Abo
  • Services:

Web-Apps: Opa 1.0 veröffentlicht

Opa bietet ein einheitliches Framework, um Webapplikationen sowohl auf Server- als auch auf Clientseite zu entwickeln. Sämtlicher Code wird in Opa geschrieben, das schließt neben Frontend- und Backend-Code auch Datenbankabfragen und die Konfiguration ein. Dabei arbeitet Opa strikt mit statischen Typen.

Artikel veröffentlicht am ,
Opa 1.0 unterstützt Node.js und MongoDB.
Opa 1.0 unterstützt Node.js und MongoDB. (Bild: Opalang.org)

Bereits seit 2003 arbeitet das Opa-Team an seinem Framework für Webapplikationen, jetzt liegt es in der Version 1.0 vor. Die Idee: Opa soll ein einheitliches Framework sein, das alle Bereiche einer Webapplikation abdeckt, also vom Frontend über Backend bis hin zu Datenbankabfragen wird sämtlicher Code in einer einheitlichen Sprache geschrieben und dann umgewandelt. Mit vergleichsweise wenigen Zeilen Code sollen sich so Echtzeitapplikationen fürs Web, Dienste und auch Spiele schreiben lassen.

Stellenmarkt
  1. Universität Passau, Passau
  2. WERTGARANTIE Group, Hannover

Die Syntax von Opa ist an Javascript angelehnt, aber Opa ist eine eigene Sprache, in der beispielsweise HTML direkt ohne Anführungszeichen verwendet werden kann. Bei der Umwandlung von Opa in Javascript greifen dann Algorithmen zur Code-Automation-Verifikation. Dadurch sollen in Opa geschriebene Programme schneller laufen und sicherer sein, da unter anderem Cross-Site-Scripting und SQL-Injections von vornherein ausgeschlossen werden. Opa wickelt auch die notwendige Kommunikation zwischen verschiedenen Servern und den Clients ab.

Dazu bringt Opa zwar ein eigenes Backend samt Datenbank mit, kann aber auch mit Node.js und MongoDB auf Serverseite benutzt werden. Auf Clientseite wird der Opa-Code ohnehin in Javascript umgewandelt. Opa spaltet den Code automatisch zwischen Server und Client auf.

Opa setzt zwar strikt auf statische Typen - vom Client bis zur Datenbank -, um eine hohe Geschwindigkeit zu erreichen, Entwickler müssen diese aber nicht selbst definieren, denn Opa legt die Typen beim Kompilieren per Type-Inference fest und warnt auch vor Fehlern.

Opa ist Open Source: Die Opa-Runtime steht unter der GPL mit der von Java bekannten Classpath-Ausnahme. Damit soll sichergestellt werden, dass der GPL-Code mit jedem Code verlinkt werden kann, ohne dass der andere Code auch unter die GPL gestellt werden muss. Der Opa-Compiler hingegen steht unter der AGPL und das Node.js-Backend unter der MIT-Lizenz.

Unter doc.opalang.org findet sich eine umfangreiche Dokumentation von Opa samt einer Einführung in das Framework. Opa selbst kann in der Version 1.0.1 unter opalang.org heruntergeladen werden.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 499€ (Bestpreis!)
  2. 569€ (Bestpreis!)
  3. 64,90€ für Prime-Mitglieder (Vergleichspreis 72,88€)

Autor-Free 24. Jun 2012

Ich warte ja noch immer auf einen Prozessor mit SARC-Architektur dann kann ich endlich...

developer 22. Jun 2012

Na und?

hjp 22. Jun 2012

Die Datenschützer fordern doch immer ein vergessliches Internet.

fuzzy 22. Jun 2012

Wieso, der erste Link führt doch zu Golem? ;) Dass unten tatsächlich relevante Links...


Folgen Sie uns
       


Shadow of the Tomb Raider - Golem.de live Teil 1

In Teil 1 im Livestream zu Shadow of the Tomb Raider gibt es zahlreiche Grafik-Menüs, schöne Screenshots und Laras Start in die Apokalypse.

Shadow of the Tomb Raider - Golem.de live Teil 1 Video aufrufen
Gigabit: 5G-Planungen gehen völlig an den Nutzern vorbei
Gigabit
5G-Planungen gehen völlig an den Nutzern vorbei

Fast täglich hören wir Erklärungen aus der Telekommunikationsbranche, was 5G erfüllen müsse und warum sonst das Ende der Welt drohe. Wir haben die Konzerngruppen nach Interessenlage kartografiert.
Ein IMHO von Achim Sawall

  1. Bundesnetzagentur Regierung will gemeinsames 5G-Netz auf dem Land durchsetzen
  2. Mobilfunk Telekom will 5G-Infrastruktur mit anderen gemeinsam nutzen
  3. Fixed Wireless Access Nokia bringt mehrere 100 MBit/s mit LTE ins Festnetz

Neuer Kindle Paperwhite im Hands On: Amazons wasserdichter E-Book-Reader mit planem Display
Neuer Kindle Paperwhite im Hands On
Amazons wasserdichter E-Book-Reader mit planem Display

Amazon bringt einen neuen Kindle Paperwhite auf den Markt und verbessert viel. Der E-Book-Reader steckt in einem wasserdichten Gehäuse, hat eine plane Displayseite, mehr Speicher und wir können damit Audible-Hörbücher hören. Noch nie gab es so viel Kindle-Leistung für so wenig Geld.
Ein Hands on von Ingo Pakalski


    Campusnetze: Das teure Versäumnis der Telekom
    Campusnetze
    Das teure Versäumnis der Telekom

    Die Deutsche Telekom muss anderen Konzernen bei 5G-Campusnetzen entgegenkommen. Jahrzehntelang von Funklöchern auf dem Lande geplagt, wollen Siemens und die Automobilindustrie nun selbst Mobilfunknetze aufspannen. Auch der öffentliche Rundfunk will selbst 5G machen.
    Eine Analyse von Achim Sawall

    1. Funklöcher Telekom bietet freiwillig hohe 5G-Netzabdeckung an
    2. 5G Telekom hat ihr Mobilfunknetz mit Glasfaser versorgt
    3. Stadtnetzbetreiber 5G-Netz kann auch aus der Box kommen

      •  /