WebRTC: Firefox auf dem Weg zum Kommunikationstalent
WebRTC soll dem Web ganz neue Möglichkeiten verschaffen. Stück für Stück bauen Browserhersteller, allen voran Google und Mozilla, Unterstützung für die verschiedenen WebRTC-Techniken in ihre Browser ein. Die aktuellen Nightly-Builds von Firefox unterstützen mittlerweile mozGetUserMedia, mozRTCPeerConnection und Datachannels(öffnet im neuen Fenster) .
Mit mozGetUserMedia können Web-Apps auf Mikrofon und Webcam zugreifen, Inhalte aufzeichnen oder direkt weiterreichen. Die Weitergabe kann dabei unter anderem über mozRTCPeerConnection erfolgen, womit sich eine direkte Verbindung mit einem anderen Client herstellen lässt, ohne dass der Datenstrom über einen zentralen Server laufen muss.
Mit Datachannel ist es zudem möglich, über eine solche Peer-Connection beliebige Daten zu übertragen, ähnlich wie es mit Websockets der Fall ist. Mozilla hat darauf basierend eine Social-API-Demo entwickelt, mit der sich Video- und Textchats mit Freunden aufbauen, Dateien, Links und Tabs per Drag-and-Drop austauschen lassen.
Derweil arbeiten die Mozilla-Entwickler bereits daran, weitere WebRTC-Funktionen in Firefox zu integrieren. So soll es künftig möglich sein, Bandbreite, Auflösung und Echo-Unterdrückung zu kontrollieren und mit Unterstützung von Turn möglich werden, Peer-Verbindungen auch zwischen Geräten aufzubauen, die beide hinter einem NAT-Router sitzen. Abweichungen von Ton und Bild sollen sich korrigieren und das User Interface für getUserMedia() überarbeitet werden.
Zudem gilt es, zahlreiche Fehler zu korrigieren, die sich noch im WebRTC-Code befinden.
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