• IT-Karriere:
  • Services:

Webspace: Sicherheitsrisiko FTP

Wer eine eigene Webseite betreibt, überträgt sie meist per FTP zum Webhoster. Dabei kommt häufig keine Verschlüsselung zum Einsatz. Kein einziger großer Provider weist seine Kunden auf diese Risiken adäquat hin; bei manchen Providern ist eine verschlüsselte Verbindung überhaupt nicht möglich.

Artikel veröffentlicht am , Hanno Böck
Firefox meldet eine gehackte Webseite mit Malware.
Firefox meldet eine gehackte Webseite mit Malware. (Bild: Mozilla)

Das File Transfer Protokoll (FTP) ist schon etwas betagt. Entwickelt wurde es bereits in den 1970er Jahren, lange bevor es das World Wide Web überhaupt gab. Doch bis heute hat FTP eine wichtige Funktion: Es kommt fast immer zum Einsatz, wenn Betreiber von Webseiten ihre HTML- oder PHP-Dateien auf den Server eines Webhosters hochladen - häufig ohne Verschlüsselung.

Verwirrende Situation: SFTP, FTPS, FTPES

Ursprünglich unterstützte FTP keine Verschlüsselung, sämtliche Dateien und auch die Zugangsdaten wurden ungeschützt übertragen. Die Situation bei verschlüsselten Dateiübertragungsverfahren ist heute unübersichtlich geworden.

Zunächst gibt es ein Protokoll namens SFTP. Das hat allerdings mit dem ursprünglichen FTP-Protokoll nur den Namen gemein. Es handelt sich hierbei um das SSH-Protokoll, das üblicherweise zum abgesicherten Login auf Unix-Servern dient. Es kann auch so konfiguriert werden, dass kein echter Login möglich ist und nur Dateien übertragen werden können.

Daneben gibt es auch die Möglichkeit, das ursprüngliche FTP-Protokoll um TLS zu erweitern, was häufig mit der Abkürzung FTPS bezeichnet wird. Hier gibt es zwei Varianten, einen sogenannten impliziten und einen expliziten Modus. Der implizite Modus gilt als veraltet und wird kaum noch verwendet, der explizite Modus wird häufig mit FTPES abgekürzt (File Transfer Protocol Explicit Security).

Gehackte Webseiten

Stellenmarkt
  1. EGS-plan Ingenieurgesellschaft für Energie,- Gebäude- und Solartechnik mbh, Stuttgart
  2. Stadtwerke München GmbH, München

Gehackte Webseiten sind keine Seltenheit. In den meisten Fällen werden die Webseiten über Sicherheitslücken in Webanwendungen gehackt, doch auch gestohlene Zugangsdaten können hierfür genutzt werden. Deshalb sollte die Verschlüsselung der Datenübertragung eigentlich selbstverständlich sein. Besonders problematisch ist es, wenn Zugangsdaten geklaut werden, aber auch der Inhalt der Dateien kann für einen Angreifer interessant sein, beispielsweise wenn sich in PHP-Dateien Zugangsdaten zu einem Datenbankserver befinden.

Wenn eine Webseite gehackt wurde, kann es passieren, dass Werbebanner plötzlich Malware ausliefern oder der Webspace für Phishing-Webseiten missbraucht wird. Auch können über PHP E-Mails verschickt werden, somit können Webseiten zu Spamschleudern werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Verschlüsselung bei den fünf größten Anbietern 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. (heute u. a. Baumarktartikel und Elektrowerkzeuge)
  2. 439,99€ (Bestpreis!)
  3. (u. a. Borderlands 3 38,99€, The Outer Worlds 44,99€)
  4. heute Logitech MK470 Slim Combo Tastatur-Maus-Set 33€

hjp 07. Mär 2014

Wenn der Block-Cipher gemeint ist (was ich natürlich nicht ausschließen kann), zeugt das...

Horsty 06. Mär 2014

Die Sicherheitsfrage beim FTP Protokoll ist absolut berechtigt und es ist gut hierüber...

redmord 05. Mär 2014

Pageant ist für mich wirklich keine Lösung. Außerdem nutze ich auch mehrere Verbindungen...

das_ist_unglaub... 05. Mär 2014

sftp weil es über SSH läuft und nicht wie bei diversen verschlüsselten FTP Variationen...

das_ist_unglaub... 05. Mär 2014

So ein Unsinn - Du glaubst doch nicht wirklich dass die Verschlüsselung im Kontext einer...


Folgen Sie uns
       


Blackmagic Pocket Cinema Camera 6k im Test

Die neue Pocket Cinema Camera 6k von Blackmagicdesign hat nur wenig mit DSLR-Kameras gemein. Die Kamera liefert Highend-Qualität, erfordert aber entsprechendes Profiwissen - und wir vermissen einige Funktionen.

Blackmagic Pocket Cinema Camera 6k im Test Video aufrufen
Videoüberwachung: Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt
Videoüberwachung
Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt

Dass Überwachungskameras nicht legal eingesetzt werden, ist keine Seltenheit. Ob aus Nichtwissen oder mit Absicht: Werden Privatsphäre oder Datenschutz verletzt, gehören die Kameras weg. Doch dazu müssen sie erst mal entdeckt, als legal oder illegal ausgemacht und gemeldet werden.
Von Harald Büring

  1. Nach Attentat Datenschutzbeauftragter kritisiert Hintertüren in Messengern
  2. Australien IT-Sicherheitskonferenz Cybercon lädt Sprecher aus
  3. Spionagesoftware Staatsanwaltschaft ermittelt nach Anzeige gegen Finfisher

Arbeitsklima: Schlangengrube Razer
Arbeitsklima
Schlangengrube Razer

Der Gaming-Zubehörspezialist Razer pflegt ein besonders cooles Image - aber Firmengründer und Chef Tan Min-Liang soll ein von Sexismus und Rassismus geprägtes Arbeitsklima geschaffen haben. Nach Informationen von Golem.de werden Frauen auch in Europa systematisch benachteiligt.
Ein Bericht von Peter Steinlechner

  1. Razer Blade Stealth 13 im Test Sieg auf ganzer Linie
  2. Naga Left-Handed Edition Razer will seine Linkshändermaus wieder anbieten
  3. Junglecat Razer-Controller macht das Smartphone zur Switch

Echo Dot mit Uhr und Nest Mini im Test: Amazon hängt Google ab
Echo Dot mit Uhr und Nest Mini im Test
Amazon hängt Google ab

Amazon und Google haben ihre kompakten smarten Lautsprecher überarbeitet. Wir haben den Nest Mini mit dem neuen Echo Dot mit Uhr verglichen. Google hat es sichtlich schwer, konkurrenzfähig zu Amazon zu bleiben.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Digitale Assistenten Amazon verkauft dreimal mehr smarte Lautsprecher als Google
  2. Googles Hardware-Chef Osterloh weist Besuch auf smarte Lautsprecher hin
  3. Telekom Smart Speaker im Test Der smarte Lautsprecher, der mit zwei Zungen spricht

    •  /