Alternative für Streamer

Die Qualität der Kamera macht sich in Streaminganwendungen wie OBS ebenfalls bemerkbar. Dank des 4K-Eingangsmaterials sehen die auf Full-HD oder HD herunterskalierten Videos hervorragend aus. Das dürfte Youtubern oder Twitch-Streamern gefallen. Gerade im Spielebereich greifen viele Produzenten auf Einblendungen der Kommentatoren am unteren Bildschirmrand zurück - oft mit einer Farbmaske wie zum Beispiel einem Greenscreen. Für solche Anwendungsszenarien ist die Brio bestens geeignet.

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In diesem Umfeld zählen auch die technischen Werte. Die Kamera nimmt 30 Bilder pro Sekunde mit 4K-Auflösung und bis zu 60 Bilder im Full-HD-Modus auf. Unter Linux gelang uns die Aufnahme oder Anzeige von UHD-Inhalten zunächst jedoch weder mit dem VLC-Player noch mit OBS. Eine Untersuchung der verfügbaren Ausgabeformate der Webcam mit Hilfe von FFmpeg zeigt, dass ein Raw-Videostream im YUV422-Format auf Full-HD beschränkt ist. Die UHD-Daten liefert die Brio im für Webcams üblichen MJPEG-Format, also 30 einzelne JPEG-Bilder pro Sekunde.

Eine wie keine

Eine vollwertige Kamera zur Aufnahme von 4K-Inhalten ist die Brio damit wie erwartet zwar nicht, dennoch ist die Brio im Endkundenbereich bislang einzigartig. Es gibt zwar theoretisch die Möglichkeit, eine Gopro oder andere 4k-fähige Actionkameras als Webcam zu nutzen, das ist aber recht aufwendig, da sie sich nicht direkt als Kamera an den Rechner anschließen lassen. Nur über den Umweg einer Videoaufnahmekarte ist das möglich - diese verarbeiten aber meist kein 4K.

  • Die Brio kann per Clip am Monitor befestigt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Webcam hat neben der normalen Optik auch einen Infrarotsensor. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das beiliegende USB-Kabel ist entfernbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zum Lieferumfang gehören auch noch eine Transporttasche und der "Privacy Shade". (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Er kann auf der Kamera befestigt werden ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... und deckt bei Bedarf die Linsen ab. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch ein Stativgewinde hat die Brio. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Windows Hello funktioniert problemlos. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf einem kleinen Notebookbildschirm wirkt die Brio etwas klobig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch bei starkem Gegenlicht macht die Kamera noch gute Bilder. (Screenshot: Martin Wolf/Golem.de)
Windows Hello funktioniert problemlos. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Ein weiterer Vorteil der Brio ist die Kompatibilität zu Windows Hello. Die verbauten Infrarotsensoren nutzen nicht Intels Realsense-Technik, funktionieren aber bei der Windows-Anmeldung problemlos. Noch gibt es wenige Geräte, die für Windows Hello zertifiziert sind, daher finden wir die in der Brio integrierte Gesichtserkennung sehr praktisch.

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Für Anwender mit Sicherheitsbedenken liefert Logitech übrigens eine Privacy Shade genannte Lösung mit: eine Plastikklappe, die vor die Kamera gehängt werden kann.

Die verbauten Stereomikrofone lassen sich so natürlich nicht stummschalten. Dafür ist aber auch ihre Leistung auf hohem Niveau. Wir haben testweise eine Redaktionskonferenz mit der Brio abgehalten und bekamen von den auswärtigen Kollegen prompt Komplimente für die gute Audioqualität. Auch das Bild war natürlich besser als das unserer Microsoft Lifecam Studio.

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 Bilder gut, Steuerung gewöhnungsbedürftigVerfügbarkeit und Fazit 
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jms 25. Okt 2017

Die Logitech C920 hat auch ein Schraubgewinde. Das muss für den Preis schon sein.

jms 25. Okt 2017

Ja, sie scheint im Dunklen nicht gut zu sein, was man bei 240¤ erwarten sollte. Bekannte...

Stahlreck 17. Mär 2017

Gibt es. Den Adapter braucht man sogar, wenn man Kinect mit der Xbox One S nutzen will...

Smincke 16. Mär 2017

Kommt immer drauf an, ob/wie reencoded wird und wie es am ende aussehen soll. Und was...

azel 16. Mär 2017

Die Kinect-Hardware wird bspw. auch von Windows 8 unterstützt. Windows Hello ist ein...



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