• IT-Karriere:
  • Services:

Webtorrent: Bittorrent im Browser dank WebRTC

Mit Webtorrent soll das Bittorrent-Protokoll über das Web im Browser benutzbar werden. Zur Übertragung wird WebRTC verwendet, was den Austausch mit dem Netzwerk aber etwas erschwert. Eine Demo ist bereits verfügbar.

Artikel veröffentlicht am ,
Webtorrent bringt das Peer-to-Peer-Netzwerk Bittorrent ins Web.
Webtorrent bringt das Peer-to-Peer-Netzwerk Bittorrent ins Web. (Bild: Webtorrent)

Um Dateien über das Bittorrent-Protokoll zu verteilen oder herunterzuladen, müssen Anwender .torrent-Dateien oder Magnet-Links verstehen und zudem eine eigene Software dafür verwenden. Mit Webtorrent soll dies einfacher werden, indem die Benutzung in das Web und damit in den Browser ohne notwendige Plugins überführt wird.

Stellenmarkt
  1. HEGLA GmbH & Co. KG, Beverungen
  2. ALDI International Services GmbH & Co. oHG, Mülheim an der Ruhr

Wie der Hauptentwickler Feross Aboukhadijeh über Twitter bekanntgibt, funktioniert Webtorrent nun wie geplant auch über Browser und verwendet eine End-to-End-Verbindung. Mit der Beispielanwendung Instant.io demonstriert das Team die Funktionsweise. Statt der in Bittorrent genutzten TCP- und UDP-Verbindungen verwendet Webtorrent zur Vernetzung einzelner Teilnehmer die Kanäle der WebRTC-Datenübertragung. Das vereinfacht zwar die Integration in den Browser, verhindert aber zunächst die Anbindung an das eigentliche Bittorrent-Netzwerk.

Um diese Lücke zu überbrücken, stellt das Team eine eigene native Anwendung bereit, die sowohl die klassischen Verbindungen als auch jene über WebRTC durch Webtorrent beherrscht. Sollte sich die Idee als erfolgreich erweisen, ist davon auszugehen, dass weitere Clients die Unterstützung von Webtorrent implementieren. Das Team hofft, dass Webseiten, die Torrents für die Suche indizieren, Webtorrent durch eine Integration der Javascript-Dateien unterstützten.

Noch befindet sich das Projekt in einer frühen Phase der Entwicklung. Einige bekannte Funktionen wie die Verwendung einer verteilten Hash-Tabelle statt der zentralisierten Tracker fehlen noch komplett. Der Quellcode steht unter MIT-Lizenz zum Download über Github bereit.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

nille02 16. Sep 2014

Du gehst davon aus, dass man nun das Internet ohne VPN durch die Gefahr abgemahnt zu...

root666 16. Sep 2014

Keines von beiden. Es ist so gemeint wie es da steht. End-to-End-Verbindung ist ein...

lisgoem8 16. Sep 2014

Ach was. Gerade diese news ist doch wunderbar :-) Ab jetzt brauchst du nur noch sagen...

Noren 15. Sep 2014

Nun fehlt noch ein Javascript Framework, welches das P2P Netz mit einer Rest Api...


Folgen Sie uns
       


Linux-Smartphone Pinephone im Test

Das Pinephone ist das erste echte Linux-Smartphone seit rund 5 Jahren und dazu noch von einer Community erstellt. Das ambitionierte Projekt scheitert letztlich aber an der Realität.

Linux-Smartphone Pinephone im Test Video aufrufen
SSD vs. HDD: Die Zeit der Festplatte im Netzwerkspeicher läuft ab
SSD vs. HDD
Die Zeit der Festplatte im Netzwerkspeicher läuft ab

SSDs in NAS-Systemen sind lautlos, energieeffizient und schneller: Golem.de untersucht, ob es eine neue Referenz für Netzwerkspeicher gibt.
Ein Praxistest von Oliver Nickel

  1. Firecuda 120 Seagate bringt 4-TByte-SSD für Spieler

Corsair K60 RGB Pro im Test: Teuer trotz Viola
Corsair K60 RGB Pro im Test
Teuer trotz Viola

Corsair verwendet in der K60 Pro RGB als erster Hersteller Cherrys neue preiswerte Viola-Switches. Anders als Cherrys günstige MY-Schalter aus den 80ern hinterlassen diese einen weitaus besseren Eindruck bei uns - der Preis der Tastatur hingegen nicht.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Corsair K100 RGB im Test Das RGB-Monster mit der Lichtschranke
  2. Corsair Externes Touchdisplay ermöglicht schnelle Einstellungen
  3. Corsair One a100 im Test Ryzen-Wasserturm richtig gemacht

Vivo X51 im Test: Vivos gelungener Deutschland-Start hat eine Gimbal-Kamera
Vivo X51 im Test
Vivos gelungener Deutschland-Start hat eine Gimbal-Kamera

Das Vivo X51 hat eine gute Kamera mit starker Bildstabilisierung und eine vorbildlich zurückhaltende Android-Oberfläche. Der Startpreis in Deutschland könnte aber eine Herausforderung für den Hersteller sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Software-Entwicklung Google veröffentlicht Android Studio 4.1
  2. Jetpack Compose Android bekommt neues UI-Framework
  3. Google Android bekommt lokale Sharing-Funktion

    •  /