Abo
  • Services:
Anzeige
Google macht Go Daddy Konkurrenz.
Google macht Go Daddy Konkurrenz. (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Webseiten: Google testet Domain-Registrierung

Google macht Go Daddy Konkurrenz.
Google macht Go Daddy Konkurrenz. (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Google steigt ins Geschäft mit Domain-Registrierungen ein. Der Konzern stellte überraschend eine Betaversion seines neuen Domain-Dienstes online.

Google ist überraschend ins Geschäft mit Domain-Registrierungen eingestiegen. Am Montag stellte der Konzern aus dem kalifornischen Mountain View die Seite Google Domains in einer Betaversion online. Um über den Dienst eine Domain zu erwerben, ist derzeit eine Einladung notwendig.

Anzeige

Google Domains ermöglicht es, eine eigene nutzerdefinierte Domain zu registrieren. Das Webhosting übernimmt Google jedoch nicht selbst. Der Konzern setzt dafür auf Partnerschaften mit Squarespace, Wix, Weebly und Shopify, über die Nutzer komplette Webseiten bauen und verwalten lassen können.

Nutzer können persönliche Informationen verbergen

Google Domains erlaubt die Registrierung von bis zu 100 E-Mail-Adressen mit der eigenen Domain. Auch die Weiterleitung der Domain zu einer bestehenden Seite auf Diensten wie Tumblr soll laut Google einfach sein. Zudem soll es einen eigenen Telefon- und E-Mail-Support geben. Der neue Dienst verwendet dieselben DNS-Server wie die anderen Seiten des Unternehmens und soll entsprechend stabil sein. Der Internetkonzern versprach zum Start, dass Nutzer persönliche Informationen, die bei der Registrierung nötig sind, ohne Aufpreis verbergen könnten.

Die ersten Einladungen werden derzeit vor allem an ausgewählte Geschäftskunden verschickt. Wann die Seite den Beta-Status verlassen und für alle Nutzer verfügbar sein soll, ist noch unklar. "Unser Ziel ist es, Google Domains bald breiter verfügbar zu machen", hieß es von Seiten des Konzerns.

Neue Konkurrenz für Go Daddy

Der neue Dienst bedeutet Konkurrenz für den bisherigen Marktführer Go Daddy. Die Firma setzt auf aggressive Werbespots zur Primetime und dominiert bislang das Geschäft mit Domain-Registrierung und Webhosting. Kleinere Konkurrenten wie Hover haben versucht, sich durch guten Kundenservice und einfache Bedienung abzusetzen. Dennoch hält Go Daddy bis heute einen Marktanteil von mehr als 30 Prozent.

Go Daddy war in den vergangenen Jahren in die Kritik geraten, weil der Dienst das umstrittene Internet-Gesetz SOPA anfangs unterstützt hatte. Der Gesetzesentwurf sollte die Verbreitung von urheberrechtlich geschütztem Material einschränken, war aber von Gegnern als Zensur kritisiert und letztlich vom US-Kongress gekippt worden. In der Vergangenheit hatte der Konzern auch mit mangelnder Sicherheit zu kämpfen. Seit dem Verkauf an die Finanzinvestoren KKR & Co., Silver Lake Partners und Technology Crossover Ventures bemüht sich ein neues Führungsteam um ein besseres Image.


eye home zur Startseite
nicoledos 24. Jun 2014

es gibt genug Dienste, welche diese wieder aufgegeben oder aufgekauft und eingestampft haben.

Chorris 24. Jun 2014

Ich würde mich auch über eine Freuen :) @aPollO2k das läuft so wie alle closed Betas von...

Ipa 24. Jun 2014

Weil das Komma im Titel ein Punkt sein sollte und das wäre sehr günstig, wenn man...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. twocream, Wuppertal
  2. MedAdvisors GmbH über Academic Work Germany GmbH, Hamburg
  3. Computacenter AG & Co. oHG, verschiedene Standorte
  4. ENERTRAG Aktiengesellschaft, Dauerthal, Berlin, Edemissen


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 649,90€
  2. (u. a. DXRacer OH/RE9/NW für 199,90€ statt 226€ im Preisvergleich)

Folgen Sie uns
       


  1. VLC, Kodi, Popcorn Time

    Mediaplayer können über Untertitel gehackt werden

  2. Engine

    Unity bekommt 400 Millionen US-Dollar Investorengeld

  3. Neuauflage

    Neues Nokia 3310 soll bei Defekt komplett ersetzt werden

  4. Surface Studio

    Microsofts Grafikerstation kommt nach Deutschland

  5. Polar

    Fitnesstracker A370 mit Tiefschlaf- und Pulsmessung

  6. Schutz

    Amazon rechtfertigt Sperrungen von Marketplace-Händlern

  7. CPU-Architektur

    RISC-V-Patches für Linux erstmals eingereicht

  8. FSP Hydro PTM+

    Wassergekühltes PC-Netzteil liefert 1.400 Watt

  9. Matebook X und E im Hands on

    Huawei kann auch Notebooks

  10. Celsius-Workstations

    Fujitsu bringt sichere Notebooks und kabellose Desktops



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Yodobashi und Bic Camera: Im Rausch der Netzwerkkabel
Yodobashi und Bic Camera
Im Rausch der Netzwerkkabel
  1. Sicherheitslücke Fehlerhaft konfiguriertes Git-Verzeichnis bei Redcoon
  2. Preisschild Media Markt nennt 7.998-Euro-Literpreis für Druckertinte

Vernetzte Hörgeräte und Hearables: Ich filter mir die Welt widdewiddewie sie mir gefällt
Vernetzte Hörgeräte und Hearables
Ich filter mir die Welt widdewiddewie sie mir gefällt
  1. The Dash Pro Bragis Drahtlos-Ohrstöpsel können jetzt auch übersetzen
  2. Beddit Apple kauft Schlaf-Tracker-Hersteller
  3. Smartwatch Huawei Watch bekommt Android Wear 2.0

In eigener Sache: Die Quanten kommen!
In eigener Sache
Die Quanten kommen!
  1. id Software "Global Illumination ist derzeit die größte Herausforderung"
  2. In eigener Sache Golem.de führt kostenpflichtige Links ein
  3. In eigener Sache Golem.de sucht Marketing Manager (w/m)

  1. Re: Arbeitsspeicher aufrüstbar?

    ChristianKG | 01:38

  2. Re: Far Cry 5 wird wohl der Grund sein

    RickRickdiculou... | 01:36

  3. Re: Ähnliches auch damals bei LCDs mit LED-Backlight

    Apfelbrot | 01:01

  4. Re: Unity ist auch eine vergleichsweise gute Engine

    GenXRoad | 00:59

  5. Re: Marketing scheint bei Unity ein besonders...

    Mithrandir | 00:54


  1. 18:58

  2. 18:20

  3. 17:59

  4. 17:44

  5. 17:20

  6. 16:59

  7. 16:30

  8. 15:40


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel