Abo
  • Services:

Die Masse macht's

Kleine Webseiten anzugreifen, hat für Angreifer einen großen Nachteil: Die Reichweite ist sehr begrenzt. Doch sie hat auch einen entscheidenden Vorteil: Die Infektion bleibt wochen- oder sogar monatelang unentdeckt - anders als bei großen Portalen oder Nachrichtenseiten mit mehr Reichweite.

Stellenmarkt
  1. Statistisches Bundesamt, Wiesbaden
  2. NCP engineering GmbH, Nürnberg

Laut dem ISC ist eine Entdeckung der Infektion nicht immer einfach. Das zeigte sich schon bei dem cPanel-Angriff für Apache-Server. Linux/cDorked.A verschleiert die Infektion sehr gekonnt. Die Schadsoftware erkennt etwa, wenn ein Administrator versucht, auf die Webseite zuzugreifen, und unterlässt einen Infektionsversuch. Aber auch bei Besuchern wird nicht immer eine Infektion durchgeführt, sondern mitunter nur zufällig, um nicht zu viel Aufmerksamkeit zu erregen.

Anwender sollten ihre Verteidigungsmechanismen überdenken

Im Falle eines Zero-Day-Exploits bleibt kaum mehr als ein paar Stunden für eine Reaktion, wenn der Anwender zur Zielgruppe des Angreifers gehört. Je mehr Hürden vorhanden sind, desto schwieriger wird der Angriff. Das gilt längst nicht mehr nur für Windows-Nutzer, sondern auch für den aus Sicht der Angreifer lukrativen Apple-Markt. Moderne Schadsoftware passt sich den Verhältnissen an. Ars Technica zufolge werden Windows-Nutzer etwa auf das Blackhole-Kit umgeleitet, während Nutzer eines iPads oder iPhones zu pornografischen Angeboten umgeleitet werden, die selbst auch Schadsoftware bieten können.

Dem Websurfer bleibt nicht viel anderes übrig, als die Verteidigung massiv aufzuwerten. Ein Virenscanner alleine hilft nicht mehr. Vielmehr muss der Anwender seine Software wie Browser und Flash-Plugin immer aktuell halten. Er kann sich nicht darauf verlassen, dass der Webseitenbetreiber seine Plugins absichert oder überhaupt von Schwachstellen erfährt. Denn wie das ISC bestätigt, fehlt vielen Webseitenbetreibern das technische Verständnis, um überhaupt das Problem zu verstehen.

 Webangriffe: Immer mehr Webseiten greifen ihre Besucher an
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-80%) 5,55€
  2. 49,86€
  3. 5,99€

double1981 28. Mai 2014

Besagter Projektmanager war absolut Beratungsresistent. Er hat einfach nicht auf mich...

Kasabian 10. Mai 2013

http://www.heise.de/security/meldung/Webserver-Rootkit-befaellt-auch-lighttpd-und-nginx...

Baron Münchhausen. 10. Mai 2013

kwt

chellican 10. Mai 2013

Grundsätzlich stimme ich dem Artikel zu. Dennoch fehlen mir die Gründe auf der...

Kasabian 10. Mai 2013

worum ging es eigentlich noch einmal und seit ihr im Artikel wenigstens bis zu diesen...


Folgen Sie uns
       


Dell XPS 13 (9380) - Test

Das aktuelle XPS 13 entspricht vom Gehäuse her dem Vorgänger, allerdings sitzt die Webcam nun oberhalb des Displays und vor dem matten Panel befindet sich keine spiegelnde Scheibe mehr. Zudem fallen CPU-Geschwindigkeit und Akkulaufzeit höher aus.

Dell XPS 13 (9380) - Test Video aufrufen
Verschlüsselung: Die meisten Nutzer brauchen kein VPN
Verschlüsselung
Die meisten Nutzer brauchen kein VPN

VPN-Anbieter werben aggressiv und preisen ihre Produkte als Allheilmittel in Sachen Sicherheit an. Doch im modernen Internet nützen sie wenig und bringen oft sogar Gefahren mit sich.
Eine Analyse von Hanno Böck

  1. Security Wireguard-VPN für MacOS erschienen
  2. Security Wireguard-VPN für iOS verfügbar
  3. Outline Digitalocean und Alphabet-Tochter bieten individuelles VPN

Flugzeugabsturz: Boeing 737 MAX geht wegen Softwarefehler außer Betrieb
Flugzeugabsturz
Boeing 737 MAX geht wegen Softwarefehler außer Betrieb

Wegen eines bekannten Softwarefehlers wird der Flugbetrieb für Boeings neustes Flugzeug fast weltweit eingestellt - Die letzte Ausnahme war: die USA. Der Umgang der amerikanischen Flugaufsichtsbehörde mit den Problemen des neuen Flugzeugs erscheint zweifelhaft.

  1. Boeing Rollout der neuen 777X in wenigen Tagen
  2. Boeing 747 Der Jumbo Jet wird 50 Jahre alt
  3. Lufttaxi Uber sucht eine weitere Stadt für Uber-Air-Test

Mobile Bezahldienste: Wie sicher sind Apple Pay und Google Pay?
Mobile Bezahldienste
Wie sicher sind Apple Pay und Google Pay?

Die Zahlungsdienste Apple Pay und Google Pay sind nach Ansicht von Experten sicherer als klassische Kreditkarten. In der täglichen Praxis schneidet ein Dienst etwas besser ab. Einige Haftungsfragen sind aber noch juristisch ungeklärt.
Von Andreas Maisch

  1. Anzeige Was Drittanbieter beim Open Banking beachten müssen
  2. Finanzdienstleister Wirecard sieht kein Fehlverhalten
  3. Fintech Wirecard wird zur Smartphone-Bank

    •  /