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Website-Monitoring:
http-Statuscode 200 und trotzdem kaputt

Das Dashboard zeigt Grün, trotzdem landen Beschwerden im Postfach. Website-Monitoring soll solche Überraschungen verhindern – doch auch die Werkzeuge haben blinde Flecken.
/ Fabian Deitelhoff
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Grünes Licht auf dem Dashboard bedeutet erst dann etwas, wenn feststeht, welche Nutzerprobleme es erkennen kann. (Bild: ajel/Pixabay)
Grünes Licht auf dem Dashboard bedeutet erst dann etwas, wenn feststeht, welche Nutzerprobleme es erkennen kann. Bild: ajel/Pixabay

Der Webserver läuft, die CPU hat Reserven und die Startseite liefert den http-Statuscode 200. Trotzdem können Kunden nichts im Shop bestellen, weil ein Javascript-Fehler verhindert, dass der Warenkorb die gewählten Artikel übernimmt. Website-Monitoring soll solche Fälle erkennen. Es prüft von außen, ob ein Webangebot erreichbar ist und rechtzeitig antwortet, ob der wichtige Ablauf funktioniert und wie echte Besucher die Anwendung erleben.

Blackbox- und Whitebox-Monitoring

Infrastruktur-Monitoring erfasst CPU-Auslastung, Arbeitsspeicher, Datenträger und Netzwerk. Application Performance Monitoring blickt in die Anwendung, auf Codeausführung, Datenbankzugriffe und verteilte Aufrufe. Website-Monitoring setzt dagegen dort an, wo der Besucher ist, am erreichbaren Webangebot und im Browser. Ein externer Check durchläuft DNS-Auflösung, TLS-Verbindung, CDN und Anwendung und findet damit auch Fehler vor dem eigentlichen Webserver.

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