Webtransport: Chrome testet Alternative zu Websockets

Mit der Beta von Chrome 91 führt Google groß angelegte Tests für das Webtransport-Protokoll durch, das auf HTTP/3 basiert.

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Die Beta-Version von Chrome 91 ist verfügbar.
Die Beta-Version von Chrome 91 ist verfügbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Google hat die aktuelle Beta der Version 91 seines Chrome-Browsers veröffentlicht. Die beteiligten Entwickler setzen damit wie üblich zahlreiche Experimente und neue Techniken um, darunter befindet sich auch das Webtransport-Protokoll. Das ist als moderne Alternative zu bisher genutzten Websockets gedacht und basiert auf HTTP/3 und Quic.

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In der Beschreibung dazu heißt es: "Webtransport ist ein Protokoll-Framework, mit dem Clients, die durch das Web-Sicherheitsmodell eingeschränkt sind, über eine sichere Multiplex-Transportschicht mit einem entfernten Server kommunizieren können."

Dafür werden bisher üblicherweise entweder Websockets oder der RTCDataChannel genutzt. Letzterer ist dabei für Peer-to-Peer-Verbindungen gedacht und wird deshalb nur sehr selten in der Kommunikation zwischen Clients und Servern genutzt.

Websockets basieren zudem auf TCP, weshalb die Technik die gleichen Probleme aufweise wie TCP selbst, schreiben die Entwickler. Dazu gehöre das Head-of-Line-Blocking oder die fehlende Unterstützung für "unzuverlässiger Datentransport", was etwa UDP biete. Da das Webtransport-Protokoll aber auf Quic und HTTP/3 basiert, werden diese Probleme behoben, was unter anderem eines der Ziele der Arbeiten an Quic war.

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"Die Websockets-Kommunikation basiert auf einem einzelnen, zuverlässigen und geordneten Nachrichtenstrom", heißt es bei Google. Alternativ dazu steht nun eine Streams-API in dem Webtransport-Protokoll bereit, hinzu kommt außerdem eine Datagram-API. Genutzt werden soll das Webtransport-Protokoll etwa, um Daten in Intervallen mit minimaler Latenz zu verschicken. Ebenso soll der Webtransport für einen Server-Push von Daten zum Client geeignet sein.

Weitere Neuerungen in Chrome 91

Getestet wird die Webtransport-Technik zunächst in einem sogenannten Origin-Trial im Chrome-Browser. Details der Funktionsweise des Protokolls und der Implementierung können sich also noch ändern. Mit den größer angelegten Tests soll herausgefunden werden, ob das nötig ist. Weitere Details zu dem Webtransport bietet die Web-Dev-Doku von Google.

In der Beta von Chrome 91 testet das Team außerdem einen besseren Umgang mit PWAs und bietet einen verbesserten Umgang für WebXR. Standardmäßig aktiviert sind nun ein Meta-Tag zum Energiesparen, die Möglichkeit, versteckten Text zu suchen, sowie SIMD-Unterstützung für Webassembly. Weitere Neuerungen listet der Blogpost des Chromium-Teams auf.

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