Abo
  • Services:
Anzeige
Firefox bekommt eine eingebaute WebRTC-Anwendung.
Firefox bekommt eine eingebaute WebRTC-Anwendung. (Bild: Mozilla)

WebRTC: Firefox bekommt eingebauten Videochat

Zusammen mit den WebRTC-Experten Tokbox möchte Mozilla eine Chat-Funktion in den Firefox einbauen, der ohne Plugins auskommen soll. Details zur Implementierung stehen noch aus.

Anzeige

Um Audio- und Videochats mittels WebRTC zwischen Browsern zu ermöglichen, sind bisher verschiedene Dienste notwendig, die meistens über Webseiten bereitstehen. Die Notwendigkeit, auf diese externen Dienste angewiesen zu sein, möchte Mozilla abschaffen, indem in den Firefox-Browser selbst der benötigte Dienst eingebaut wird. So sollen Chats zwischen Firefox und allen anderen WebRTC-Browsern ohne Plugins oder zusätzliche Downloads möglich werden, wie es im Blog heißt.

Die Technik soll in Kürze in Firefox Nightly zur Verfügung stehen. Laut Beschreibung sollen "ein Browser, eine Kamera und ein Mikrofon" ausreichen, um Audio- und Videogespräche zu führen. Geplant ist, dass die Technologie auf allen Geräten und Betriebssystemen verwendet werden kann, also explizit auch auf mobilen Plattformen.

Konkrete Details gibt Mozilla in der Ankündigung noch nicht bekannt, für die Implementierung soll jedoch mit Tokbox zusammengearbeitet werden. Letztere bieten mit Opentok ein Server-SDK für verschiedene Programmiersprachen an und dazugehörige Client-Bibliotheken in Javascript oder für iOS und Android. Der Opentok-Dienst wird für die Integration in Firefox verwendet.

Es ist also davon auszugehen, dass Firefox eine eingebaute Web-App bekommt, mit der sich die WebRTC-Verbindungen aufbauen und verwalten lassen. Das gesamte Projekt nennt Mozilla intern Loop und sammelt die Dokumentation dazu im Wiki. Dort heißt es, das geplante Desktop-Verhalten sei vergleichbar mit "Skype, aber in den Browser integriert", für Firefox OS soll das Verhalten ähnlich zu Facetime sein.

Im Desktop-Browser sollen Nutzer ein Adressbuch auf Basis von E-Mail-Adressen verwenden können, unter Firefox OS soll auf das interne Adressbuch zurückgegriffen werden.


eye home zur Startseite
qwertü 03. Jun 2014

Was hat denn bitte Mozilla verbrochen, dass du ihnen solch böse Absichten unterstellst...

osorona 03. Jun 2014

aber so lange bei den meisten Mobiltarifen eine Voipsperre vorherscht ist die Bemuehung...

bloody.albatross 03. Jun 2014

Nicht Ende-zu-Ende. Da gibt's eine "lawful"-intercept Schnittstelle.

Rulf 03. Jun 2014

praktisch freier zugriff auf jede angeschlossene videokamera der welt...ich glaube bei...

__destruct() 02. Jun 2014

Ist das so gemeint, dass Seiten die Möglichkeit gegeben wird, einen Chat einfacher zu...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. ADLON Intelligent Solutions GmbH, Ravensburg
  2. über Hays AG, Hamburg
  3. Alice Salomon Hochschule Berlin, Berlin
  4. Alfred Kärcher GmbH & Co. KG, Winnenden bei Stuttgart


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 19,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. 24,99€
  3. (-8%) 45,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Autonomes Fahren

    Singapur kündigt fahrerlose Busse an

  2. Coinhive

    Kryptominingskript in Chat-Widget entdeckt

  3. Monster Hunter World angespielt

    Die Nahrungskettensimulation

  4. Rechtsunsicherheit bei Cookies

    EU warnt vor Verzögerung von ePrivacy-Verordnung

  5. Schleswig-Holstein

    Bundesland hat bereits 32 Prozent echte Glasfaserabdeckung

  6. Tesla Semi

    Teslas Truck gibt es ab 150.000 US-Dollar

  7. Mobilfunk

    Netzqualität in der Bahn weiter nicht ausreichend

  8. Bake in Space

    Bloß keine Krümel auf der ISS

  9. Sicherheitslücke

    Fortinet vergisst, Admin-Passwort zu prüfen

  10. Angry Birds

    Rovio verbucht Quartalsverlust nach Börsenstart



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Montagewerk in Tilburg: Wo Tesla seine E-Autos für Europa produziert
Montagewerk in Tilburg
Wo Tesla seine E-Autos für Europa produziert
  1. Elektroauto Walmart will den Tesla-Truck
  2. Elektrosportwagen Tesla Roadster 2 beschleunigt in 2 Sekunden auf Tempo 100
  3. Elektromobilität Tesla Truck soll in 30 Minuten 630 km Reichweite laden

Fitbit Ionic im Test: Die (noch) nicht ganz so smarte Sportuhr
Fitbit Ionic im Test
Die (noch) nicht ganz so smarte Sportuhr
  1. Verbraucherschutz Sportuhr-Hersteller gehen unsportlich mit Daten um
  2. Wii Remote Nintendo muss 10 Millionen US-Dollar in Patentstreit zahlen
  3. Ionic Fitbit stellt Smartwatch mit Vier-Tage-Akku vor

E-Golf im Praxistest: Und lädt und lädt und lädt
E-Golf im Praxistest
Und lädt und lädt und lädt
  1. Garmin Vivoactive 3 im Test Bananaware fürs Handgelenk
  2. Microsoft Sonar überprüft kostenlos Webseiten auf Fehler
  3. Inspiron 5675 im Test Dells Ryzen-Gaming-PC reicht mindestens bis 2020

  1. Re: Großartiger Guardian-Artikel und...

    FreierLukas | 23:23

  2. Re: LTE900 seit ein paar Tagen vielerorts gro...

    Axido | 23:18

  3. Re: beeindruckende Ersparnis! Hätte nicht...

    Ach | 23:17

  4. Da werden die Browserhersteller wohl reagieren...

    xMarwyc | 23:16

  5. Re: Überleben durch Anzahlungen

    FreierLukas | 22:55


  1. 17:56

  2. 15:50

  3. 15:32

  4. 14:52

  5. 14:43

  6. 12:50

  7. 12:35

  8. 12:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel