Anonymes Tracking bei Apple

Apples Entwickler sind schon vor längerer Zeit dazu übergegangen, Nutzer vor Cross-Site-Tracking zu schützen. Umgesetzt wird das unter anderem durch feste Ablaufzeiten für die Cookies von maximal 24 Stunden. Nur in diesem Zeitraum kann ein gesetztes Cookie ausgelesen werden.

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Als Apple dieses Vorgehen vor rund zwei Jahren vorstellte, folgten schnell Beschwerden der Werbeindustrie. Augenscheinlich weitgehend unbeeindruckt davon baute das Team von Apple seinen Trackingschutz seitdem sogar stetig weiter aus. Dabei ist die Werbe-Apocalypse bei Apple-Nutzern ausgeblieben, da die Industrie offenbar Wege fand, ihre Tätigkeit mit den vorhandenen Mitteln doch weiterzuführen.

Zuletzt hat das Safari-Team angekündigt, gegen das sogenannte Link-Decorating vorzugehen. Hier geschieht das Cross-Site-Tracking über spezielle URL-Parameter. Diese werden gesetzt, wenn Nutzer auf Links zu externen Seiten klicken. Zusammen mit einem Skript auf der Zielseite, das von der Ursprungsseite stammt, lassen sich so übergreifende Profile aufbauen. Das soll in dem Apple-Browser künftig verhindert werden.

Doch trotz der vielen Arbeiten im Bereich des Trackingschutzes wagt auch Apple offensichtlich nicht den vollständigen Bruch mit der Werbeindustrie. So hat das Unternehmen sogar schon zu Beginn der Initiative für den Trackingschutz im Safari-Browser erklärt, wie Informationen zu den ausgespielten Werbemitteln ausgewertet werden könnten. Also zum Beispiel, ob auf eine Anzeige geklickt worden ist oder nicht.

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Um derartige Möglichkeiten auch künftig aufrechtzuerhalten, hat Apple bereits einige Änderungen an seinem Safari-Browser implementiert. Das Unternehmen betont aber, dass hierbei nicht der Nutzer selbst getrackt werde, sondern eben die Resonanz der Nutzer auf eine bestimmte Anzeige auf einer Webseite.

Vor allem das zuletzt genannte Beispiel von Safari zeigt: Offenbar sind die Browserhersteller nicht willens genug, effektiv gegen das Tracking der Werbetreibenden vorzugehen. Stattdessen werden Methoden präsentiert, die weiter im Sinne der Werbetreibenden sind und die Browserhersteller gehen sogar noch aktiv auf diese zu. Aus Sicht der Nutzer, die vor Tracking geschützt werden sollen, kann es sich hier also nur um eine Schadensminimierung handeln. Denn echte radikale Schritte, die dem Tracking im Web ein Ende setzen, sind zumindest derzeit nicht zu erwarten.

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 First-Party bringt keine Besserung
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Peter Brülls 13. Jun 2019

Tracking und Werbung sind zwei unterschiedliche Dinge. Werbung hat über Jahrhunderte...

IchBIN 12. Jun 2019

Irgendwie hinterlässt der Text den schalen Beigeschmack, dass es doch nicht möglich ist...

IchBIN 12. Jun 2019

Interessant! Und es gibt sogar schon einen 2.57er - ich bin über das Ubuntuzilla...

Hut+Burger 10. Jun 2019

Abgesehen davon, dass du dich hier widersprichst, weil man, wie im Fernsehen, natürlich...

Adra 08. Jun 2019

Ja, Dnsmasq kann das. Ich habe hier einen verbesserten Router mit OpenWRT zentralistisch...



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