Abo
  • Services:

Webbrowser: Google-Adwords bald ohne IE 9

Die Unterstützung des Internet Explorers 9 durch Googles Adwords-Dienst wird Ende des Monats eingestellt. Damit bleibt Google seiner Unternehmensstrategie treu, die aber auch Fragen aufwirft.

Artikel veröffentlicht am ,
Google stellt Adwords-Support für IE 9 ein.
Google stellt Adwords-Support für IE 9 ein. (Bild: Google Adwords)

Mit einer kurzen Nachricht gibt Google bekannt, dass Adwords zum Ende dieses Monats die Unterstützung für Microsofts Internet Explorer 9 einstellt. Somit ist ab Juli nicht mehr sichergestellt, dass alle Funktionen des Werbedienstes in dem veralteten Browser funktionieren. Google empfiehlt Nutzern ein Upgrade des Internet Explorers (IE).

Stellenmarkt
  1. Deloitte, verschiedene Einsatzorte
  2. Dataport, Bremen, Halle (Saale), Magdeburg, Hamburg, Rostock, Altenholz bei Kiel

Damit folgt Google seiner bisherigen Vorgehensweise bei der Unterstützung verschiedener Browser-Versionen anderer Hersteller. Laut offiziellem Standpunkt verpflichtet Google selbst sich lediglich dazu, jeweils die aktuelle und die Vorversion der Browser Internet Explorer, Firefox und Safari zu unterstützen. Ältere Versionen werden nicht mehr auf Kompatibilität getestet.

Antrieb für neue Webtechniken?

Bereits im November 2013, also nur wenige Wochen nach der Veröffentlichung des Internet Explorer 11, hat Google den Support des IE 9 für die Google Apps eingestellt. Angesichts des Mehraufwandes, der durch das Testen vieler verschiedener Versionen entstehen kann, ist dieses Vorgehen seitens Google nachvollziehbar.

Bei näherer Betrachtung der vermutlich nicht ganz repräsentativen Marktanteile, die etwa der Dienst Netmarketshare für den Vormonat Mai bereitstellt, lässt sich diese Strategie allerdings nicht so einfach erklären. Demnach haben die Versionen 8 und 9 des IE zusammen knapp 30 Prozent Anteil an der Gesamtnutzerzahl, die neueren und von Google noch unterstützten Versionen 10 und 11 liegen jedoch erst bei knapp bei 24 Prozent.

Die damit wohl verbundenen direkten oder indirekten Verluste an Einnahmen könnten dafür sprechen, dass Google mit seiner Support-Strategie auch noch weitere Ziele verfolgt. So ist etwa denkbar, dass Google damit die Verbreitung und Verwendung moderner Webtechniken, an deren Entwicklung das Unternehmen sehr oft beteiligt ist, beschleunigen möchte.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 34,99€

Casandro 04. Jun 2014

Ja aber daraus ergeben sich die Statistiken. So gesehen sind die "Wer surft mit welchem...

Anonymer Nutzer 04. Jun 2014

Google mag zwar nur gegen die aktuelle Version und Vorgängerversion prüfen ältere...

nil 04. Jun 2014

IE ist bald soweit hinter aktuellen Features, dass er als mangels Unterstützung moderner...

Kingcoc 04. Jun 2014

edit, hatte mich verlesen

ITsMe 04. Jun 2014

Adwords ist die Platform die Werbetreibende verwenden um Werbung zu buchen. Deswegen ist...


Folgen Sie uns
       


Motorola One angesehen (Ifa 2018)

Lenovo hat auf der Elektronikfachmesse Ifa 2018 sein neues Android-Smartphone Motorola One vorgestellt.

Motorola One angesehen (Ifa 2018) Video aufrufen
Zukunft der Arbeit: Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat
Zukunft der Arbeit
Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat

Millionen verlieren ihren Job, aber die Gesellschaft gewinnt dabei trotzdem: So stellen sich die Verfechter des bedingungslosen Grundeinkommens die Zukunft vor. Wie soll das gehen?
Eine Analyse von Daniel Hautmann

  1. Verbraucherschutzminister Kritik an eingeschränktem Widerspruchsrecht im Online-Handel
  2. Bundesfinanzminister Scholz warnt vor Schnellschüssen bei Digitalsteuer
  3. Sommerzeit EU-Kommission will die Zeitumstellung abschaffen

SpaceX: Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen
SpaceX
Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen

Ein japanischer Milliardär ist der mysteriöse erste Kunde von SpaceX, der um den Mond fliegen will. Er will eine Gruppe von Künstlern zu dem Flug einladen. Die Pläne für das Raumschiff stehen kurz vor der Fertigstellung.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Mondwettbewerb Niemand gewinnt den Google Lunar X-Prize

iOS 12 im Test: Auch Apple will es Nutzern leichter machen
iOS 12 im Test
Auch Apple will es Nutzern leichter machen

Apple setzt mit iOS 12 weniger auf aufsehenerregende Funktionen als auf viele kleine Verbesserungen für den Alltag. Das erinnert an Google und Android 9, was nicht zwingend schlecht ist.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple iOS 12.1 verrät neues iPad Pro
  2. Apple Siri-Kurzbefehle-App für iOS 12 verfügbar

    •  /