Web-Technik: Google Docs rendert künftig auf Canvas statt mit HTML

Klassische HTML-Renderer im Browser sind Google wohl inzwischen zu langsam für seine Office-Suite. Ersatz bieten sollen Canvas-Elemente.

Artikel veröffentlicht am ,
Google Docs wird künftig auf Canvas-Elementen gerendert.
Google Docs wird künftig auf Canvas-Elementen gerendert. (Bild: Clodagh Kilcoyne/File Photo/Reuters)

Mit einer vergleichsweise kurzen Update-Notiz in seinem Workspace-Blog kündigt der Software-Konzern Google eine grundlegende Änderung für eines seiner wichtigsten Web-Produkte Google Docs an. Das Unternehmen schreibt: "Wir aktualisieren die Art und Weise, wie Google Docs Dokumente rendert."

Stellenmarkt
  1. (Senior) Expert Development (m/w/d) Backend SAP-Commerce / Hybris
    Fressnapf Holding SE, Düsseldorf
  2. IT-Expertin/IT-Experte (w/m/d) im Referat KM 37 Digitalisierung von Fachverfahren und IT-Unterstützung
    Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, Freital bei Dresden
Detailsuche

Weiter heißt es: "Im Laufe der nächsten Monate werden wir die zugrunde liegende technische Implementierung von Docs vom aktuellen HTML-basierten Rendering-Ansatz auf einen Canvas-basierten Ansatz migrieren, um die Leistung zu verbessern und die Konsistenz der Darstellung von Inhalten auf verschiedenen Plattformen zu verbessern."

An der eigentlichen Funktionalität von Google Docs soll sich dabei nichts ändern. Lediglich für einige Browser-Erweiterungen, die für das Zusammenspiel mit Docs erstellt wurden, werden wohl Änderungen notwendig. Google bietet eine Vorschau, um eigene Erweiterungen zu testen. Darüber hinaus verweist der Konzern auf die Nutzung des Addons-Framework für Google Workspace.

Die angekündigte Änderung ist eine grundsätzliche Abkehr von dem, was mit dem klassischen Web auf Grundlage des DOM-Tree und vergleichsweise einfachem HTML an Anwendungen umgesetzt werden kann. Durch die Nutzung von Canvas-Elementen ähnelt der Aufbau von Google Docs künftig wohl eher dem von interaktiven Elementen wie Spielen im Web statt eben klassischen Webseiten.

Golem Akademie
  1. Dive-in-Workshop: Kubernetes
    16.-17. November 2021, online
  2. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  3. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
Weitere IT-Trainings

Überraschend ist die Ankündigung mit Blick auf Konkurrenz-Produkte jedoch nicht. So setzen auch Libreoffice Online sowie darauf aufbauende kommerzielle Angebote wie Collabora Online auf Canvas-Elemente, um ihre Oberfläche darzustellen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Isodome 14. Mai 2021

Lol, keine Ahnung über die Materie aber hauptsache irgend einen Quatsch verbreiten...

fabiwanne 14. Mai 2021

Umgekehrt wird ein Schuh draus. Font rendering ist etwas das seit jahrzehnten von allen...

fabiwanne 14. Mai 2021

Super! Dann bekomme ich auf meinem 35''-21:9-Bildschirm endlich 10''-Touch buttons in...

M.P. 14. Mai 2021

Ändert sich bei Google Books dadurch auch etwas?



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
600 Millionen Euro
Bundeswehr lässt Funkgeräte von 1982 nachbauen

Das SEM 80/90 mit 16 KBit/s wird exakt nachgebaut, zum Stückpreis von rund 20.000 Euro. Das Retrogerät geht für die Bundeswehr in Serie.

600 Millionen Euro: Bundeswehr lässt Funkgeräte von 1982 nachbauen
Artikel
  1. Foundation bei Apple TV+: Die unverfilmbare Asimov-Trilogie grandios verfilmt
    Foundation bei Apple TV+
    Die unverfilmbare Asimov-Trilogie grandios verfilmt

    Gegen die Welt von Asimovs Foundation-Trilogie wirkt Game of Thrones überschaubar. Apple hat mit einem enormen Budget eine enorme Science-Fiction-Serie geschaffen.
    Eine Rezension von Peter Osteried

  2. Pakete: DHL-Preiserhöhung könnte Amazon Prime verteuern
    Pakete
    DHL-Preiserhöhung könnte Amazon Prime verteuern

    DHL Paket erhöht die Preise für Geschäftskunden. Das könnte Auswirkungen auf den Preis von Amazon Prime haben.

  3. Security: Forscher veröffentlicht iOS-Lücken aus Ärger über Apple
    Security
    Forscher veröffentlicht iOS-Lücken aus Ärger über Apple

    Das Bug-Bounty-Programm von Apple ist vielfach kritisiert worden. Ein Forscher veröffentlicht seine Lücken deshalb nun ohne Patch.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Samsung G7 31,5" WQHD 240Hz 499€ • Lenovo-Laptops zu Bestpreisen • 19% auf Sony-TVs bei MM • Samsung SSD 980 Pro 1TB 150,50€ • Dualsense-Ladestation 35,99€ • iPhone 13 erschienen ab 799€ • Sega Discovery Sale bei GP (u. a. Yakuza 0 4,50€) [Werbung]
    •  /