WebGL: Mozilla testet WebGPU-API in Firefox-Nightly

Die Schnittstelle läuft auf Vulkan, Direct3D12 oder Metal. Die Firefox-Entwickler setzen dafür auf die Sprache Rust.

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Der Firefox unterstützt nun auch WebGPU.
Der Firefox unterstützt nun auch WebGPU. (Bild: Laura Wolf, flickr.com/CC-BY 2.0)

Die neue Grafikschnittstelle für Browser, WebGPU, kann nun auch in den aktuellen Nightly-Versionen des Firefox-Browsers genutzt werden. Dies meldet der zuständige Entwickler Dzmitry Malyshau im Hacks-Blog von Mozilla. Langfristig soll die WebGPU-API das bisher verwendete WebGL ersetzen. Letzteres basiert auf OpenGL und repliziert dessen technische Einschränkungen. Da WebGPU auf den modernen Grafikschnittstellen Vulkan, Direct3D12 oder Metal fußt, sollen mit der neuen API die Unzulänglichkeiten von WebGL behoben werden können.

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Der dabei wichtigste Unterschied ist laut Ankündigung die Trennung von etwa Ressourcenverwaltung, Vorbereitung der GPU-Aufgaben oder Übergabe an die Grafikeinheit. Bei WebGL wird dies in einem einzigen Kontextobjekt mit dazugehörigen Zuständen gespeichert, was kompliziert und ressourcenintensiv ist. Mit WebGPU soll dies effizienter umgesetzt werden können.

Erste Ideen für die WebGPU-API stellte Apple bereits vor etwas mehr als drei Jahren in einer Arbeitsgruppe des World Wide Web Consortiums (W3C) vor. Zusätzlich zu Apple unterstützten auch die großen Browserhersteller wie Google und jetzt Mozilla die Arbeiten an der WebGPU.

Für die Implementierung im Firefox setzt das Team auf eine komplette Neuentwicklung der Spezifikation, wie es im Blog heißt. Den Hauptbestandteil seiner Arbeiten nennt Mozilla schlicht WGPU. Das Projekt ist in Rust geschrieben und nutzt wiederum das Projekt Gfx-rs - eine Abstraktion über die verschiedenen Grafik-APIs der Treiber und Betriebssysteme. Zum Testen müssen interessierte Nutzer die Option dom.webgpu.enabled und gfx.webrender.all in about:config aktivieren. Beispielanwendungen bieten etwa Google oder WGPU-rs der Rust-Community.

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