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Bilder gut, Steuerung gewöhnungsbedürftig

Die Bildqualität ist für eine Webcam hervorragend. Die Brio fokussiert schnell und kommt dank HDR-Technologie auch mit schwierigen Gegenlichtsituationen klar. Die Farben wirken natürlich und nicht übersättigt. In dunklen Umgebungen fängt sie zwar an zu rauschen, senkt aber nicht die Bildrate und kann selbst dann genutzt werden, wenn die einzige Lichtquelle der Monitor ist, auf dem sie sitzt.

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Mit einem kostenlos auf der Firmenwebseite für Windows 7 bis 10 und MacOS erhältlichen Programm können einige Parameter verändert werden. So lässt sich der Blickwinkel von 90° auf 78° oder 65° verringern und der Bildausschnitt beeinflussen.

Andere Einstellungen betreffen Farbe, Kontrast und Weißabgleich. Das Programm ist auf dem PC aber nicht ganz sauber programmiert. So ist etwa die Steuerung für den Bildausschnitt invertiert - aber nur auf der horizontalen Achse. Um den aufzunehmenden Bereich nach links zu verschieben, muss man also auf den rechten Steuerungspfeil drücken. Unter MacOS hingegen funktioniert die Steuerung wie erwartet. Die Bewegung erfolgt nicht stufenlos, sondern in Schritten. Wer seinen Kameraausschnitt ganz exakt positionieren möchte, wird nicht umhinkommen, die Brio selbst zu bewegen.

Auch unter Linux kein Problem

Unter Linux muss zum Verändern des Bildes der Logitech Brio auf Boardmittel zurückgegriffen werden. Das ist allerdings kein besonders großes Problem, da die Webcam ein UVC-Gerät ist (USB Video Class) und der entsprechende Linux-Treiber (uvcvideo) genutzt wird. Dessen Einstellungen lassen sich über die Kommandozeile mit dem Werkzeug uvcdynctrl oder der grafischen Anwendung Guvcview anpassen, dazu gehören Farbe, Kontrast, Sättigung oder sogar der Fokus der Optik. Die Einstellungen können gespeichert werden und werden dann von anderen Anwendungen übernommen. Das ist mehr, als das hauseigene Programm von Logitech unter Windows und MacOS bietet.

  • Die Brio kann per Clip am Monitor befestigt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Webcam hat neben der normalen Optik auch einen Infrarotsensor. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das beiliegende USB-Kabel ist entfernbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zum Lieferumfang gehören auch noch eine Transporttasche und der "Privacy Shade". (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Er kann auf der Kamera befestigt werden ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... und deckt bei Bedarf die Linsen ab. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch ein Stativgewinde hat die Brio. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Windows Hello funktioniert problemlos. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf einem kleinen Notebookbildschirm wirkt die Brio etwas klobig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch bei starkem Gegenlicht macht die Kamera noch gute Bilder. (Screenshot: Martin Wolf/Golem.de)
Auch bei starkem Gegenlicht macht die Kamera noch gute Bilder. (Screenshot: Martin Wolf/Golem.de)

Viele Kameraparameter lassen sich auch in Streaming- und Videotelefonieprogrammen selbst ändern. Eine Funktion zum automatischen Schwenken oder Zoomen auf Personen während der Aufnahme hat aber selbst Skype nicht. Dieses Feature bleibt weiterhin der Xbox One mit Kinect vorbehalten.

Wenigstens in Skype Business und Microsoft Lync können die angerufenen Gesprächspartner per Far End Control auf die Kamera zugreifen und sie steuern. Aber nicht nur für Videochats ist die Brio sinnvoll.

 Webcam Logitech Brio im Test: Zum Skypen fast zu schadeAlternative für Streamer 
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jms 25. Okt 2017

Die Logitech C920 hat auch ein Schraubgewinde. Das muss für den Preis schon sein.

jms 25. Okt 2017

Ja, sie scheint im Dunklen nicht gut zu sein, was man bei 240¤ erwarten sollte. Bekannte...

Stahlreck 17. Mär 2017

Gibt es. Den Adapter braucht man sogar, wenn man Kinect mit der Xbox One S nutzen will...

Smincke 16. Mär 2017

Kommt immer drauf an, ob/wie reencoded wird und wie es am ende aussehen soll. Und was...

azel 16. Mär 2017

Die Kinect-Hardware wird bspw. auch von Windows 8 unterstützt. Windows Hello ist ein...


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