Abo
  • IT-Karriere:

Webmail: Fastmail-Team kauft die Firma von Opera

Die Beschäftigten von Fastmail legen zusammen und kaufen den E-Mail-Provider von Opera. In der neuen Strategie des Browserherstellers Opera habe das profitable Unternehmen keinen Platz mehr.

Artikel veröffentlicht am ,
Webmail: Fastmail-Team kauft die Firma von Opera
(Bild: Opera)

Die Beschäftigten von Fastmail haben den Dienst von Opera gekauft. Das gab das Team von Fastmail im Blog des Unternehmens bekannt. Im Jahr 2010 hatte das norwegische Unternehmen Opera Software Fastmail übernommen. Angaben zum Kaufpreis des australischen Webmail-Providers wurden nicht gemacht.

Stellenmarkt
  1. Taunus Sparkasse, Bad Homburg
  2. operational services GmbH & Co. KG, Berlin, Frankfurt am Main, Wolfsburg, Braunschweig

"Das bedeutet, dass Fastmail wieder ein unabhängiges Unternehmens ist", erklärte Rob Mueller im Blog. "Alle bestehenden Konten werden wie bisher weitergeführt. Am Abrechnungszeitraum, den Preisen, Funktionen und der Sicherheit gibt es keine Änderungen." Es gebe keine Probleme mit dem Mail-Provider. Opera habe seine Strategie geändert, und zu den langfristigen neuen Planungen passe kein E-Mail-Provider mehr. Durch die Investitionen von Opera in die Infrastruktur und Entwicklung in den vergangenen drei Jahren sei Fastmail weiter gewachsen und profitabel. Alle Mitarbeiter sollen im Unternehmen bleiben.

Fastmail.fm wurde vom damals 19-jährigen Jeremy Howard gegründet. Er war zu der Zeit Student sowie Berater bei McKinsey und führte ein weiteres Unternehmen, das Software für die Versicherungswirtschaft anbot.

Fastmail liefert keine Werbung an die Nutzer aus. Bereits in der Vergangenheit sei der Schutz der Privatsphäre der Nutzer sehr ernst genommen worden. In den nächsten Wochen sollen nun neue verbesserte Regeln zum Umgang mit den Nutzerdaten festgeschrieben werden.

Opera Software stieg im Februar 2013 komplett auf die Rendering-Engine Webkit und die Javascript-Engine V8 um, die beide auch in Chrome zum Einsatz kommen. Für Opera war dies ein entscheidender Strategiewechsel, denn bislang entwickelten die Norweger sowohl eine eigene Rendering Engine namens Presto als auch eine eigene Javascript-Engine.

Im September 2013 hatte Opera einen von Grund auf neu entwickelten Browser für das iPad veröffentlicht.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 1.149,90€
  2. (u. a. 64 GB für 10,99€, 200 GB für 28,99€, 512 GB für 144,90€)
  3. (u. a. OK. 55-Zoll-TV für 366,00€, Huawei P smart für 139,00€, Sonos Beam Soundbar für 389...
  4. (u. a. Rage 2 für 29,90€, Doom Eternal für 49,99€ , Wolfenstein Youngblood für 26,99€)

matok 27. Sep 2013

Ich nutze vorwiegend Mailclients, weshalb mir die Weboberfläche relativ egal ist. Sie...

jes77 27. Sep 2013

Nun, ich war bis knapp vor der Opera-Übernahme da Kunde. Vorzüge: * Hervorragender IMAP...

Missingno. 26. Sep 2013

In der neuen Strategie des Browserherstellers Opera habe das profitable Unternehmen...

ruamzuzler 26. Sep 2013

Naja, stabil kann ich jetzt nicht unbedingt sagen, mir schmiert der Opera schon öfter ab...


Folgen Sie uns
       


Backup per Band angesehen

Das Rattern des Roboterarms und Rauschen der Klimaanlage: Golem.de hat sich Bandlaufwerke in Aktion beim Geoforschungszentrum Potsdam angeschaut. Das Ziel: zu erfahren, was die 60 Jahre alte Technik noch immer sinnvoll macht.

Backup per Band angesehen Video aufrufen
Energie: Wo die Wasserstoffqualität getestet wird
Energie
Wo die Wasserstoffqualität getestet wird

Damit eine Brennstoffzelle einwandfrei arbeitet, braucht sie sauberen Wasserstoff. Wie aber lassen sich Verunreinigungen bis auf ein milliardstel Teil erfassen? Am Testfeld Wasserstoff in Duisburg wird das erprobt - und andere Technik für die Wasserstoffwirtschaft.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Autos Elektro, Brennstoffzelle oder Diesel?
  2. Energiespeicher Heiße Steine sind effizienter als Brennstoffzellen
  3. Klimaschutz Großbritannien probt für den Kohleausstieg

Linux-Gaming: Steam Play or GTFO!
Linux-Gaming
Steam Play or GTFO!

Meine ersten Gaming-Eindrücke nach dem Umstieg von Windows auf Linux sind dank Steam recht positiv gewesen: Doch was passiert, wenn ich die heile Steam-(Play-)Welt verlasse und trotzdem Windows-Spiele unter Linux starten möchte? Meine anfängliche Euphorie weicht Ernüchterung.
Ein Praxistest von Eric Ferrari-Herrmann

  1. Project Mainline und Apex Google bringt überall Android-Updates, außer am Kernel
  2. Ubuntu Lenovo bietet Laptops mit vorinstalliertem Linux an
  3. Steam Play Tschüss Windows, hallo Linux - ein Gamer zieht um

In eigener Sache: Zeig's uns!
In eigener Sache
Zeig's uns!

Golem kommt zu dir: Golem.de möchte noch mehr darüber wissen, was IT-Profis in ihrem Berufsalltag umtreibt. Dafür begleitet jeder unserer Redakteure eine Woche lang ein IT-Team eines Unternehmens. Welches? Dafür bitten wir um Vorschläge.

  1. In eigener Sache Golem.de bietet Seminar zu TLS an
  2. In eigener Sache ITler und Board kommen zusammen
  3. In eigener Sache Herbsttermin für den Kubernetes-Workshop steht

    •  /