codecs enthalten muss. Die Android-Version von Firefox war die erste, die Mozilla entsprechend erweitert hat, die Desktopversionen folgen nun langsam. Der Aufwand zur Umsetzung ist recht hoch, da für jede Plattform andere APIs genutzt werden müssen.


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