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Webex: Cisco macht den nächsten Patch-Versuch

Nun soll es endlich klappen: Cisco patcht die kritische Sicherheitslücke in der Webex-Telekonferenzlösung erneut. Die ersten Patches waren von Sicherheitsexperten kritisiert worden, außerdem sind offenbar auch der Internet Explorer und Firefox betroffen.

Artikel veröffentlicht am ,
Eine Videokonferenz.
Eine Videokonferenz. (Bild: Gemeinfrei/Wikimedia Commons)

Die Sicherheitsfirma Cisco hat ihre Webex-Plugins erneut gepatcht, nachdem in der vergangenen Woche eine kritische Sicherheitslücke entdeckt wurde, die es Angreifern ermöglicht, beim Besuch einer Webseite Code auf dem Rechner der Nutzer auszuführen.

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Mit den aktuellen Updates auf Version 1.0.7 und höher wird die entsprechende Sicherheitslücke in Chrome erneut gepatcht, die aktuellste Version ist 1.0.8. Auch in Mozillas Firefox (Version 106) und in Microsofts Internet Explorer (10031.6.2017.0127) wurde die Sicherheitslücke gefixt. Das Plugin für Microsofts neuen Browser Edge soll nach derzeitigem Kenntnisstand nicht betroffen sein. Zwischenzeitlich hatte Firefox das Plugin aus dem eigenen Appstore entfernt.

Zunächst hatte der Sicherheitsforscher Tavis Ormandy herausgefunden, dass das Chrome-Plugin für Webex die Ausführung beliebigen Codes ermöglicht, wenn Angreifer einen hardcodierten String in ihrer Webseite per iFrame ausliefern und damit unbemerkt eine Webex-Sitzung starten.

April King von Mozilla hatte kritisiert, dass die Webex-Seite weder Content Security Policy (CSP), noch HTTP Strict Transport Security (HSTS) nutzt. Außerdem würde die Seite die gängige Praxis "grundlegender Internethygiene" nicht einhalten.

Ciscos erster Patch sorgte für Kritik

Cisco hatte mit einem Patch reagiert, der bei Ausführung des Codes auf fremden Seiten eine Warnung anzeigt, die für viele Nutzer jedoch nicht verständlich sein dürfte. Ciscos eigene Webex-Seite hingegen konnte weiterhin unbemerkt Sitzungen starten. Per XSS-Angriff könnte so weiterhin Malware ausgeliefert werden.



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