Webseiten: Google testet Domain-Registrierung

Google steigt ins Geschäft mit Domain-Registrierungen ein. Der Konzern stellte überraschend eine Betaversion seines neuen Domain-Dienstes online.

Artikel veröffentlicht am , Thorsten Schröder
Google macht Go Daddy Konkurrenz.
Google macht Go Daddy Konkurrenz. (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Google ist überraschend ins Geschäft mit Domain-Registrierungen eingestiegen. Am Montag stellte der Konzern aus dem kalifornischen Mountain View die Seite Google Domains in einer Betaversion online. Um über den Dienst eine Domain zu erwerben, ist derzeit eine Einladung notwendig.

Stellenmarkt
  1. Software Developer für Anwendungen und Schnittstellen (m/w / divers)
    Continental AG, Villingen
  2. Softwarearchitekt (m/w/d) in einem Cloud-Native-Stack
    PROSOZ Herten GmbH, Herten (Ruhrgebiet)
Detailsuche

Google Domains ermöglicht es, eine eigene nutzerdefinierte Domain zu registrieren. Das Webhosting übernimmt Google jedoch nicht selbst. Der Konzern setzt dafür auf Partnerschaften mit Squarespace, Wix, Weebly und Shopify, über die Nutzer komplette Webseiten bauen und verwalten lassen können.

Nutzer können persönliche Informationen verbergen

Google Domains erlaubt die Registrierung von bis zu 100 E-Mail-Adressen mit der eigenen Domain. Auch die Weiterleitung der Domain zu einer bestehenden Seite auf Diensten wie Tumblr soll laut Google einfach sein. Zudem soll es einen eigenen Telefon- und E-Mail-Support geben. Der neue Dienst verwendet dieselben DNS-Server wie die anderen Seiten des Unternehmens und soll entsprechend stabil sein. Der Internetkonzern versprach zum Start, dass Nutzer persönliche Informationen, die bei der Registrierung nötig sind, ohne Aufpreis verbergen könnten.

Die ersten Einladungen werden derzeit vor allem an ausgewählte Geschäftskunden verschickt. Wann die Seite den Beta-Status verlassen und für alle Nutzer verfügbar sein soll, ist noch unklar. "Unser Ziel ist es, Google Domains bald breiter verfügbar zu machen", hieß es von Seiten des Konzerns.

Neue Konkurrenz für Go Daddy

Golem Karrierewelt
  1. Deep-Dive Kubernetes – Observability, Monitoring & Alerting: virtueller Ein-Tages-Workshop
    10.11.2022, Virtuell
  2. Apache Kafka Grundlagen: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    22./23.11.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Der neue Dienst bedeutet Konkurrenz für den bisherigen Marktführer Go Daddy. Die Firma setzt auf aggressive Werbespots zur Primetime und dominiert bislang das Geschäft mit Domain-Registrierung und Webhosting. Kleinere Konkurrenten wie Hover haben versucht, sich durch guten Kundenservice und einfache Bedienung abzusetzen. Dennoch hält Go Daddy bis heute einen Marktanteil von mehr als 30 Prozent.

Go Daddy war in den vergangenen Jahren in die Kritik geraten, weil der Dienst das umstrittene Internet-Gesetz SOPA anfangs unterstützt hatte. Der Gesetzesentwurf sollte die Verbreitung von urheberrechtlich geschütztem Material einschränken, war aber von Gegnern als Zensur kritisiert und letztlich vom US-Kongress gekippt worden. In der Vergangenheit hatte der Konzern auch mit mangelnder Sicherheit zu kämpfen. Seit dem Verkauf an die Finanzinvestoren KKR & Co., Silver Lake Partners und Technology Crossover Ventures bemüht sich ein neues Führungsteam um ein besseres Image.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


nicoledos 24. Jun 2014

es gibt genug Dienste, welche diese wieder aufgegeben oder aufgekauft und eingestampft haben.

Chorris 24. Jun 2014

Ich würde mich auch über eine Freuen :) @aPollO2k das läuft so wie alle closed Betas von...

Ipa 24. Jun 2014

Weil das Komma im Titel ein Punkt sein sollte und das wäre sehr günstig, wenn man...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Cloudgaming
Google Stadia scheiterte nur an sich selbst

Die Technik war nicht das Problem von Alphabets ambitioniertem Cloudgaming-Dienst. Das Problem liegt bei Google. Ein Nachruf.
Eine Analyse von Daniel Ziegener

Cloudgaming: Google Stadia scheiterte nur an sich selbst
Artikel
  1. Tiktok-Video: Witz über große Brüste kostet Apple-Manager den Job
    Tiktok-Video
    Witz über große Brüste kostet Apple-Manager den Job

    Er befummle von Berufs wegen großbrüstige Frauen, hatte ein Apple Vice President bei Tiktok gewitzelt. Das kostete ihn den Job.

  2. Copilot, Java, RISC-V, Javascript, Tor: KI macht produktiver und Rust gewinnt wichtige Unterstützer
    Copilot, Java, RISC-V, Javascript, Tor
    KI macht produktiver und Rust gewinnt wichtige Unterstützer

    Dev-Update Die Diskussion um die kommerzielle Verwertbarkeit von Open Source erreicht Akka und Apache Flink, OpenAI macht Spracherkennung, Facebook hilft Javascript-Enwicklern und Rust wird immer siegreicher.
    Von Sebastian Grüner

  3. Vantage Towers: 1&1 Mobilfunk gibt Vodafone die Schuld an spätem Start
    Vantage Towers
    1&1 Mobilfunk gibt Vodafone die Schuld an spätem Start

    Einige Wochen hat es gedauert, bis 1&1 Mobilfunk eine klare Schuldzuweisung gemacht hat. Doch Vantage Towers verteidigt seine Position im Gespräch mit Golem.de.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • LG OLED TV 2022 65" 120 Hz 1.799€ • ASRock Mainboard f. Ryzen 7000 319€ • MindStar (G.Skill DDR5-6000 32GB 299€, Mega Fastro SSD 2TB 135€) • Alternate (G.Skill DDR5-6000 32GB 219,90€) • Xbox Series S + FIFA 23 259€ • PCGH-Ratgeber-PC 3000€ Radeon Edition 2.500€ [Werbung]
    •  /