Zurück zum Web3

Durch die NFTs hat die Blockchain-Industrie neues Leben und einen neuen Hype bekommen. Und es wird jetzt versucht, dies auf noch mehr Felder auszuweiten. Ob es klappt oder eher nicht, sei dahingestellt. Aber während die Evangelisten gerade im Zuge des Erfolges der NFTs das Web3 jubelnd begrüßen, wird gleichzeitig nach ernsthaften Anwendungen gesucht.

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Denn obwohl so eine Blockchain nach und nach in den Nutzdaten eine Menge an Daten enthält, ist es doch schwierig, diese auch wirklich gezielt zu nutzen. Eine Blockchain ist zwar eine Datenbank, aber eben keine, die mit einer Abfrage in SQL oder ähnlichen Abfragesprachen schnell Daten zur Verfügung stellt.

Stattdessen kann man mit ihrer Hilfe eben Transaktionen nachverfolgen. Aber das auf eine Art und Weise, die eher damit zu tun hat, wie früher die Bücher eines Unternehmens durchgegangen wurden.

Solange man nicht weiß, wo Daten stehen, findet man sie nicht

Das bedeutet: So eine Blockchain eignet sich zum Beispiel nicht zum Ablegen von Texten, um dann später nach diesen suchen und darauf zugreifen zu können. Sie eignet sich aber zur Ablage von Daten oder Texten, die gezielt wieder herausgesucht werden können, um zu dokumentieren, wer was wann in einer Blockchain abgelegt hat.

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Im Sinne einer Rechteverwaltung wäre es durchaus möglich und sinnvoll, Blockchain-Technologie dafür zu nutzen, das Veröffentlichen von Texten zu lizenzieren. Aber das ist wieder reine Dokumentation von Transaktionen. Dafür kann man eine Blockchain nutzen, man muss es aber nicht. So eine Blockchain ist ein spezifisches Werkzeug, kein Allzweckgerät.

Der Begriff Web3 ist daher ein reines Schlagwort, über das sich Blockchain-Enthusiasten und Risikokapitalfirmen freuen können. Eine Revolution oder einen echten Mehrwert sollte sich wirklich niemand versprechen.

Blockchain für Entwickler: Das Handbuch für Software Engineers. Grundlagen, Programmierung, Anwendung. Mit vielen Praxisbeispielen

Und so hagelt es für das Konzept auch immer mehr Kritik von prominenten Seiten. Elon Musk twitterte: "Scheint im Moment mehr Marketing-Schlagwort als Realität zu sein." Moxie Marlinspike, Schöpfer von Signal, findet, dass Web3 nicht so dezentralisiert sei, wie es scheine, eine Ansicht, die auch Kevin Werbach, Autor von The Blockchain and the New Architecture of Trust, teilt.

Rechtsgelehrte kritisieren, dass der Ansatz es erschwere, Cyberkriminalität, Online-Belästigung, Hassreden und die Verbreitung von Bildern von Kindesmissbrauch einzuschränken. Und Liam Proven urteilte in The Register Web 3 "ist ein Mythos, ein Märchen. Davon erzählen Eltern nachts ihren Kindern, wenn sie wollen, dass sie zu Ökonomen heranwachsen".

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 Das Problem der gestorbenen Chain
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Sea 01. Feb 2022

Bin spät, aber erklär mir mal einer warum d.tube dezentral sein sollte. Die Videos da...

Hotohori 21. Jan 2022

Also hat China quasi schon Web3.0.

regiedie1. 21. Jan 2022

Tantes Webpublikation "The Third Web" seziert den NFT-Wahn noch tiefer: https://tante.cc...

Booth 20. Jan 2022

... lass uns nun die Probleme schaffen um diese Lösung dann auch irgendwie nutzen zu...



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