Abo
  • Services:

Webkit: Opera entlässt viele Entwickler im Bereich Core Technology

Mit dem Wechsel von Opera Software zu Webkit und der Javascript-Engine V8 braucht der norwegische Browserhersteller weniger Entwickler. In der Opera-Sparte Core Technology fallen 90 von 100 Jobs weg.

Artikel veröffentlicht am ,
Opera basiert künftig auf Chromium.
Opera basiert künftig auf Chromium. (Bild: Opera)

Opera Software hat viele Entwickler seiner Abteilung Core Technology entlassen. Von 100 Arbeitsplätzen in dem Bereich wurden über 90 abgebaut, berichtet das norwegische IT-Branchenmagazin Digi.no. Opera-Chef Lars Boilesen hat Techcrunch den Bericht bestätigt.

Stellenmarkt
  1. PROFLEX Software GmbH, Weßling
  2. PARI GmbH, Starnberg

Langjährige Mitarbeiter wie Yngve Pettersen, André Shultz und Lasse Magnussen hätten das Unternehmen bereits im Dezember 2012 mit einem Abfindungspaket verlassen, so Digi.no. In seinem Bericht für das vierte Quartal 2012 erklärte Opera Software, dass die Belegschaft von 931 auf 840 verkleinert wurde.

Boilesen erklärte, ein Teil der Entwickler würde in anderen Unternehmensbereichen arbeiten. Opera Software beschäftige gegenwärtig rund 600 Entwickler. Von den 90 Stellen, die im Bereich Core Technology abgebaut wurden, seien rund die Hälfte Entwicklerjobs gewesen. Die anderen waren beispielsweise mit Kompatibilitätstest beschäftigt.

Alle neuen Produkte von Opera Software werden ab sofort auf der freien HTML-Rendering-Engine Webkit und der ebenfalls freien Javascript-Engine V8 basieren, wurde am 12. Februar 2013 erklärt. Für Opera Software stellt die Umstellung auf Webkit und V8 einen entscheidenden Strategiewechsel dar, denn bislang entwickelten die Norweger sowohl eine eigene Rendering Engine namens Presto als auch eine eigene Javascript-Engine.

Operas Browser hat auf dem Desktop nur einen sehr kleinen Marktanteil, auf Handys und Smartphones sind Opera Mini und Opera Mobile in einigen Ländern jedoch die am häufigsten genutzten Browser.

Opera will sich künftig stärker darauf konzentrieren, einen besseren Browser zu entwickeln, statt Funktionen zu implementieren, die in Webkit bereits umgesetzt sind.

Boilesen sagte Techcrunch: "Heute leben wir in einer Welt, in der es nur sehr wenige Plattformen für mobile, sehr wenige Plattformen für Windows und nur sehr wenige Plattformen für Tablets gibt. Wir denken, Webkit ist gut genug, um den Wechsel zu vollziehen, und dadurch werden viele Ressourcen frei." Das Unternehmen brauche nicht mehr so viele Entwickler, so Boilesen. Opera Software habe nun aber doppelt so viele Entwickler für den Desktop, betonte er.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 119,90€
  2. 23,99€

Wander 19. Feb 2013

Natürlich schnappt sich Opera die entsprechenden Farben, Form-Elemente udgl. des...

Seitan-Sushi-Fan 19. Feb 2013

Oder nach der Übernahme sind sie arm geworden. ;-)

Junior-Consultant 19. Feb 2013

richtig, aber davon hab ich im praxisalltag nichts - dafür bin ich zu sehr pragmat.

Junior-Consultant 19. Feb 2013

..nicht etwa, weil Presto schlecht wäre, aber weil die meisten Websites nunmal für WebKit...

ruamzuzler 19. Feb 2013

Stimmt eh nicht, lies mal die Twittermeldung der Opera-Entwickler.


Folgen Sie uns
       


Far Cry New Dawn - Test

Far Cry New Dawn ist eine wesentlich rundere und damit spaßigere Version von Far Cry 5 - wenn man über den Ingame-Shop hinwegsieht.

Far Cry New Dawn - Test Video aufrufen
Honor Magic 2 im Test: Die Smartphone-Revolution ist aufgeschoben
Honor Magic 2 im Test
Die Smartphone-Revolution ist aufgeschoben

Ein Smartphone, dessen vordere Seite vollständig vom Display ausgefüllt wird: Diesem Ideal kommt Honor mit dem Magic 2 schon ziemlich nahe. Nicht mit Magie, sondern mit Hilfe eines Slider-Mechanismus. Honor verschenkt beim Magic 2 aber viel Potenzial, wie der Test zeigt.
Ein Test von Tobias Czullay

  1. Honor Neues Magic 2 mit Slider und ohne Notch vorgestellt
  2. Huawei Neues Honor 8X kostet 250 Euro
  3. Honor 10 vs. Oneplus 6 Oberklasse ab 400 Euro

EU-Urheberrecht: Die verdorbene Reform
EU-Urheberrecht
Die verdorbene Reform

Mit dem Verhandlungsergebnis zur EU-Urheberrechtsrichtlinie ist eigentlich niemand zufrieden. Die Einführung von Leistungsschutzrecht und Uploadfiltern sollte daher komplett gestoppt werden.
Ein IMHO von Friedhelm Greis

  1. Uploadfilter Fast 5 Millionen Unterschriften gegen Urheberrechtsreform
  2. Uploadfilter EU-Kommission bezeichnet Reformkritiker als "Mob"
  3. Leistungsschutzrecht und Uploadfilter EU-Unterhändler einigen sich auf Urheberrechtsreform

Honor View 20 im Test: Schluss mit der Wiederverwertung
Honor View 20 im Test
Schluss mit der Wiederverwertung

Mit dem View 20 weicht Huawei mit seiner Tochterfirma Honor vom bisherigen Konzept ab, altgediente Komponenten einfach neu zu verpacken: Das Smartphone hat nicht nur erstmals eine Frontkamera im Display, sondern auch eine hervorragende neue Hauptkamera, wie unser Test zeigt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huawei Honor View 20 mit 48-Megapixel-Kamera kostet ab 570 Euro
  2. Huawei Honor 10 Lite mit kleiner Notch kostet 250 Euro
  3. Huawei Honor View 20 hat die Frontkamera im Display

    •  /