Webseiten und Onlineshops: Große Teile des Internets down

Diverse große Webseiten wie das britische Amazon und die New York Times waren offline. Fastly ist wohl der Grund und hat bereits einen Fix.

Artikel veröffentlicht am ,
Fastly-Dienste sorgten für einen großen Ausfall im Intenet.
Fastly-Dienste sorgten für einen großen Ausfall im Intenet. (Bild: Pixabay.com/Pixabay License)

Einige größere Webseiten und Anbieter sind zurzeit nicht erreichbar. Der Grund: derzeit ist ein weiter Teil der internationalen Netzwerkinfrastruktur down. Betroffen sind Zeitungen wie die Financial Times, New York Times und The Guardian. Es ist nicht ganz genau klar, was das Problem ist. Allerdings hat der Cloud-Computing-Anbieter Fastly Probleme beim eigenen Content Delivery Network (CDN) eingeräumt. Das Unternehmen hat unter anderem die genannten Webseiten als Kunden.

Stellenmarkt
  1. IT-Berater (w/m/d) SAP PltP/SAP PP
    Heraeus Holding GmbH, Hanau
  2. (Junior) Netzwerkadministrator Schwerpunkt Security (w/m/d)
    dmTECH GmbH, Karlsruhe
Detailsuche

"Das Problem wurde erkannt und ein Fix wurde angewendet.", versichert Fastly mittlerweile auf der eigenen Status-Webseite. Allerdings können einige Webseiten noch träge reagieren, da mit erhöhter Last auf wieder hochfahrende Dienste zu rechnen ist. Klar ist, dass Webseiten wie die New York Times zwar langsam laden, aber letztlich zumindest keinen 503-Fehler mehr für nicht verfügbaren Service ausgeben. Zur Zeit sind sämtliche Standorte des Anbieters noch mit einer langsameren Performance angegeben. Edge-Cloud-Dienste, Business Continuity und Fastly Systems sind allerdings ohne Einschränkungen online.

Neben den genannten Webseiten waren wohl diverse Instanzen des britischen Internets betroffen. Auch der Regierungsauftritt des Vereinigten Königreiches und der Onlineshop Amazon.co.uk waren zeitweise nicht mehr erreichbar. Laut dem österreichischen ORF seien auch die Communityseite Reddit und das Streamingportal Twitch davon betroffen gewesen.

Hohe Rabatte bei den Amazon Blitzangeboten

Zwischen dem Identifizieren des Problems und dem Aufspielen einer Lösung hatte Fastly von etwa 10 bis 11 Uhr UTC morgens gebraucht - 11 bis 12 Uhr deutscher Zeit. Damit waren betroffene Dienste eine Stunde lang nicht erreichbar. Der wirtschaftliche Schaden ist bisher schwer einzuschätzen, genauso wie die Folgen für den Anbieter.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Solarix 09. Jun 2021

Haha ja, erinnert mich an meinen ersten Job bei 1und1 Helpdesk vor über 20 Jahren. "Ich...

joergi 09. Jun 2021

Where do we go from here? Ja, mit WebAssembly und Konsorten werden wir nie wieder...

ImBackAlive 09. Jun 2021

Als ich vor ungefähr 10 Jahren Auftragsarbeit bei Audi hatte, war es kein Problem mit...

velo 08. Jun 2021

Ich bin verwirrt. So wie ich es verstehe, sollte doch deren CloudFront (CDN) so...

klugscheixxer0815 08. Jun 2021

Total reißerischer Titel. Das Internet hatte sowas von kein Problem.



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Garmin Fenix 7 im Test
Outdoor-Wearable mit fast allem Drin und Dran

Eine weitere Funktionslücke ist geschlossen: Nun hat auch die Garmin Fenix 7 einen Touchscreen - und noch mehr Akkulaufzeit.
Von Peter Steinlechner

Garmin Fenix 7 im Test: Outdoor-Wearable mit fast allem Drin und Dran
Artikel
  1. Musterfeststellungsklage: Parship kann eine Kündigungswelle erwarten
    Musterfeststellungsklage
    Parship kann eine Kündigungswelle erwarten

    Die Verbraucherzentrale ruft zur Kündigung bei Parship und zur Teilnahme an einer Musterfeststellungsklage auf. Doch laut Betreiber PE Digital ist das aussichtslos.

  2. Coronapandemie: Bayern und Sachsen-Anhalt steigen aus Luca aus
    Coronapandemie
    Bayern und Sachsen-Anhalt steigen aus Luca aus

    Immer mehr Länder wollen die Luca-App nicht mehr nutzen. Bayern will verstärkt auf die Corona-Warn-App setzen.

  3. Open Source: Antworten Sie innerhalb von 24 Stunden
    Open Source
    "Antworten Sie innerhalb von 24 Stunden"

    Die E-Mail eines großen Konzerns an den Entwickler von Curl zeigt wohl eher aus Versehen, wie problematisch das Verhältnis vieler Firmen zu Open-Source-Software ist.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RTX 3070 Ti 8GB 1.039€ • 1TB SSD PCIe 4.0 127,67€ • RX 6900XT 16 GB für 1.495€ • Razer Gaming-Tastatur 155€ • LG OLED 65 Zoll 1.599€ • Alternate (u.a. Razer Gaming-Maus 39,99€) • RX 6800XT 16GB 1.229€ • Thrustmaster Ferrari-Lenkrad 349,99€ • Razer Gaming-Stuhl 179,99€ [Werbung]
    •  /