Abo
  • Services:
Anzeige
Sensor auf der Haut (Symbolbild): Solarzellen und Lithium-Ionen-Akku
Sensor auf der Haut (Symbolbild): Solarzellen und Lithium-Ionen-Akku (Bild: John Rogers/University of Illinois)

Wearables: US-Forscher entwickeln Akkus für tragbare Elektronik

Sensor auf der Haut (Symbolbild): Solarzellen und Lithium-Ionen-Akku
Sensor auf der Haut (Symbolbild): Solarzellen und Lithium-Ionen-Akku (Bild: John Rogers/University of Illinois)

Energie für Elektronik, die auf der Haut getragen wird: US-Forscher haben ein System zur Stromversorgung und -speicherung entwickelt, das auf die Haut aufgebracht wird.

Leichte und biegsame Elektronik, die auf der Haut getragen wird: John Rogers beschäftigt sich seit längerem mit solchen Systemen. Bisher hat aber noch etwas gefehlt: die Stromversorgung. Jetzt hat das Team von der Universität von Illinois in Urbana-Champaign einen Akku dafür entwickelt.

Die elektronischen Tätowierungen können beispielsweise als Sensor eingesetzt werden. Als Trägermaterial dient ein elastischer Kunststoff. Darauf befinden sich die hauchdünnen elektronischen Bauteile, die mit feinen Drähten verbunden sind. Damit sie nicht brechen, wenn sie gebogen werden, sind sie gewellt.

Anzeige

Vorhandene Stromversorgung ist nicht geeignet

Ein solches System braucht eine ähnlich leichte und elastische Stromversorgung. Bisher verfügbare Systeme seien aber für eine dünne, leichte und elastische Elektronik, die auf der Haut getragen wird, nicht geeignet, schreiben die Forscher in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences.

Das Team um Rogers hat jetzt einen Sensor für die Temperaturmessung auf der Haut und einen NFC-basierten Funksystem für die Datenübertragung entwickelt, der mit einer eigenen Energieversorgung ausgestattet ist. Die besteht aus Solarzellen und einem Akku, der den Strom aus Sonnenlicht speichert.

Die Solarzellen sitzen auf den Akkuzellen

Als Stromspeicher dienen kleine Lithium-Ionen-Zellen, die nur wenige Millimeter groß sind. Sie sind in ein weiches, hautverträgliches Trägermaterial eingelassen und durch verformbare Drähte verbunden. Die Solarmodule wiederum sitzen auf den Akkuzellen.

Das Trägermaterial lässt sich um gut ein Drittel dehnen, ohne dass die Funktion der Elektronik beeinträchtigt wird. Auch körperliche Beanspruchungen hält sie aus: Rogers schickte Probanden mit dem Sensorsystem beispielsweise auf Fahrradtouren oder in die Badewanne, ohne dass es Probleme gab.


eye home zur Startseite



Anzeige

Stellenmarkt
  1. C. Krieger & Co. Nachfolger GmbH & Co. KG, Koblenz
  2. Schwarz IT Infrastructure & Operations Services GmbH & Co. KG, Neckarsulm
  3. Dirk Rossmann GmbH, Burgwedel
  4. CSL Behring GmbH, Marburg


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Dark Souls III für 24,99€, Darkosuls II: Scholar of the First Sin für 8,99€, Bioshock...
  2. 329,00€
  3. 283,88€ + 5,00€ Versand (USK 18)

Folgen Sie uns
       


  1. Microsoft

    Bessere Synchronisation soll Onedrive effizienter machen

  2. Fixed Wireless

    Verizon startet einen der weltweit größten 5G-Endkundentests

  3. Klage eingereicht

    Google wirft Uber Diebstahl von Lidar-Technik vor

  4. Speicherleck

    Cloudflare verteilt private Daten übers Internet

  5. Apple

    Magicgrips machen die Magic Mouse breit

  6. Aufsteckbar

    Kugelkamera für Android-Smartphones filmt 360-Grad-Videos

  7. Panamera Turbo S E-Hybrid

    Porsche kombiniert V8-Motor und E-Antrieb

  8. Matrix Voice

    Preiswerter mit Spracherkennung experimentieren

  9. LTE

    Telekom führt Narrowband-IoT-Netz in Deutschland ein

  10. Deep Learning

    Wenn die KI besser prügelt als Menschen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Limux: Die tragische Geschichte eines Leuchtturm-Projekts
Limux
Die tragische Geschichte eines Leuchtturm-Projekts
  1. Limux München prüft Rückkehr zu Windows
  2. Limux-Projekt Windows könnte München mehr als sechs Millionen Euro kosten
  3. Limux Münchner Stadtrat ignoriert selbst beauftragte Studie

Wacoms Intuos Pro Paper im Test: Weg mit digital, her mit Stift und Papier!
Wacoms Intuos Pro Paper im Test
Weg mit digital, her mit Stift und Papier!
  1. Wacom Brainwave Ein Graph sagt mehr als tausend Worte
  2. Canvas Dells Stift-Tablet bedient sich bei Microsoft und Wacom
  3. Intuos Pro Wacom verbindet Zeichentablet mit echtem Papier

Bundesnetzagentur: Puppenverbot gefährdet das Smart Home und Bastler
Bundesnetzagentur
Puppenverbot gefährdet das Smart Home und Bastler
  1. My Friend Cayla Eltern müssen Puppen ihrer Kinder zerstören
  2. Matoi Imagno Wenn die Holzklötzchen zu dir sprechen
  3. Smart Gurlz Programmieren lernen mit Puppen

  1. Re: Nur kleinwaagen?

    quineloe | 11:30

  2. Re: Nintendo melkt seine Fangirls

    Serenity | 11:30

  3. Re: Reale Switch-Kosten

    Kakiss | 11:29

  4. Re: Darum gehts denen doch gar nicht...

    Mel | 11:29

  5. Re: Wie ist das denn jetzt mit...

    bla | 11:29


  1. 11:35

  2. 11:09

  3. 10:51

  4. 10:45

  5. 09:38

  6. 07:23

  7. 07:14

  8. 17:37


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel