Web Components: UI-Bibliothek für Googles Dart

Web UI soll die Entwicklung mittlerer und großer Web-Apps vereinfachen. Die für Googles Programmiersprache Dart entwickelte Bibliothek unterstützt dazu dynamische Templates und Web Components.
Templates funktionieren in Web UI ähnlich wie bei Mustache(öffnet im neuen Fenster) mit doppelten geschweiften Klammern. Damit lassen sich Inhalte, Attribute und Klassen in CSS mit Platzhaltern versehen, die gegebenenfalls nur dann angezeigt werden, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Auch Schleifen werden unterstützt. Zudem lassen sich UI-Elemente mit Dart-Variablen verknüpfen, so dass die beiden Werte synchronisiert werden, wenn sich die Variable oder der Wert des UI-Elements ändert, beispielsweise durch eine Nutzereingabe.
Darüber hinaus hat Google in Web UI sein Web-Komponenten-Konzept umgesetzt, das Google im Mai bereits als W3C-Entwurf für Web Components(öffnet im neuen Fenster) veröffentlicht hat. Damit lassen sich Elemente in einer Seite in einem neuen Tag zusammenfassen, das im Code wiederverwendet werden kann. Das umfasst den dazu in einem Template gekapselten HTML-Code ebenso wie den dafür notwendigen CSS-Code und die zugehörige Script-Logik.
Eine Übersicht der Funktionen(öffnet im neuen Fenster) von Web UI hat Google unter dartlang.org samt passenden Beispielen(öffnet im neuen Fenster) zusammengestellt. Allerdings handelt es sich bei der jetzt veröffentlichten Version von Web UI um eine frühere Version. Diese enthält aber auch einen Compiler, der den Dart- und Web-UI-Code umwandelt, so dass er in jedem modernen Browser funktioniert.
Auch eine kleine Todo-App, die mit Dart und Web UI umgesetzt wurde, stellt Google zur Verfügung. Sie kann unter dart-lang.github.com(öffnet im neuen Fenster) ausprobiert werden.



