Abo
  • Services:
Anzeige
Der HTML5-Player von Netflix läuft auf Windows nun auch im Firefox.
Der HTML5-Player von Netflix läuft auf Windows nun auch im Firefox. (Bild: Mozilla/CC-BY-SA 3.0)

Web-DRM: HTML5-Player von Netflix läuft im Firefox

Der HTML5-Player von Netflix läuft auf Windows nun auch im Firefox.
Der HTML5-Player von Netflix läuft auf Windows nun auch im Firefox. (Bild: Mozilla/CC-BY-SA 3.0)

Windows-Nutzer können nun auch mit dem HTML5-Player Filme und Serien bei Netflix im Firefox-Browser sehen. Theoretisch möglich wäre das schon seit einem halben Jahr, Nutzer anderer Betriebssysteme müssen aber noch länger warten.

Firefox-Nutzer unter Windows müssen das Silverlight-Plugin nun nicht mehr installieren, um Filme auf Netflix sehen zu können. Denn der Streaminganbieter hat in Kooperation mit Adobe und den Browsermachern von Mozilla den HTML5-Player nun auch für Firefox umgesetzt. Über die dafür notwendigen Techniken des sogenannten Web-DRM, also die Encrypted Media Extensions (EME), verfügt der Browser bereits seit Version 38, die im Mai dieses Jahres erschienen ist. Mozilla sieht das als wichtigen Schritt an, um das veraltete NPAPI entfernen zu können.

Anzeige

Für die vergleichsweise lange Dauer der Umsetzung gibt es mehrere Gründe. So legen die standardisierten EME etwa nur den Zugriff auf ein Content Decryption Module (CDM) fest, nicht aber dessen eigentliche Funktionsweise wie den Schlüsselaustausch oder das Entschlüsseln und Darstellen der Medien. Streaminganbieter sind also gezwungen, mehrere DRM-Systeme zu unterstützen, falls sie ihre Dienste für mehrere Browser anbieten wollen. Das CDM des Firefox nutzt die Primetime-Technik von Adobe.

Darüber hinaus mussten die Entwickler weitere HTML5-Techniken umsetzen und ausgiebig testen. Für ein optimales Streamingerlebnis mussten zum Beispiel die Media Source Extensions (MSE) implementiert werden, die unter anderem eine variable Bitrate beim Streaming von Videos anbieten. Diese stehen erst seit der Veröffentlichung von Firefox 42 Anfang November auf allen Webseiten zur Verfügung, vorher pflegte das Team eine Whitelist. Eine stabile Version der 64-Bit-Varianten von Browser und CDM war wohl ebenfalls Voraussetzung für den Dienst.

Den Angaben von Adobe zufolge sollen die gemeinsamen Arbeiten an der Technik vor 18 Monaten begonnen haben. Der HTML5-Player von Netflix soll sowohl mit der 32-Bit- als auch der 64-Bit-Version des Firefox auf allen Windows-Systemen ab Vista genutzt werden können. In den kommenden Monaten soll die Technik auch für Mac OS X und Linux bereitgestellt werden.


eye home zur Startseite
Wissard 20. Dez 2015

Naja, zumindest auf dem Mac geht HTML5-Streaming auf neueren Macs schon seit längerem in...

User_x 19. Dez 2015

YES!!! DRM wenn das als Binary auf dem PC installiert wird, ist es nur eine Frage der...

Baron Münchhausen. 18. Dez 2015

Hallo. Ich habe Netflix und nutze Chrome. Funktioniert dort HTML5 auch?

Muhaha 18. Dez 2015

Mit FF 43 (64bit). Silverlight nicht auf Rechner installiert. Jemand ne Idee? Danke im...

triplekiller 18. Dez 2015

interessant zu wissen, was für einen server-pc unter deinem schreibtisch läuft. hätte...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Leonberg
  2. über Hanseatisches Personalkontor Berlin, Berlin
  3. censhare AG, München
  4. Axians IT Solutions GmbH, Ulm, Stuttgart, München, Nürnberg oder Karlsruhe


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 355,81€
  2. 249,29€ (Vergleichspreis 305€)

Folgen Sie uns
       


  1. Counter-Strike Go

    Bei Abschuss Ransomware

  2. Hacking

    Microsoft beschlagnahmt Fancy-Bear-Infrastruktur

  3. Die Woche im Video

    Strittige Standards, entzweite Bitcoins, eine Riesenkonsole

  4. Bundesverkehrsministerium

    Dobrindt finanziert weitere Projekte zum autonomen Fahren

  5. Mobile

    Razer soll Smartphone für Gamer planen

  6. Snail Games

    Dark and Light stürmt Steam

  7. IETF

    Netzwerker wollen Quic-Pakete tracken

  8. Surface Diagnostic Toolkit

    Surface-Tool kommt in den Windows Store

  9. Bürgermeister

    Telekom und Unitymedia verweigern Open-Access-FTTH

  10. Layton's Mystery Journey im Test

    Katrielle, fast ganz der Papa



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Gaming-Monitor Viewsonic XG 2530 im Test: 240 Hertz, an die man sich gewöhnen kann
Gaming-Monitor Viewsonic XG 2530 im Test
240 Hertz, an die man sich gewöhnen kann
  1. LG 43UD79-B LG bringt Monitor mit 42,5-Zoll-Panel für vier Signalquellen
  2. SW271 Benq bringt HDR-Display mit 10-Bit-Panel
  3. Gaming-Bildschirme Freesync-Displays von Iiyama und Viewsonic

Moto Z2 Play im Test: Bessere Kamera entschädigt nicht für kürzere Akkulaufzeit
Moto Z2 Play im Test
Bessere Kamera entschädigt nicht für kürzere Akkulaufzeit
  1. Modulares Smartphone Moto Z2 Play kostet mit Lautsprecher-Mod 520 Euro
  2. Lenovo Hochleistungs-Akku-Mod für Moto Z
  3. Moto Z Schiebetastatur-Mod hat Finanzierungsziel erreicht

Razer Lancehead im Test: Drahtlose Symmetrie mit Laser
Razer Lancehead im Test
Drahtlose Symmetrie mit Laser
  1. Razer Blade Stealth 13,3- statt 12,5-Zoll-Panel im gleichen Gehäuse
  2. Razer Core im Test Grafikbox + Ultrabook = Gaming-System
  3. Razer Lancehead Symmetrische 16.000-dpi-Maus läuft ohne Cloud-Zwang

  1. Re: Darum Internetspiele immer nur Isoliert...

    DetlevCM | 12:15

  2. Re: Conti bleib bei deinen Reifen

    PiranhA | 12:01

  3. Re: Ich kaufe mir ein E-Auto wenn...

    ChMu | 12:00

  4. Re: Autonomes Fahren macht dumm

    Orwell84 | 11:37

  5. Auch ein Grund ...

    mhstar | 11:19


  1. 12:43

  2. 11:54

  3. 09:02

  4. 16:55

  5. 16:33

  6. 16:10

  7. 15:56

  8. 15:21


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel