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Webcam Logitech Brio im Test: Zum Skypen fast zu schade

4K, HDR, Windows Hello - die Daten der Webcam Brio von Logitech klingen beeindruckend. Der Preis allerdings auch. Wir haben sie in einer Redaktionskonferenz ausprobiert - und noch einiges mehr damit gemacht.

Ein Test von Martin Wolf und veröffentlicht am
Die Brio ist die erste Webcam von Logitech mit 4k-Modus.
Die Brio ist die erste Webcam von Logitech mit 4k-Modus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Externe Webcams kosten selten mehr als 50 Euro. Logitechs Brio hingegen kommt im März für rund 240 Euro auf den deutschen Markt. Dafür soll sie exzellente hochauflösende Aufnahmen machen und mehr als nur Videotelefonie ermöglichen. Wir hatten sie in der Redaktion im Einsatz und möchten jetzt auch eine haben.

Inhalt:
  1. Webcam Logitech Brio im Test: Zum Skypen fast zu schade
  2. Bilder gut, Steuerung gewöhnungsbedürftig
  3. Alternative für Streamer
  4. Verfügbarkeit und Fazit

Die Brio ist die erste Kamera von Logitec mit 4K-Aufnahme-Modus. Sie lässt sich wie eine normale Webcam anschließen und wird unter Windows ab Version 8, MacOS und Linux sofort erkannt. Eine Treiberinstallation ist nicht nötig. Für hochauflösende Videos muss sie mit einem USB-3.0-Anschluss verbunden werden. Die Kabellänge ist mit zwei Metern großzügig bemessen. Ebenfalls praktisch: Das Kabel ist abnehmbar, an der Kamera selbst befindet sich ein USB-C-Anschluss. Die Brio lässt sich mit einem Faltmechanismus an einen Monitor klemmen, aber auch ein Stativgewinde ist integriert.

  • Die Brio kann per Clip am Monitor befestigt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Webcam hat neben der normalen Optik auch einen Infrarotsensor. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das beiliegende USB-Kabel ist entfernbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zum Lieferumfang gehören auch noch eine Transporttasche und der "Privacy Shade". (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Er kann auf der Kamera befestigt werden ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... und deckt bei Bedarf die Linsen ab. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch ein Stativgewinde hat die Brio. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Windows Hello funktioniert problemlos. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf einem kleinen Notebookbildschirm wirkt die Brio etwas klobig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch bei starkem Gegenlicht macht die Kamera noch gute Bilder. (Screenshot: Martin Wolf/Golem.de)
Zum Lieferumfang gehören auch noch eine Transporttasche und der "Privacy Shade". (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die Verarbeitung macht einen sehr guten Eindruck. Das glatte Gehäuse ist aus grauem Metall und wirkt sehr stabil. Andererseits macht die Materialwahl das Gerät mit 117 Gramm schwerer als vergleichbare Kameras aus Plastik. An dünnen Ultrabook-Bildschirmen wirkt die Brio daher recht klobig.

Für unterwegs ist Logitecs Webcam-Topmodell wohl ohnehin nicht gedacht. Mit einer Integration von Sonderfunktionen für Skype Business und MS Lync sowie Windows Hello richtet sich die Kamera wohl eher an Geschäftskunden mit stationärem Rechner. Auch Jabber und WebEx werden unterstützt. Aber das Hauptargument für die Brio ist ohnehin ein anderes.

Bilder gut, Steuerung gewöhnungsbedürftig 
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jms 25. Okt 2017

Die Logitech C920 hat auch ein Schraubgewinde. Das muss für den Preis schon sein.

jms 25. Okt 2017

Ja, sie scheint im Dunklen nicht gut zu sein, was man bei 240¤ erwarten sollte. Bekannte...

Stahlreck 17. Mär 2017

Gibt es. Den Adapter braucht man sogar, wenn man Kinect mit der Xbox One S nutzen will...

Smincke 16. Mär 2017

Kommt immer drauf an, ob/wie reencoded wird und wie es am ende aussehen soll. Und was...

azel 16. Mär 2017

Die Kinect-Hardware wird bspw. auch von Windows 8 unterstützt. Windows Hello ist ein...


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